Das Schöne an Recherchen ist ja, dass man bisweilen das Privileg genießt, Orte zu besuchen, an die man nicht so ohne Weiteres gelangt. Gestern zum Beispiel das Gemeinsame Melde- und Lagezentrum von Bund und Ländern (GMLZ) im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenvorsorge in Bonn. Hier laufen bei “großflächigen Gefahrenlagen” wie das amtlich heißt, die Fäden zusammen, um aus vielen Detailinformationen das Gesamtbild einer Katastrophe zu malen. Das sind unter…
Doch nochmal etwas zu OSM: Nämlich den Link zu einem einfachen Radroutenplaner – oder Motorrad
– auf Basis von OSM. Damit kann man seinen geplanten Weg einfach in die Karte zeichnen und als GPX-Track herunterladen. Ich weiß schon, warum ich besondern gerne die kleinen Fuß- und Radwege erfasse, die sich in allen übrigen Karten kaum finden…
Nur um der Chronistenpflicht zu genügen: Am Sonnabend 36 Kilometer Radtour im Auftrag des Herren Namen von Openstreetmap, Sonntag noch mal elf. Und da in diesem Zusammenhang schon Spekulationen über meine möglichen Wiedererkennungswert angesichts der Radelei geäußert wurden: Keine Panik, ich verstehe es meisterlich solche Touren mit Besuchen in Biergärten und Esidielen zu veknüpfen. (Na gut, da wäre ich auch ohne OSM….).
Das war es dann aber auch…
Und Tusch: Mein erster GPS-Track aus einer Radtour ist zu Openstreetmap hochgeladen und auch bereits bearbeitet. Somit habe ich dem Gemeinschaftswerk rund 20 Kilometer Weg hinzugefügt. Gebt mir einen Keks.

Fremder Senf