• Da steckt einer dahinter:

    "Geografitti" ist ein Blog rund um das Thema Geoinformation. Die Palette der Themen reicht von ALK über GPS bis Z-Achse. Eine ausgewogene Berichterstattung gibt es allerdings nicht. Geografitti ist subjektiv und allein Sache des Autors.
  • Der Textkoch

    Andererseits ist der Autor durchaus empfänglich für finanzielle Zuwendungen und wird sein schreiberisches Talent sowie sein fachliches Knowhow dann gerne zu ihrem Vorteil nutzen. Es gibt bereits zahlreiche Unternehmen, Fachzeitschriften und Institutionen die sich (wegen oder auch trotz dieser Webseite) dazu entschließen konnten. Nähere Informationen dazu finden sie vor allem unter dem Menüpunkt "Textkoch".

  • Info

    Mal wieder kleine Presseschau    

    1

    August
    2007

    Sieh an: Die New Yorker Taxifahrer wollen gegen die Einführung von GPS-Systemen in ihren Fahrzeugen streiken. Die Fahrer wollen nicht überwacht werden. Die New York Taxi Workers Alliance, die die Interessen von etwa 8.400 Fahrern vertritt, hat laut Computerwoche die GPS-Systeme mit elektronischen Fußfesseln für Straftäter verglichen. Ähnlich ketzerische Gedanken habe ich hierzulande noch nicht vernommen.

    Die Financial Times Deutschland berichtet, dass sich Eutelsat als Partner für den Aufbau des europäischen Navigationssatellitenprojektes Galileo anbietet. Das Angebot bedeute den ersten Schritt für einen Wiedereinstieg des Satellitenbetreibers. Liest man allerdings über den Vorspann des Artikels hinaus, kann von “Wiedereinstieg” eigentlich keine Rede sein. Das Unternehmen bringt sich einfach als Auftragnehmer für den Satellitenbau und -transport, sprich: das Weltraumsegment, ins Gespräch. An irgendwelchen Investitionen will man sich nicht beteiligen. So gesehen: Nichts Neues.

    Was ganz Altes haben hingegen nach einem Bericht der “Neuen Deutschland” zwei Hamburger Geomatik(?)-Studenten entdeckt. Es handelt sich um die Lage des Fußballplatzes, auf dem am 31. Mai 1903 das erste Endspiel zu Deutschen Fußballmeisterschaft ausgetragen wird. Die zwei Studenten haben dazu alte Karten und Luftbilder ausgewertet und die so ermittelten Koordinaten der Lage des Platzes mittels GPS-Messungen auf die heutige Topographie übertragen. Ergebnis: Auf dem ehemaligen Spielfeld steht heute ein Druckhaus, aber immerhin ist der Standort eines der beiden Tore frei zugänglich. Es stand genau dort, wo sich heute der Eingang der Druckerei befindet. Da auch Druckhaus-Chefs Fußballfans sind, steht einem Gedenkstein auf dem Firmengrundstück wohl nichts mehr im Weg.


    2 Kommentare über Mal wieder kleine Presseschau

    1. ttm sagt:

      Ich habe mir schon gedacht, dass sich die Schweizer da wieder eine begriffliche Extrawurst braten. Da sind Geodäten ja auch Geometer. Aber ich wollte mal nicht nachschauen und war lediglich verwundert, dass ein Studiengang in Deutschland so heißt und sich der Name auch noch ohne jede Erläuterung im Neuen Deutschland findet.

    2. isl8 sagt:

      Interpretiere ich das “?” richtig? Dann hier klicken. Ich meine die Schweizer sind Schöpfer des Begriffes. Aber nach Wiki gibt’s das indes auch in D. Wieder was gelernt. :-)

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