Seit 5. Mai sind Galileo-Tage. Zumindest bei den Leipziger Informatiker mit ihrem Wortschatz-Portal. Ganz interessante Idee: Jeden Tag crawlen die Sachsen zahlreiche Newsdienste und Online-Zeitungen im Web nach den im Vergleich zu ihrem Durchschnittsgebrauch an diesem Tag häufiger genutzten (Haupt-)Wörtern (jetzt nicht so “der” oder “man”). Ein signifikanter Anstieg wird als Hinweis auf eine hohe Aktualität eines Themas oder auch Namens an diesem Tag interpretiert und die betreffenden Namen/Begriffe als “Wörter des Tages” veröffentlicht.
Dazu zählt seit 5. Mai eben auch der Name des europäischen Satellitennavigationssytems Galileo, was ganz nebenbei zu den vermutlich vollständigsten Linklisten (hier, hier, hier und hier) mit insgesamt 201 Fundstellen zum Thema “Galileo-Krise” führt.
(Okay, 195 Fundstellen, weil sich vier auf das Wissenschaftsmagazin Galileo die gleichnamige Simulation einer Wissenssendung auf Pro7 und zwei auf den Orginal-Wissenschaftler beziehen.)
Fremder Senf