Flashmob zum Lampionfest
29. September 2009 | Von ttm | Rubrik: TextkochMal in eigener Sache: Ich bin nachbarschaftlich eingespannt worden. Die Hemmstraße in Bremen feiert im Abschnitt direkt vor meiner Haustür am 3. Oktober ein Lampionfest und da ist man als freischaffender, vor Ort ansässiger Künstler natürlich aufgefordert mitzuhelfen. Zwischen Intergeo, Bundestagswahl und eiligen Aufträgen habe ich also ein Plakat entworfen (was nun eigentlich nicht mein Gebiet ist) und eine Pressemitteilung zur Ankündigung geschrieben (was nun wiederum genau mein Gebiet ist).
Prompt ging natürlich auch was in die Hose. Von den beteiligten Geschäftsleuten und Sponsoren wurde nämlich einer auf dem Plakat vergessen. Und weil daraus auch gleich 5000 Flyer gemacht wurden, potenziert sich so ein Fehler. Kollektive Blindheit kann man sagen, da nicht nur ich, sondern noch drei Andere den Entwurf begutachtet haben. Der vergessene Kollege ist übrigens ein Rechtsanwalt, dessen Kanzlei gleich gegenüber liegt und der uns wahrscheinlich in Grund und Boden klagen wird.
Andererseits, hätte wir einen der beteiligten Gastronomen vergessen, wären ich und einige Andere vermutlich schon mit einem Gewicht an den Füßen in der Weser verschwunden. So haben wir ja nochmal Glück gehabt. Hier also das Plakat (und ich will jetzt keine blöden Graphiker-Kommentare):

Und hier sind die Beteiligten netten Nachbarn:
Beck2Sports, Achim Kerner Friseure, Cafe Kaminzimmer, Werners, Veranda Bistrorante und last but not least: RA Gernod W. Borchert. Die haben natürlich auch alle ihre Kunden angespitzt, das Lampionfest zu besuchen, was ich jetzt ebenfalls tue. Um genau zu sein: Ich lade hiermit zu einem Flashmob ein, der darin besteht ab 18 Uhr mit einem Lampion in die Hemmstraße nach Bremen zu kommen und einfach etwas mitzufeiern.