• Da steckt einer dahinter:

    "Geografitti" ist ein Blog rund um das Thema Geoinformation. Die Palette der Themen reicht von ALK über GPS bis Z-Achse. Eine ausgewogene Berichterstattung gibt es allerdings nicht. Geografitti ist subjektiv und allein Sache des Autors.
  • Der Textkoch

    Andererseits ist der Autor durchaus empfänglich für finanzielle Zuwendungen und wird sein schreiberisches Talent sowie sein fachliches Knowhow dann gerne zu ihrem Vorteil nutzen. Es gibt bereits zahlreiche Unternehmen, Fachzeitschriften und Institutionen die sich (wegen oder auch trotz dieser Webseite) dazu entschließen konnten. Nähere Informationen dazu finden sie vor allem unter dem Menüpunkt "Textkoch".

  • Info

    Gefährliches Image    

    21

    April
    2008
    21 April, 2008 von in Am Wegesrand Antworten

    Wir leben in einem freien Land und die Versicherungen können ja versichern, wen sie wollen, aber Journalisten gehören offenbar nicht dazu. Ich hatte mich nach einer so genannten “Betriebsunterbrechungsversicherung” für Freiberufler erkundigt. Das ist so ähnlich wie eine Krankentagegeldversicherung. Die Versicherung springt ein, wenn die berufliche Tätigkeit des Freiberuflers zum Beispiel krankheits- oder unfallbedingt länger unterbrochen ist. Der Unterschied: Mit einer Krankentagegeldversicherung kann man höchstens sein zu versteuerndes Einkommen nach Abzug aller Kosten versichern, die Betriebsunterbrecherversicherung versichert gewissermaßen den Umsatz. Aber man muss genau hinschauen, nicht alle Unterbrechungsversicherungen umfassen auch krankheitsbedingte Ausfälle und wenn, schließen sie zahlreiche Risiken aus, etwa sportbedingte Unfälle und Ähnliches. Und natürlich forscht der Versicherer nach eventuellen Vorerkrankungen. So weit, so normal.

    Nur gibt es daneben bei viele Versicherungsanbietern noch eine Liste grundsätzlich unversicherbarer Berufe und dazu zählen neben Trapezkünstlern, Rennfahrern und Stuntman aus unerfindlichen Gründen auch Journalisten. Irgendwie scheint hier das Image vorzuherrschen, die schreibende Zunft ist meistens da, wo es knallt oder sonstwie gefährlich ist.

    Liebe Versicherer: Ich kann hier zusagen, dass das Gefährlichste an meiner Tätigkeit der tägliche Arbeitsweg ist, soweit ich diesen nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln bestreite. Ich sitz bei der Arbeit eigentlich nur vorm Computer, gelegentlich schlendere ich auch (vorsichtig) zur Kaffeemaschine. Journalist ist ein ganz regulärer vom Finanzamt gelisteter freier Beruf , mindestens so seriös wie Unternehmensberater oder Rechtsanwalt .. ähem … wirklich. Ich will auch nicht jeden Grippeausfall bezahlt haben, nur so existenzielle Dinge wie Herzinfarkt und Krebs und eingewachsene Fußnägel oder so und dann auch erst ab sagen wir Tag Nr. 21. Kann das jemand? Ab Tag 28? Hallo, hier, ich, Kunde!


    Ein Kommentar über Gefährliches Image

    1. zkoo sagt:

      was bringt dann erst die mischung aus journalist und rechtsanwalt? ich muss aber zugeben, von dieser art von versicherung höre ich zum ersten mal. man lernt nie aus, es ist einfach so.

    Kommentieren

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

    *


    *

    Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

    Eigener Senf

    Switch to our mobile site