• Da steckt einer dahinter:

    "Geografitti" ist ein Blog rund um das Thema Geoinformation. Die Palette der Themen reicht von ALK über GPS bis Z-Achse. Eine ausgewogene Berichterstattung gibt es allerdings nicht. Geografitti ist subjektiv und allein Sache des Autors.
  • Der Textkoch

    Andererseits ist der Autor durchaus empfänglich für finanzielle Zuwendungen und wird sein schreiberisches Talent sowie sein fachliches Knowhow dann gerne zu ihrem Vorteil nutzen. Es gibt bereits zahlreiche Unternehmen, Fachzeitschriften und Institutionen die sich (wegen oder auch trotz dieser Webseite) dazu entschließen konnten. Nähere Informationen dazu finden sie vor allem unter dem Menüpunkt "Textkoch".

  • Info

    Super Angebot    

    26

    Juli
    2007
    26 Juli, 2007 von in Doofe Journaille Antworten

    Auszug aus einem Stellenangebot im Bereich TV-Journalismus:

    “Das Volontariat ist auf ein halbes Jahr angesetzt, mit einer Option auf ein weiteres halbes Jahr. Die Vergütung beläuft sich auf Euro 1.200 im Monat.”

    Wohlgemerkt, ein bisschen Erfahrung und Fremdsprachenkenntnisse sollen die Bewerber schon haben. Denn für dieses Taschengeld wird folgendes verlangt:

    “Ihr Aufgabengebiet umfasst die Themenrecherche, die organisatorische und logistische Vorbereitung der Dreharbeiten, die Assistenz bei der Durchführung der Produktion, sowie der Postproduction und Texterfassung.” 

    Wie verzweifelt müssen eigentlich talentierte Bewerber sein, die sich auf so ein Drecksangebot einlassen?
    Die Branche ist echt auf den Hund gekommen. Kein Wunder, das so viel Scheiße gesendet oder geschrieben wird.


    Ein Kommentar über Super Angebot

    1. isl8 sagt:

      €1200/Monat ist noch relativ ordentlich.
      Ich hab Traineeprogramme im Bereich von Umwelt-NGOs für famose €750 bis €900 gesehen. Ersters war in FH, zweiteres in Stgt.
      Meine Vermutung ist, dass Krankenversicherung und private Altersvorsorge dabei durchaus wieder Luxus werden, obschon sie’s nicht sein sollten.

      Glücklich ist, wer Dipl.-Ing. ist. Das Thema Facharbeitermangel wäre auch mal was für den Blog. :-)
      Ist – IMO – eher eine nette journalistische / arbeitgeberverbändliche / etc. Übertreibung. In manchen Branchen mag das in der Tat zutreffen, aber es klingt nach vielen (ökonomischen) Entzugsjahren eben sehr schön.

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