Mühseliges Adressgetippse am Navi konnten sich Leute mit Geld schon länger sparen: Wer nur mit genügend große Modellen von BMW oder Mercedes durch die Lande kutschierte und auch noch ein paar Taler für Abonnementdienste wie BMW Assist übrig hatte, konnte bei Google Maps gefundene Adressen einfach per Mausklick ans bordeigene Navigationssystem senden.
Doch die Zeit dieser Exklusivität neigt sich dem Ende entgegen. Seit heute können auch gewöhnliche Schnäppchenjäger, die in irgend einem Geiz-ist-geil-Angebot ein Tomtom-Navi für entwürdigend niedrige Summen ergattern konnten, dieses Feature nutzen. Tomtom und Google haben eine entsprechende Kooperation bekannt gegeben und im Google Maps “Senden” Menü taucht zusätzlich zu “E-Mail” und “Fahrzeug” jetzt auch “GPS” auf.
Ganz so komfortabel wie in der Fahrzeugoberklasse ist das allerdings nicht. Das GPS-Gerät muss schon per Kabel mit dem Computer verbunden werden. Das kann man von den Nutzern der fest installierten Geräte von BMW und Mercedes natürlich nicht verlangen.
Kleiner Nachtrag zum neuen Relief-Feature von Google Maps: Der Button heißt jetzt “Gelände” statt “Oberfläche.”
Fremder Senf