Erste Gehversuche mit der frisch renovierten Google Earth Version 4.3. Geänderte Bedienelemente und ein Touchpad statt Maus zwingen mich, erstmals ins Nutzerhandbuch zu schauen. Knapp zehn Minuten gebraucht, bis endlich die perspektivische Ansicht da war. Ist eben alles Gewöhnungssache. Aber netter neuer Effekt: Zoomt man sich aus der Schrägperspektive heraus, gelangt man automatisch wieder in die strenge Draufsicht. Zoomt man dann an neuer Stelle herunter, geht man genauso automatisch wieder in die Perspektive zurück, und zwar solange bis man die Einstellung händisch verändert.
Alle Neuerungen gibts hier. Am unauffälligsten, aber hilfreich: Google Earth liefert in der Statusleiste jetzt erstmals halbwegs genaue Informationen darüber, wann die jeweiligen Luftbilder gemacht worden sind.
Habe eigentlich nur ich ständig Probleme mit der neuen Version? Der Mauszeiger tillt regelmässig aus, ab und an friert das ganze Programm ein usw. Alle Vorversionen liefen komplett stabil, aber nun ist es dahin. Verschlimmbessert.
So, jetzt habe ich es mal mit Trackball und 3-Tasten Maus in Kombination probiert. Das ist wirklich eine Verbesserung.
Und wer es wie ich gerne nur mit der Tastatur bedient: Bisher konnte man IMHO per Umschalt+Pfeil-rauf/-runter rein- und rauszoomen. Das geht jetzt nur noch mit +/- oder Bild-auf/-ab. Letzteres nutzt man am MBP per fn+Pfeil-rauf/-runter. Also praktischerweise neben den eh schon zu benutzenden Umschalt-, Wahl- und Befehlstasten.