Christian Spanring hat mir mein ersten Stöckchen zugeworfen! Hey, Danke. Ich nehme es auch an, zumal es mich an ein Partyspielchen von neulich erinnert, an dem jeder abenteuerliche Behauptungen über sich aufgestellt hat, die dann als “Wahr” oder “Falsch” zu erraten waren. Aber alles folgende ist selbstverständlich nur die Wahrheit.
1. Ich habe jahrelang aktiv an Karnevalsumzügen teilgenommen. Das wird intensive Leser meines Blogs verwundern, die mich bisher als bekennenden Karnevalshasser erlebt haben, aber ich kann zu meiner Entschuldigung folgendes anführen: Ich habe im Alter von sieben bis 14 Jahren in einem Spielsmannszug getrommelt und da blieben Karnevalsumzüge und vor allem unzählige Schützenfeste nicht aus. Ich betrachte das heute als zu verzeihende kindliche Verirrung, auch wenn meine Eltern das nicht wahrhaben wollen.
2. Ich besitze einen Motorrad-Führerschein, der mich berechtigt, auch die größten und PS-stärksten Maschinen zu bewegen. Aber da ich seit Jahren nicht mal mehr auf einem Mofa gesessen habe, sollte ich das lieber lassen.
3. Ich habe den Kartographie Leistungsnachweis im Geographie-Studium nur mit Ach und Krach bekommen, vermutlich weil ich Erdkunde in der Schule nach der elften Klasse abgewählt habe.
4. Mein Wellensittich hieß Pucki.
5. Ich mag Musik von den “Carpenters”. Das ist jene Musikgruppe der Geschwister Karen und Richard Carpenter über die Kritiker schrieben ihre Musik bestehe aus Stromlinien-Arrangements und klinischer Interpretation spannungsloser Rockversatzstücke. Überhaupt gilt die Gruppe als “deodorierte Parodie kleinbürgerlicher Wunschvorstellungen, die sich ältere Leute der amerikanischen konservativen weißen Mittelschicht von jungen Leuten machen.” Richard Nixon dagegen hielt die Carpenters angeblich “für das beste Stück Amerika in diesen unruhigen Zeiten”. Später starb Karen an Magersucht und Richard (Carpenter, nicht Nixon) wurde schwerer Droegnkonsum nachgesagt.
Ist mir alles egal. Ich mag die Musik.
Das Stöckchen werfe ich weiter an Blablog, Finblog, Kartentisch und Don Dahlmann.
Fremder Senf