Das war ja erstaunlich problemlos: All meine neuen Garmin-Mapsource Karten sind ohne zu murren von Windows zu Mac marschiert. Dazu brauchte es zunächst den Mapconverter, der die Karten auf dem Windows-Rechner zusammen sucht und in einer komprimierten Datei ablegt. Diese Datei auf die Mac-Partition geschoben, entpackt und mittels MapInstall auf dem Apple installiert. Und dann gibt es zwei Programme, die mit den Kartendaten das machen, was Mapsource auf Windows allein macht: MapManager, mit dem man die Kartendaten vom Mac zum GPS-Gerät schieben kann und das noch im Beta-Stadium vorliegende Bobcat zur Verwaltung von Tracks, Routen und Waypoints auf der Datenbasis. Letzteres nimmt bei mir auch problemlos alle Daten vom GPS-Gerät entgegen, stürzt aber sofort ab, wenn man nur versucht, einen eigenen Waypoint mit der entsprechenden Programmfunktion hinzuzufügen. Und auch sonst wirkt es gegenüber seinem Windows-Pendant MapSource noch ein bisschen rustikal. Höchstens Delta-Stadium würde ich sagen.
Damit habe ich jetzt aber die Mapsoure-Daten quasi auf drei Rechnern, entgegen den engen Lizenzbedingungen. Mich würde ja mal interessieren, ob man durch die Konvertierung für den Mac die Daten en passant so ausgelesen bekommt, dass sie mit ein bißchen Gefummel de facto frei verwendbar sind. Allerdings verheißt das Suffix .gmapi nichts Gutes und mit knapp 500 MB Dateigröße für die Topo-Deutschland (1: 25:000) ist das Teil zum experimentieren für mich auch etwas groß…
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