Gerade eben gab es für die entsprechende Technologie noch den Big Brother Award, weil man nicht abwarten wollte, bis ein Versicherer die GPS-Überwachung seiner Kunden flächendeckend anbietet, da fängt schon der erste damit an. Der ORF berichtet ausführlich über die Anstrengungen der Uniqa, einen auf GPS-Tracking seiner Kunden basierenden Tarif in der Autoversicherung einzuführen und lässt dabei auch Kritiker zu Wort kommen, die selbstverständlich die Begehrlichkeiten staatlicher Stellen nicht unerwähnt lassen, die solche Daten erfahrungsgemäß wecken.
Ein bemerkenswerter Business-Aspekt des Themas versteckt sich übrigens im letzten Absatz:
Für die nahe Zukunft plant Uniqa laut eigenen Angaben auch eine Version dieser Autoversicherung für Unternehmen. Die Business-Variante soll Mitte 2008 herauskommen und speziell die Betreiber eines Fuhrparks ansprechen, beispielsweise durch zusätzliche Services für das Flottenmanagement.
Da will ein Anbieter aber ganz offensiv sein Produktportfolio erweitern. Flottenmanagement, das war bisher Sache spezialisierter Anbieter und keine Angelegenheit der Versicherungen. Die gewährten gewerblichen Kunden höchsten Rabatt dafür, strickten aber selbst keine Service-Angebote in dieser Richtung.
Fremder Senf