Nun bin ich auch ein geschätzter Publisher im weltweiten Google-Anzeigennetzwerk. Die nackte Geldgier eben, was will man machen. Dabei habe ich lange mit mir gerungen, denn Googles allgemeine und besondere Geschäftsbedingungen haben mich erstmal mit den Ohren schlackern lassen. Kurz gefasst könnte man sagen: Google darf alles, ich nix. Insbesondere das Kapitel “Datenweitergabe an Dritte” bedurfte eines genauen Studiums des Wortlauts, denn oberflächlich betrachtet könnte man daraus entnehmen, dass die Jungs mit meinen Daten regelrecht hausieren gehen. Hat eine Weile gedauert, bis ich erkannt habe, was da gemeint ist: Besagte Dritte sollen ja ihr Geld bei Google und mir lassen, da braucht es schon ein paar Informationen über mich und meine Website. Das ist am Ende nachvollziehbar.
Bei der Gelegenheit: Wenn ich schon Werbung zulasse, darf man sich als Interessent auch direkt bei mir melden. Gegen ein geringes Entgeld wird sich da schon ein weiteres Bannerplätzchen finden lassen. Biete aktuell knapp 2000 Page-Impressions pro Tag von Besuchern, die meine Mischung aus zufällig aufgepickten Nachrichten und privatem Geschwafel, mein klares inhaltliches Profil zu schätzen wissen.
Ein paar Aufräumarbeiten haben dann auch noch stattgefunden: In obiger Menüleiste sind anstatt toter Links unter “Über Geografitti” endlich ein paar Infos über den rechten Gebrauch dieser Website und “Die Anderen” verweist auf den gleichnamigen Eintrag in der rechten Sidebar. Zudem konnte eine Aktualisierung der Blog-Software ein paar Probleme mit dem RSS-Feed lösen. Soweit ich das beurteilen kann, hat sich das bereits in den gestiegenen Besucherzahlen der Feed-Leser niedergeschlagen.
Die wichtigste Neuerung ist ein schönes Plug-In, das jetzt wieder Kommentierungen ohne Anmeldung erlaubt. Man muss lediglich in der Lage sein, aus einem zufälligen Muster eine Zahlen- und Buchstabenkombination auszulesen. Menschen können das gemeinhin, Spam-Robots gewöhnlich nicht. (An dieser Stelle mal herzliche Grüße an Johannes, der seine Zugangsdaten verloren hat, von mir unendlich lange nichts gehört hat, aber immer noch mitliest. Du kannts jetzt wieder kommentieren und frohes neues Jahr und jetzt sind wir die Schändlichen, weil wir uns so lange nicht gemeldet haben.)
Fremder Senf