Die bayerische Justizminsterin Beate Merk hat in einem Spiegel-Interview offenbar angeregt, die Aufenthaltsorte von Sexualstraftätern NACH Verbüßung ihrer Strafe per GPS-Armband oder ähnlichem zu überwachen. Und da wundern sich Leute wie Wolfgang Schäuble, warum man Sorgen vor dem Missbrauch des Gewaltmonopols des Staates durch den Staat hat und seinen Gesetzesvorhaben nicht so recht über den Weg traut.
Ansonsten habe ich zu derartig verfehlten Vorschlägen schon vor über einem Jahr alle meine Gedanken niedergeschrieben.
Anmerkung: Hier hatte Thomas Kurbjuhn auf seinen Blog verlinkt wo zugegebernermaßen ebenfalls ein Kommentar zum Theme GPS und Sexualstraftäter steht. Allerdings geht es dem Autoren nicht wirklich um dieses Thema. Er nutzte es meines Erachtens lediglich als Aufhänger für sein eigentliches “Psychatrie & Strafvollzug Thema”, insofern ist es kein Kommentar zu meinem Anliegen. Herr Kurbjuhns Blog enthält in seiner Blogroll zudem einen direkten und unkommentierten Link zum Donwload des NPD-Parteiprogramms und auch sonst habe ich nach Lektüre seines Blogs nicht den Eindruck, hier einen überzeugten Anhänger des Grungesetzes vor mir zu haben. Mit so jemandem diskutiere ich gern, aber so jemand setzt keine direkten oder auch indirekten Links zu Nazi-Propaganda in MEINEN Blog. (Und jetzt bitte keine Spitzfindigkeiten von wegen, nach sieben Links kann man theoretisch auf jeder Seite des Netzes sein und so gesehen verlinke man beständig auf individuell unerwünschte Inhalte. Ich denke der Kern der Botschaft ist klar.)