Das beste an der Trennung von Daimler und Chrysler ist, dass jetzt wenigsten eine dieser blöden Wortschöpfungen verschwindet, über die man ständig mit irgendwelchen PR-Wichtigtuern diskutieren muss, nämlich ob man Daimler-Chrysler (richtig) oder DaimlerChrysler (Blödsinn) schreibt.
- An dieser Stelle mal ganz kurz zum Mitmeißeln: 1. GroßUchstaben inNerhalb eines Wortes SInd in der deutscheN Sprache schlicht NIcht vorGesehen. 2. Diese ewigen in VERSALIEN gesetzten FIRMENNAMEN sind nichts anders als der in einem WORT geronnene MINDERWRTIGKEITSKOMPLEX der jeweiligen CHEFETAGE. 3. gleiches gilt für durchgängige kleinschreibung von eigennamen. Und warum? weil sO ein SCHEIß die lesbaRKeit eines tExtes erheBLich ersCHWert -
Übrigens hätte die Daimler AG für das mit der Chrysler-Story in den Sand gesetzte Geld, geschätzte 76 Galileo-Satelliten, vier Kontrollzentren und 38,6 Jahre Betrieb des Systems finanzieren können. Soviel zum Thema “Milliardengrab für den Steuerzahler“. Wird sicher interessant zu sehen sein, wieviel von dem (privat verursachten) Verlust die neue, alte Daimler AG durch Abschreibungen etc. wird vergesellschaften können. Die Geschichte könnte den Steuerzahler unterm Strich mehr Geld kosten, als ein öffentlich finanzierter Bau und Betrieb des europäischen Satellitennavigationssystems.
So gesehen kann die EU eigentlich froh sein , dass man bei Galileo die beteiligten Unternehmen gerade noch rechtzeitig los geworden ist.
Hahahah, wunderbar, köstlich, mehr davon..
IcH fInDe, dAsS eS nIcHt So WiChTig IsT, eInEn TeXt In KoRrEcKtEr gRoSs- Und KlEiNsChReIbUnG zU vErFaSsEn, Da DiEs DeR LeSbArKeIt KaUm AbBrUcH tUt UnD zUdEm AuSdRuCk MeInEr InDiViDuAlItAeT iSt.
Was die Kosten für Galileo betrifft: danke für die ausführliche Darstellung. Interessant, die Zahlen einmal so nebeneinander zu sehen.
Gar keine alten Kostangaben: Selbst wenn ich die aktuellen Zahlen der EU zu Galileo großzügig auf vier Milliarden Euro aufrunde, ist der Gesamtverlust von Daimler mehr als dreimal so hoch. Der jetzige Veraufspreis gilt als Nullsummenspiel, wegen der Übernahme laufender Risiken. Verbleiben also die einst entrichteten 36 Milliarden Dollar (!) Kaufpreis plus die in den Jahren seit der Übernahme in Chrysler getätigten Investitioen plus die auszugleichenden Verluste aus dem oprativen Geschäft. Lediglich einige zwischendurch erwirtschaftete Gewinne stehen auf der Habenseite. Unterm Strich dürfte Daimler das Ganze locker einen zweisteligen Milliardenbetrag gekostet haben, mit dem sich Galileo dreimal hätte finanzieren lassen.
PS. Es heißt nicht GEOGRAFITTI und nicht geografitti und nicht geOGrafITti sondern Geografitti. (Ist jetzt schlecht zum vorlesen…)
Ob die Regeln der deutschen Rechtschreibung auf die Bildung von Markennamen anzuwenden ist, sei dahingestellt. Auch der Begriff Geografitty wäre unter diesem Gesichtspunkt kritikwürdig.
Die Aufrechnung mit möglichen Navigationssystemen scheint auf sehr veralteten Kosten-Angaben zu Galileo zu bestehen