Das war es dann mit 2007. Viel kann ja nicht mehr passieren – die Waschmaschine ist bereits kaputt – und deshalb hier mein Jahresrückblick. Und damit ist dann für 14 Tage an dieser Stelle Funkstille. Ich bin dann nämlich auch mal weg. Ohne Telefon und E-Mail.
Beste Entscheidung: Als „Kyrill“ wütete, zeitig den Büro-Schreibtisch zu verlassen. Eine Stunde später und ich hätte wegen Sperrung sämtlicher Rheinbrücken auf oder unter selbigem übernachten müssen.
Schlechteste Entscheidung: Übernachtung im Hotel „Großer Kurfürst“ in Berlin. Grauenhaft stickig, kein Außenfenster im Zimmer, Personal, das viel verspricht und nichts einhält aber vier Sternchen…
Beste Anschaffung: Der dreijährige Hardwareschutz für den Mac vor zwei Jahren..
Dämlichste Anschaffung: Kann mich an keinen echten Fehlkauf erinnern
Schönster Absturz: Muss an einem der zahlreichen 40. Geburtstage gewesen sein
Schlimmster Absturz: Muss an einem der zahlreichen 40. Geburtstage gewesen sein
Bestes Getränk: Immer wieder Bionade (Holunder)
Ekelerregendste Getränk: Mit lauwarmem Mineralwasser verdünnte Bionade (Holunder) meiner Mutter („Die sah so süß aus“)
Bestes Rezept: Kassler Nackenbraten mit selbstgemachtem Weihnachts-Chutney ist eine bemerkenswerte Kombination
Schlimmstes Essen: Diese ungenießbare Muschel-Suppe (oder was immer es war) in einem Delfter In-Lokal für eine unglaublich hohe Summe, über deren Nichtbezahlung auch noch diskutiert werden musste, nachdem man die Suppe bereits nach dem ersten Löffel angewidert zurückgehen ließ, der Küchenchef aber darauf bestand, seine Plörre sei erstens essbar und zweitens vollkommen korrekt zubereitet.
Beste Musik: Die Playlist zu dieser 80er Jahre Party
Schlimmstes Gejaule: „Die kleine Kneipe“. Nur wegen Stromberg.
Eigene, schönste musikalische Wiederentdeckung: Latin Quarter und Bob Dylans “Lay, lady lay“
Peinlichster musikalischer Faux-Pas: Ich find die Scorpions ja gut…
Beste Idee/Frage: „Sind noch Termine im Landheim Immer frei?“
Dämlichste Idee/Frage: Kleiner Ausflug nach Bremen am letzten Ferienwochenende…
Beste Lektüre: “Buntschatten und Fledermäuse”
Wiederentdeckte Lektüre: Alles von Philipp K. Dick
Langweiligste Lektüre: Immer wieder „Journalist“ die DJV Fachzeitschrift
Zugenommen oder abgenommen?
Jedenfalls nicht abgenommen, grrr…
Haare länger oder kürzer?
Genauso, nur zwischendurch kurze Midlife-Crises knapp vorm Zopf.
Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Nur weitsichtig gehandelt in diesem Jahr
Mehr ausgegeben oder weniger?
Mir mangelte es an nichts Materiellem
Der hirnrissigste Plan?
Sonntäglicher Familienausflug zur Zitadelle Jülich – da gibt es nämlich gar nix zu sehen.
Die gefährlichste Unternehmung?
Erstmals Beifahrer im neuen Auto zu sein und das Kind fährt…
Die teuerste Anschaffung?
Neues Auto
Der ergreifendste Film?
„Ist das Leben nicht schön?“ (nach langer Pause)
Die beste CD?
Kate Nash – Made of Bricks
Das schönste Konzert?
Naturally Seven, Kirchentag Köln – war dieses Jahr auch das einzige besuchte Konzert
Die meiste Zeit verbracht mit…?
der Frau an meiner Seite.
Die schönste Zeit verbracht mit…?
der Frau an meiner Seite.
Vorherrschendes Gefühl 2007?
So viel wollte ich eigentlich nicht arbeiten…
2007 zum ersten Mal getan?
Vollmacht für eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht erteilt
2007 nach langer Zeit wieder getan?
demonstriert
Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können:
Kleiner nächtlicher Schwächeanfall auf der Gästetoilette, mindestens die letzte Autoreparatur vor der Neuanschaffung und zwei Veranstaltungsabsagen (natürlich mit Honorarausfall)
Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Dass sich beim Thema Datenschutz die Zukunft des Rechtsstaats entscheidet
Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
siehe 2006
Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Krieg ich jeden morgen gemacht – nämlich Frühstück. Aber der Immer-Revival-Cache war auch nicht schlecht…
Song des Jahres:
Grace Kelly von Mika
Fernsehserie des Jahres:
4400 - gerade weil die Weicheier vonPro7 sie nach drei Folgen aus dem Programm geschmissen haben
Kleidungsstück oder Accessoire des Jahres:
Mehrere schwarze Rollis, die Schlips und Kragen sparen
Tiere des Jahres:
Drei Bärchen und ein Hund
Wort des Jahres:
40. Geburtstag (fünf mehr oder weniger ausschweifende Feiern)
Satz des Jahres:
„Autobahn geht gar nicht“ (Von mir bereits im März festgestellt, nach ausführlichem Studium der WDR2-Verkehrsnachrichten)
Peinlich (andere) 2007:
Beckman interviewt Loriot. Warum tut dieser nette ältere Herr sich das an?
Peinlich (selbst) 2007:
Als die Büronachbarin tadelnd auf diesen verwesenden Pizzakarton wies, der aus dem Altpapier unter dem Schreibtisch ragte und betont freundlich sagte: „Das riecht..“.
Angst 2007:
Die Aussicht auf längere Zahnarztsitzungen 2008 und dann ist da noch diese dominante Servicekraft im Havanna in Leverkusen.
Wutanfall 2007:
Wurde verursacht durch eine eigenmächtige Umräumungsaktionen in meinem Büro durch die lieben Kollegen, die mir eines Morgens eine neben meinem Schreibtisch platzierte pottenhäßliche Stehlampe ernsthaft als Verbesserung verkaufen wollten und meine Aufregung ob dieses unangemessenen Eingriffs in meinem Arbeitsplatz nun so gar nicht verstehen wollten.
(Nein, ich habe keine ernsthaften Probleme)
Persönlicher Höhepunkt des Jahres:
Dieser Kontoauszug mit fünfstelligem Guthaben
Persönlicher Tiefpunkt des Jahres:
Der nächste Kontoauszug, als das Geld wieder weg war. (Blöde durchlaufende Posten)
Pingback Jahresrückblick 2010 - Geografitti - nicht nur Geografisches
Das ist ein netter Jahresrückblick. Ich wünsche euch einen guten Start ins Jahr 08 und einen schönen Urlaub. Ach ja- nachträglich Glückwunsch zum Führerschein!