Wochensplitter (1.-3. Kw)
20. Januar 2009 | Von ttm | Rubrik: Am WegesrandEs ist nach offizieller Auskunft des Verkehrsbundes Rhein-Ruhr (VRR) unmöglich, ein Anschlussticket für eine Monatkarte zu kaufen, wenn man das Gebiet des VRR in Richtung des benachbarten Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) verlässt. Das ist der Fall, wenn man zum Beispiel von Düsseldorf nach Köln fahren möchte. Entweder man kauft ein Ticket für die komplette Strecke (9,60 €) oder steigt am letzten Halt im VRR-Gebiet aus, ersteht dort am Automaten ein neues Ticket für den VRS (4,30 €) und kann dann wahrscheinlich erst mit dem nächten Zug weiter fahren. Ein Anschlussticket nach NRW-Tarif ist nicht möglich, weil die beiden benachbarten Verkehrsverbünde eigene Vereinbarungen zum “kleinen und großen Grenzverkehr” (!!?) abgeschlossen haben.
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Seit zehn Jahren koordiniert der “Interministerielle Ausschuss für das Geoinformationswesen” – kurz ImAGi – die Zusammenarbeit der Bundesministerien, wenn es um Geodaten geht. Thema des Monats Januar beim ImAGi: Geocaching. Anders gesagt: Die Ministerialreferenten stehen endlich offiziell im Wald.
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“Fast 80 Prozent aller Anbieter würden gern mehr (Geo-)Informationen beziehen, wenn die Preise günstig, die Nutzungsrechte einfacher und der Zugang zu öffentlichen Geoinformationen zentral über das Internet möglich wäre.” Das sagt das Beratungsunternehmen Micus Management in seiner jüngsten Studie zur Public-Sector Information Richtlinie, die sie im Auftrag der EU durchgeführt hat.
Fast 80 Prozent aller Leute, die ich kenne, würden gerne Micus-Studien sehen, deren Ergebnisse nicht so banal, deren Themen von wirklicher Relevanz und deren Aussagen nicht so interessengeleitet und vorhersehbar sind.
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Da muss man sich nicht wundern, wenn der Latte Macchiato im Büro seit Jahresanfang so schwächelt. Irgend ein teetrinkendes Weichei Kollege hat (reichlich) Kaffee- statt Espressobohnen gekauft und die Maschine damit bestückt.
Micus:
- erhöhe auf 99%!
- Herr Fornefeld will die öffentlich bezahlte Studie als PDF nur dann bereitstellen, wenn man persönliche Daten hinterläßt und sich auch noch damit einverstanden erklärt, dass er diese dann für seine Zwecke nutzt.
skandalös …
Des Aspekt “Studie gegen Daten” hatten wir vor einem halben Jahr schonmal. Guckst Du:
http://www.geografitti.de/2008/06/12/neue-und-alte-micus-studien/