• Da steckt einer dahinter:

    "Geografitti" ist ein Blog rund um das Thema Geoinformation. Die Palette der Themen reicht von ALK über GPS bis Z-Achse. Eine ausgewogene Berichterstattung gibt es allerdings nicht. Geografitti ist subjektiv und allein Sache des Autors.
  • Der Textkoch

    Andererseits ist der Autor durchaus empfänglich für finanzielle Zuwendungen und wird sein schreiberisches Talent sowie sein fachliches Knowhow dann gerne zu ihrem Vorteil nutzen. Es gibt bereits zahlreiche Unternehmen, Fachzeitschriften und Institutionen die sich (wegen oder auch trotz dieser Webseite) dazu entschließen konnten. Nähere Informationen dazu finden sie vor allem unter dem Menüpunkt "Textkoch".

  • Info

    Das nächste große Ding?    

    23

    Mai
    2007
    23 Mai, 2007 von in Geogeschäfte, Googles Kugel Antworten

    Für den 28. Mai hat das Unternehmen Fortius One angekündigt, mit einem kostenlosen, webbasierten Geoinformationssystem für jedermann online zu gehen, das vor allem durch Datenfülle bestechen will: GeoCommons. Versprochen sind – zunächst für das Gebiet der USA – rund 1500 Datensätze von Umweltdaten über demographische Informationen bis zu Verkehrsdaten. Zudem soll man eigene Shape-Files importieren können. Als geografische Basisdaten dient offenbar das Angebot von Google. Zumindest sehen einige Vorab-Screenshots so aus.

    Das macht eine privat errichtete Geodateninfrastruktur vollständig: Geobasisdaten von Google, Fachdaten von GeoCommons. Es wird sicher spannend zu sehen sein, wie schnell sich das Angebot auf Europa und Deutschland ausweitet, ob Google oder Microsoft oder Yahoo den Laden gleich kaufen und ob sich damit zumindest mittelfristig das (günstige) Angebot an bisher eher unter Verschluss gehaltenen amtlichen Fachdaten vergrößert.

    Der 28. Mai ist übrigens nicht zufällig gewählt. Man hat die Where 2.0 Conference zum Anlass genommen, das Portal vorzustellen. Schaut man sich die Liste der wirklich interessanten Persönlichkeiten an, die sich dort ein Stelldichein geben, sowie den Stand der Diskussion, weiß man warum. Schade, dass die Verantwortlichen in deutschen Vermessungsbehörden aus Sparzwängen kaum noch mehrtägige Dienstreisen gestatten oder unternehmen, schon gar nicht nach San Jose, Kalifornien. Dabei wäre das sicher eine gute Investition, entwder weil man danach sehr motiviert ist, seinen Laden zu modernisieren oder freiwillig und sehr frustiert die Frühpensionierung beantragt.

    Den Hinweis auf GeoCommons habe ich übrigens in diesem rührigen Blog gefunden.


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