• Da steckt einer dahinter:

    "Geografitti" ist ein Blog rund um das Thema Geoinformation. Die Palette der Themen reicht von ALK über GPS bis Z-Achse. Eine ausgewogene Berichterstattung gibt es allerdings nicht. Geografitti ist subjektiv und allein Sache des Autors.
  • Der Textkoch

    Andererseits ist der Autor durchaus empfänglich für finanzielle Zuwendungen und wird sein schreiberisches Talent sowie sein fachliches Knowhow dann gerne zu ihrem Vorteil nutzen. Es gibt bereits zahlreiche Unternehmen, Fachzeitschriften und Institutionen die sich (wegen oder auch trotz dieser Webseite) dazu entschließen konnten. Nähere Informationen dazu finden sie vor allem unter dem Menüpunkt "Textkoch".

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    Googles Geoweb-Strategie    

    19

    Oktober
    2007
    19 Oktober, 2007 von in Am Wegesrand, Googles Kugel Antworten

    Das US-Magazin “Wired” hat bereits im Juli einen längeren Beitrag über Google Maps und die daraus resultierenden Konsequenzen veröffentlicht. Der Hinweis ist also nicht mehr tagesaktuell aber “Google Maps is changing the Way we see the World” macht sich ja auch jenseits neuester Google-Features grundsätzliche Gedanken über das Verhältnis von Kartographie und Weltwahrnehmung. Der Artikel ist also noch immer lesenswert. Und so ganz nebenbei wird die Geschichte von Google Maps und Google Earth um ein paar Anekdoten bereichert und – nur darum soll es im folgenden gehen – es gibt ein paar Andeutungen zu Googles künftiger “Geoweb-Strategie”. Die entscheidende Sätze lauten:

    In the midst of all this cacophony, Google is discovering that a smart, effective search engine is once again the key. Google Earth and Google Maps have long had search boxes, but you couldn’t find much.(…) But with the launch of My Maps, Google is anchoring its new search strategy to KML. The company is indexing all KML files on the Web — it has cataloged several million so far — and is working with the Open Geospatial Consortium to make KML the standard.(…) Google (…) announced plans to add another dimension to the mapping universe by making the entire geoweb — not just Google Maps — searchable. “We are approaching it as a problem that’s not unlike page rank and the Web,” (John) Hanke says (Direktor Google Maps, Anm. ttm). “Now that you’ve got a lot of stuff out there, it will become important to sift the wheat from the chaff.”

    Mit der Kakophonie ist die Vielzahl von Google Mashups und Anwendungen gemeint, die aus der großzügigen Freigabe der Google Maps API entstanden sind. Mit der neuen MyMaps-Funktion sammelt das Unternehmen weitere Daten des “Geospatial Web”, die möglichst alle auf der Basis von KML georeferenziert sind. Am Ende sollen beliebige Daten detailliert nach räumlichen Dimension recherchierbar sein.

    Dass zumindest die Indexierung schon funktioniert, zeigt ein Beispiel aus diesem Blog, bei dem ich zwei Tracks von Geocaching-Touren als KML-Datei auf den Server gepackt habe. Gibt man in Google Maps “Geografitti” als Suchbegriff ein, werden einem meine Touren direkt auf die Karte geladen. (Also, keine KMLs auf den Servern liegen lassen, Google findet sie auch ohne Verlinkung und zeigt sie umgehend auf einer Karte an :-) ) Allerdings ist es mit den Suchfunktionen noch nicht so weit her: Gibt man den Namen des Caches an (“Brungerster Steenkühler”) findet Google Maps zwar die Cache-Beschreibung, aber nicht meinen Track.

    Aber wie man jetzt weiß: Das Unternehmen arbeitet daran.


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