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    Datenoverkill?    

    26

    Oktober
    2007
    26 Oktober, 2007 von in Großer Bruder sieht Dich Antworten

    Vielleicht sollte man die leicht hysterischen Antiterror-Datensammler ja einfach mal machen lassen. Das US Heimatschutzministerium hat bald eine Million potenzieller Terroristen in seiner Datenbank und zunehmend Schwierigkeiten, die Daten vernünftig zu managen, vor allem weil die Namenliste beständig weiter wächst.

    Es sind offenbar vor allem praktische Fragen, die den Heimatschützern zu schaffen machen: Updates, Datenweitergabe und die Frage nach dem Nutzwert einer Datei, in der jeder drin steht, der irgendwie verdächtig ist, eventuell irgendwas mit Terroristen zu tun zu haben. Vielleicht gibt es einen Punkt, ab dem die Datensammelei einfach keinen Sinn mehr macht. Wenn jeder gleich verdächtig ist, ist auch jeder gleich unverdächtig und der Erkenntnisgewinn verpufft einfach. Die DDR hat ja auch fleißig Berichte und Daten über Ihre Bürger gesammelt und ist am Ende doch untergegangen.

    Allerdings, bis das soweit war hat es 40 Jahre gedauert. Könnte jetzt zwar schneller gehen, wegen elektronischer Datenverabeitung statt Papierakten aber…nee…. lieber doch nicht sammeln lassen. Bis der Staat endlich implodiert ist, war es nicht wirklich lustig in der DDR.


    Ein Kommentar über Datenoverkill?

    1. Christian sagt:

      vieles scheint mit fortschreitender technologischer entwicklung greifbar nah. im endeffekt ist aber der unterschied zwischen echelon und kuvert-aufdampfen nur marginal. datensammeln geht im digitalen kommunikationszeitalter einfacher. immerhin laufen alle emails eines landes sprichwörtlich über ein dickes kabel raus und dieses wartet ja nur darauf angezapft zu werden. ans datenauswerten hat bei der sammelwut wieder keiner gedacht…

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