Heute ist dann endgültig Schluss mit 2006. Und da mein Lieblingsblog(ger) schon seit Jahren eine ganz wunderbare Form des Jahresrückblicks pflegt, habe ich seine Listen einfach mal geklaut, anstatt mir eine eigene Variante auszudenken. Die Überlegung zu den vielen Kategorien macht schon Arbeit genug. An dieser Stelle noch mal ein Danke Schön an die fast 100.000 Besucher im ersten Jahr meines Bloggerdaseins und auch an alle anderen, die mir beruflich wie privat im zurückliegenden ersten Jahr meines Freiberufler-Daseins gefolgt sind. Es war unterm Strich ein gutes und spannendes Jahr. Auf ein Neues.
Beste Entscheidung: Das Büro im Studio 228
Schlechteste Entscheidung: Absichtlicher Aufbau eines Fake-Geocaches unmittelbar neben dem Fundort eines echten Geocaches.
Beste Anschaffung: Mein neues Fahrrad
Dämlichste Anschaffung: Diese vollkommen untaugliche Buchhaltungssoftware von MSU
Schönster Absturz: In Berlin in der Kneipe der parlamentarischen Gesellschaft mit erfolgreicher Kundenacquise
Schlimmster Absturz: Am 9. Dezember von der Frau an meiner Seite
Bestes Getränk: Der morgendliche Latte Macchiato von der Frau an meiner Seite
Ekelerregendste Getränk: Lauwarmes Mineralwasser mit Kohlensäure, wie es gerne neben dem Kühlschrank meiner Eltern steht
Bestes Rezept: Selbstgemachte Spaghetti mt Muscheln
Schlimmstes Essen: Vollkommen überteuerte und geschmacklose Kohlrouladen in einem Restauarant neben dem Stephans-Dom, die ohne jede Scham auch noch fünf Euro für zwei unaufgefordert servierte Pappbrötchen mit Butter berechnet haben.
Beste Musik: KT Tunstall
Schlimmstes Gejaule: Alles von “Popstars”
Eigene, schönste musikalische Wiederentdeckung: Transvision Vamp
Peinlichster musikalischer Faux-Pas: Ich steh einfach auf Yusuf/Cat Stevens
Beste Idee/Frage: “Und “www.textkoch.de” ist noch nicht vergeben?”
Dämlichste Idee/Frage: “Um diese Zeit kontrolliert hier kein Mensch mehr die Fahrscheine.”
Beste Lektüre: “Schatten des Windes” und “Fleisch ist mein Gemüse”
Langweiligste Lektüre: Die acht Falschparker-Tickets
Zugenommen oder abgenommen?
Ist jetzt anders verteilt
Haare länger oder kürzer?
Weniger
Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Vermutlich kurzsichtiger, die Häufigkeit von Kopfschmerzen steigt gerade
Mehr ausgegeben oder weniger?
Eindeutig mehr, das aber in die Steuerklärung wandert
Der hirnrissigste Plan?
An Weiberfastnacht auf dem Flughafen Köln-Bonn zu landen
Die gefährlichste Unternehmung?
Jede längere Autobahnfahrt
Die teuerste Anschaffung?
Alle Macs
Der ergreifendste Film?
“München” (von den paar, die ich gesehen habe)
Die beste CD?
Yusuf – Another Cup (sic!)
Das schönste Konzert?
Janis Ian, Amsterdam
Die meiste Zeit verbracht mit…?
der Frau an meiner Seite.
Die schönste Zeit verbracht mit…?
der Frau an meiner Seite.
Vorherrschendes Gefühl 2006?
Geht doch.
2006 zum ersten Mal getan?
Rechnungen geschrieben
2006 nach langer Zeit wieder getan?
Regelmäßig mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren
Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können:
Ein Gichtanfall, ein übervorsichtiger Anwalt vorm Arbeitsgericht und eine Redaktion, die mich seit sechs Monaten mit einem fertigen Artikel hinhält.
Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Dass dieser Blog nützlich ist.
Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Kann ich nicht sagen, bin sowieso eine Niete im Schenken.
Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Zu sagen, dass ich ein toller Vater bin.
Song des Jahres:
Green Fields, golden Sands – Yusuf
Fernsehserie des Jahres:
Lost
Kleidungsstück oder Accessoire des Jahres:
Die Berufskleidung der Verkäuferinnen von Agent Provocateur: Die Damen tragen unter ihren komischen rosafarbenen 50er-Jahre Friseurkitteln gut erkennbar die Produkte des Hauses.
Tier des Jahres:
Die Mäuse im Büro
Wort des Jahres:
Wibbel
Satz des Jahres:
“Das läuft gar nicht gut hier.” (Hervorgerufen unter Schluckauf, während das Auto in einem Schlagloch hin und herwibbelte, seitdem geflügeltes Wort..)
Peinlich (andere) 2006:
Oliver Geissen
Peinlich (selbst) 2006:
Dieser eine Besuch beim Hautarzt…
Angst 2006:
Als der Apple plötzlich meinte, er sei nur ein Gebläse. Seitdem regelmäßige Backups.
Wutanfall 2006:
Galt dem Arschloch von Busfahrer, der mir fahrplanwidrig eine Minute zu früh vor der Nase weggefahren ist und überhaupt allen unfähigen Nahverkehrsplanern und -mitarbeitern.
Persönlicher Höhepunkt des Jahres:
16,4 Kilometer auf dem Fahrrad in 42 Minuten.
Persönlicher Tiefpunkt des Jahres:
Dieser feige Vergleich vorm Arbeitsgericht.
Fremder Senf