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    Geocaching am Mac    

    8

    April
    2008

    Man kann Vektordaten ja unterschiedlich rendern, aber das hat mich dann doch überrascht. Der Unterschied in der Bildschirm-Darstellung der Topgraphischen Karte Deutschland (V1) mit MapSource unter Windows und Bobcat unter OS-X nach dem ganzen Konvertierungsgerechne ist doch ganz erheblich. Links die PC-Variante des Fürstenplatzes in Düsseldorf, rechts die Mac-Version, wohlgemerkt: Die Daten sind von der selben CD-ROM.

    Windows-VersionOS-X Version

    Bobcat glänzt mit feinem Antialiasing, unterschlägt aber zahlreiche POIs, die offenbar den Systemsprung nicht überlebt haben. Auch sonst, kämpfe ich noch mit den Mac-Tools von Garmin. So richtig will das alles nicht funktionieren. Mal klappt die Verbindung zum GPS, dann wieder nicht. Mal laufen die Tools stabil, dann sausen die Programme wieder ins Off. Alles sehr Beta.

    Dafür habe ich ein weiteres für meine Ansprüche überflüssiges, aber schönes Tool entdeckt. MacCaching zur Verwaltung von Geocaching-Daten am Mac. Das wirbt für sich, mit dem Spruch das iTunes des Geocachings zu sein, eben mit Geocaching-Daten statt MP3 bzw. AAC-Daten. In der Tat orientiert sich die ganze Machart an iTunes. Und man kann lange Listen anlegen mit all seinen Logeinträgen und Koordinaten und Founds. Schön, wenn man das von Beginn an tut, aber ich habe wenig Ambitionen meine 375 bislang aufgesuchten Geocaches da jetzt händisch rein zu kopieren, um lokal die gleichen Daten zu pflegen wie im Geocaching-Portal. (Oder es gibt irgend einen automatisierten Weg der Datenfütterung, den ich noch nicht entdeckt habe).

    Und mit dem papierlosen Cachen hab ich es nicht so. Cache-Beschreibungen auf dem iPod funktionieren zwar (sogar über Firewire-Schnittstelle, was MacCaching offiziell gar nicht unterstützt), aber noch ein akkuabhängiges Gerät mehr im Wald? Nee, danke. In jedem Fall ein Tool für Paranoiker, die befürchten ihre Cache-Daten gehen irgendwann ins virtuelle Nirwana, weil Groundspeak Konkurs anmeldet oder so.

    Dabei sind das Entscheidende doch die eigenen Erinnerungen ans Cache-Erlebnis, oder nicht?


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