• Da steckt einer dahinter:

    "Geografitti" ist ein Blog rund um das Thema Geoinformation. Die Palette der Themen reicht von ALK über GPS bis Z-Achse. Eine ausgewogene Berichterstattung gibt es allerdings nicht. Geografitti ist subjektiv und allein Sache des Autors.
  • Der Textkoch

    Andererseits ist der Autor durchaus empfänglich für finanzielle Zuwendungen und wird sein schreiberisches Talent sowie sein fachliches Knowhow dann gerne zu ihrem Vorteil nutzen. Es gibt bereits zahlreiche Unternehmen, Fachzeitschriften und Institutionen die sich (wegen oder auch trotz dieser Webseite) dazu entschließen konnten. Nähere Informationen dazu finden sie vor allem unter dem Menüpunkt "Textkoch".

  • Info

    Journalist interviewt Journalist    

    19

    Juli
    2008
    19 Juli, 2008 von in Satelliten weisen den Weg Antworten

    Das klassiche Gespräch zwischen Moderator und Korrespondent. Schön daran finde ich ja, dass man Antworten bekommt, die man von offizieller Seite so nicht hört. Zum Beispiel im Deutschlandfunk zur jüngsten Entwicklung beim Satellitennavigationssytem Galileo:

    Frage: Herausgekommen ist bei der Debatte am Donnerstag ein zusätzliches Budget für Galileo. Die Rede ist von fünf Milliarden Euro. Wo haben die EU-Parlamentarier denn das Geld hergenommen?
    Antwort: Tja, die lagen da rum in Brüssel.

    Wer das ganze Interview nachliest erfährt allerdings auch, wie wenig tatsächlich entschieden wurde und dass die fünf Milliarden Euro das Gasamtbudget für die europäische Weltraum- und Verteidigungspolitik sind. Wie viel davon tatsächlich für Galileo ausgegeben werden, weiß noch niemand wie Peter Welchering als Korrespondent betont.

    Übrigens verwechselt Manfred Kloiber als Fragesteller zivile Verwaltung mit ziviler Nutzung, denn dass Galileo ausschließlich für die zivile Nutzung vorgesehen sei, hat nie jemand behauptet, wohl aber dass es ausschließlich zivil verwaltet wird und daran hat sich auch durch den jüngsten Beschluss nichts geändert.

    Das schließt natürlich nicht aus, dass das noch passieren wird. Allerdings stellt sich dann die Frage, welchem Militär. Die Existenz einer gesamteuropäischen, kontinuierlich existierenden militärische Struktur habe ich noch nicht bemerkt.


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