Spötter haben ja schon immer gesagt, dieses ganze Geobusiness lebe hinter dem Mond, sei zumindest aber in großen Teilen etwas weltfremd. Das ist schon deshalb komisch, weil sich die Branche die ganze Zeit ja mit nichts anderem als der Erdoberfläche befasst.
Aber jetzt wird da wirklich was auf den Mond geschossen: Das National Space Biomedical Research Institute (NSBRI) will nämlich gemeinsam mit den Mapping & GIS Laboratorys der Ohio State University ein Navigationssystem für unseren Erdtrabanten entwickeln, ein Art LPS (Luna Positioning System). Dabei geht es weniger um Staumeldungen oder Adressuche, eher um eine Art orientierungsshilfe für gestresste, mondautofahrende Astronauten, die in der Vergangenheit Schwiergkeiten hatten, den richtigen Krater zu finden, weil auf dem Mond alles irgendwie sehr ähnlich grau aussicht. Das hat angeblich den wissenschaftlichen Wert mancher Mondlandung arg vermindert.
Geplant sind allerdings keine 24 Satelliten im Monorbit – das wäre wohl etwas übertrieben – sondern Bwegungssensoren in Kombination mit digitalen Karten.
?
Krater. Es sind Krater!
Scheiß Sommerloch