Ich muss es mal so deutlich sagen: Im Grunde genommen sind die Rahmenbedingungen, unter denen Nordrhein-Westfalen die europäischen Fördermittel des EFRE-Programms (auch bekannt als “Ziel 2″) verteilt ein Haufen gequirlter Scheiße eher unpraktisch. Denn das Land nimmt das EU-Geld in Empfang und verteilt es nicht etwa Eins zu Eins nach den Vorgaben der EU, sondern setzt seine eigenen Vergabebedingungen oben drauf.
“Die Vorhaben sollen durch Zuwendungen aus Mitteln des EU-NRW-Programms Ziel-2 (2007 – 20013) sowie nach Maßgabe der geltenden Programme Technologie- und Innovationsprogramm NRW (TIP) und Regionales Wirtschaftsförderungsprogramm (RWP – Infratsruktur) gefördert werden.”
Zudem macht man das alles im Rahmen von Wettbewerben mit zusätzlichen Wettbewerbsmodalitäten. Es genügt also nicht, eine gute Idee zu haben, sie muss auch gerade in den laufenden Wettbewerb passen. Im Ergebnis gelangt man so schon formal zu rund 30 Seiten Erläuterungen, wie eine höchstens 15seitige Projektskizze zu verfassen ist, die aber schlüssig darstellen soll, wie alle vorgegebenen Ziele mit dem vorgeschlagenen Vorhaben erreicht werden können.
Die Verdreieckung des Kreises.
Fremder Senf