Gar nicht so schlecht: Die Piratenpartei hat bundesweit 0,9 Prozent erhalten, rund 230.000 Stimmen. Für Platz Nr. 29 auf dem Wahlzettel ganz unten, quasi null Medienpräsenz in Zeitungen & Fernsehen, mangels Masse keinerlei Plakatwerbung und der ersten bundesweiten Wahl, zu der man Antritt: Respekt !
Lustigerweise liegen die Hochburgen der Partei im Osten: In den fünf neuen Ländern kam man auf einen, im Westen auf 0,8 Prozent. Die Liste der Orte mit den besten Ergebnissen liest sich zudem, wie eine Liste der Standorte deutscher IT-Industrie und Forschung, mit Ausnahme des Rhein-Neckar-Kreises (SAP), hier lagen die Piraten in ihrem West-Durchschnitt von 0,8 Prozent, lediglich in Mannheim und Heidelberg kam man auf rund 1,2 Prozent. Die Hochburgen sind:
Karlsruhe (2,1 %)
Dresden (1,9 %)
Jena (1,8 %)
Aachen (1,7 %)
Leipzig (1,7 %)
Mainz (1,7 %)
Darmstadt (1,7 %)
Erlangen (1,7 %)
Nachtrag: In einem Hamburger Wahllokal haben die Piraten mit 8,6 Prozent sogar die CDU überholt. Naja, da steht ja auch ein Störtebeker-Denkmal….
Fremder Senf