Neues von Magellan

8. August 2007 | Von ttm | Rubrik: Geogeschäfte, Satelliten weisen den Weg

Magellan, der Hersteller von GPS-Geräten will eine neue Produktreihe namens Triton auf den Markt werfen. Das ist insbesondere für US-Käufer interessant, da diese Geräte als erste GPSr überhaupt versprechen, das digitale Kartenmaterial von National Geographics nutzen zu können. Damit sind digitale, topographische Karten für die USA flächendeckend im GPS verfügbar. Schön, wenn so etwas auch hierzulande von Drittanbietern möglich wäre.

Aber auch sonst versprechen die Geräte eine Menge Features. Das Spitzengerät bietet laut Magellan einen farbigen Touchscreen zur Bedienung, zwei Megapixel-Kamera (logischerweise mit GPS-Anbindung), SD-Kartenslot für die Foto- und Kartendaten oder wahlweise MP3-Files für den integrierten Player, Taschenlampe, Barometer, Sprachrekorder (Soundfiles ebenfalls mit GPS-Daten verknüpfbar) , elektronischer, kardanisch aufgehängter Kompass, Anschluss für externe GPS-Antenne, und natürlich Sirf-III-Chips. Und auch die Benutzerführung soll neu und einfach sein. Auf der Website von Magellan sind ausführliche Produktbeschreibungen schon vorhanden, wenngleich noch nicht verlinkt. Was fehlt ist der Preis.

Aber irgendwo wird ein Pferdefuß sein. Wahrscheinlich gibt es wieder keine austauschbaren Akkus und von USB-Anschlüssen habe ich in den Ankündigungen auch nichts gesehen. Und das ist keineswegs selbstverständlich, wie die ersten eXploristen von Magellan gezeigt haben.

2 Kommentare
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  1. Das sind doch mal Nachrichten. Bei der Beschreibung des Kompass ist aber ein kleiner Fehler passiert. Das Ding ist nicht kardanisch aufgehängt, was wohl in der Produktion zu teuer wäre, weil es eine mechanische Konstruktion ist, und es wäre wohl auch nicht robust genug. Wir haben schließlich alle mal beim Cachen unseren Empfänger fallen gelassen. Der Kompass besteht aus drei elektronischen Kompasselementen, die fest miteinander verbunden sind und jeweils das Erdmagnetfeld in der X-, Y- und Z-Achse messen. Aus diesen drei Werten wird dann die Lage des Empfängers zum Boden errechnet und damit kann dann die Richtung vom Magnetfeld bestimmt werden. Ist eigentlich ganz simpel.
    Das Gegenteil davon ist dann ein einfacher Kompass vom Discounter, der nur einen Magnetfeldsensor hat. Je nach Neigungswinkel ist Norden wo anders.

  2. Ist mir schon klar, das sich in dem Gerät nicht wirklich eine mechanische Konstruktion verbirgt. Aber die Funktionsweise des elektronischen Kompasses ist gewissermaßen das digitale Äquivalent zu einer kradanischen Aufhängung. So wars gemeint.

    Aber hast recht, war unpräzise formuliert.

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