• Da steckt einer dahinter:

    "Geografitti" ist ein Blog rund um das Thema Geoinformation. Die Palette der Themen reicht von ALK über GPS bis Z-Achse. Eine ausgewogene Berichterstattung gibt es allerdings nicht. Geografitti ist subjektiv und allein Sache des Autors.
  • Der Textkoch

    Andererseits ist der Autor durchaus empfänglich für finanzielle Zuwendungen und wird sein schreiberisches Talent sowie sein fachliches Knowhow dann gerne zu ihrem Vorteil nutzen. Es gibt bereits zahlreiche Unternehmen, Fachzeitschriften und Institutionen die sich (wegen oder auch trotz dieser Webseite) dazu entschließen konnten. Nähere Informationen dazu finden sie vor allem unter dem Menüpunkt "Textkoch".

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    Starker Prozessor stört GPS    

    27

    April
    2007

    Glaubt man einem Bericht von Tech UK, dann können Prozessoren mit Taktfrequenzen jenseits von einem Gigahertz – also eigentlich alle, die in heutigen Rechnern stecken – den GPS-Empfang empfindlich stören. Herausgefunden hat das offenbar das schwedische Militär, denn der britische Artikel stützt sich vermutlich auf diese Untersuchung der Swedish Defence Research Agency. Darin werden übrigens auch Mobilfunksignale als Störquelle benannt.

    Sollte das so sein, ist die flächendeckende Ausstattung von Handys mit GPS-Empfängern vielleicht doch nicht so attraktiv, wie die Hersteller es momentan verkünden. Dem könnte dann auch die an sich pfiffige Idee zum Opfer fallen, Mobiltelefone über einen in der Sim-Karte integrierten GPS-Chip mit der Ortungstechnik nachzurüsten. Als Prototyp existiert diese Technik schon, verlangt aber wohl Nachrüstungen der Handy-Software, da die Positionsbrechung auf Grundlage der empfangenen GPS-Signale im Handy erfolgen muss.

    Übrigens: Wegen der GPS-Ortung per Handy muss man sich trotz Vorratsdatenspeicherung keine Sorgen machen. Bislang ist nicht vorgesehen, diese Positionsdaten an den Netzbetreiber zu übermitteln. Sie fallen also nur lokal beim Benutzer an. Abgesehen davon können die Netzbetreiber die Position ihrer Nutzer sowieso feststellen. Das müssen sie technisch gesehen sogar, um die Gespräche zu übermitteln. Das Einzige, über das man sich da Sorgen machen muss: Fallen die Daten an, wecken sie erfahrungsgemäß auch früher oder später staatliche Begehrlichkeiten. Siehe Mautdaten.

    Aber jetzt weiß man ja, wie man sich wehrt: Immer einen laufenden Prozessor dabei haben.


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