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    Mehr Sicherheit im Luftverkehr    

    27

    Dezember
    2009
    27 Dezember, 2009 von in Moralapostel Antworten

    Angesichts der jüngsten Ereignisse eines scheinbar nur knapp vereitelten Terroranschlages, bei dem ein Selbstmordattentäter versucht haben soll, ein Flugzeug kurz vor der Landung zu sprengen, mussten die Sicherheitsbehörden reagieren: Ab sofort dürfen zum Beispiel die Passagiere von Air Canada in den letzten 60 Minuten vor der Landung nicht mehr ihre Sitze verlassen.

    Eine insgesamt halbherzige Maßnahme, könnte man doch versuchen das Flugzeug bereits 62 Minuten vor der Landung zu sprengen. Daher hier einige wirklich durchgreifende Maßnahmen, um die Sicherheit des internationalen Flugverkehrs endlich und endgültig zu gewährleisten. Beachten sie bitte die innere Logik: Erst wenn die jeweils zuvor genannte Maßnahme aus unerfindlichen Gründen nicht durchgesetzt werden kann, greift die nächste Maßnahme:

    1. Alle Passagiere müssen zu Hause bleiben.

    2. Das Gepäck und die Kleidung müssen zu Hause bleiben. Die Passagiere müssen nackt reisen und dürfen ihren Sitz zu keinem Zeitpunkt verlassen.

    3. Gepäck, Handgepäck und Kleidung sind vollständig am Flughafen abzugeben und werden sofort vernichtet. Die Passagiere müssen nackt reisen und dürfen ihren Sitz zu keinem Zeitpunkt verlassen.

    4. Gepäck, Handgepäck und Kleidung sind vollständig am Flughafen abzugeben und werden per Schiff transportiert. Die Passagiere müssen nackt reisen und dürfen ihren Sitz zu keinem Zeitpunkt verlassen.

    5. Gepäck, Handgepäck und Kleidung sind vollständig am Flughafen abzugeben und werden in feuerfesten, sprengsicheren Containern im Flugzeug transportiert. Die Passagiere müssen nackt reisen und dürfen ihren Sitz zu keinem Zeitpunkt verlassen.

    6. Gepäck, Handgepäck und Kleidung sind vollständig am Flughafen abzugeben und werden in feuerfesten, sprengsicheren Containern im Flugzeug transportiert. Die Passagiere erhalten einheitliche Bademäntel ohne Taschen. (Goldbestickt für Business- und First-Class). Die Sitze dürfen zu keinem Zeitpunkt verlassen werden.

    7. Gepäck, Handgepäck und Kleidung sind vollständig am Flughafen abzugeben und werden in feuerfesten, sprengsicheren Containern im Flugzeug transportiert. Die Passagiere erhalten einheitliche Bademäntel ohne Taschen. (Goldbestickt für Business- und First-Class). Jeder Gang zur Toilette ist schriftlich bei den Flugbegleitern anzumelden. Für den Gang sind die Bademäntel abzulegen. Jeweils zwei Flugbegleiter überwachen einen Passagier bei der Verrichtung.

    8. Gepäck, Handgepäck und Kleidung sind vollständig am Flughafen abzugeben und werden in feuerfesten, sprengsicheren Containern im Flugzeug transportiert. Die Passagiere erhalten einheitliche Bademäntel ohne Taschen. (Goldbestickt für Business- und First-Class). Für den Toilettengang sind die Bademäntel abzulegen. Ein Flugbegleiter überwacht den Passagier bei der Verrichtung.

    9. Gepäck, Handgepäck und Kleidung sind vollständig am Flughafen abzugeben und werden in feuerfesten, sprengsicheren Containern im Flugzeug transportiert. Die Passagiere erhalten einheitliche Bademäntel ohne Taschen (Goldbestickt für Business- und First-Class) und dürfen damit jederzeit zur Toilette.

    10. Gepäck, Handgepäck und Kleidung sind vollständig am Flughafen abzugeben und werden in feuerfesten, sprengsicheren Containern im Flugzeug transportiert. Die Passagiere erhalten einheitliche Bademäntel (Goldbestickt für Business- und First-Class) und dürfen damit jederzeit zur Toilette. (Achtung, das ist bereits eine extrem unsichere Variante, da die Bademäntel nun Taschen besitzen….)


    23 Kommentare über Mehr Sicherheit im Luftverkehr

    1. Pingback Blog Fürst » sicherer fliegen

    2. Guido sagt:

      Wie wäre es damit nicht nur das Gepäck sondern auch die Passagiere in feuerfesten, sprengsicheren Containern im Flugzeug zu transportieren? Alle steigen am Flugplatz ein, werden versiegelt, kriegen vlt. vorher noch eine Beruhigungsspritze, starkes Schlafmittel o.ä. und wachen dann am Zielflughafen wieder auf. Falls es einen Unfall gibt könnte man das gesamte Flugzeug mit Sprengladungen bestücken die den Rumpf zerlegen so das die einzelnen, natürlich schwimmfähigen und mit Notsendern bestückten Container, sanft an Fallschirmen zu Boden gleiten. Kein langweiliges, stundenlanges herumsitzen, keine plärrenden Kinder die den Flug zur Tortur machen, einfach ruhig durchschlafen, das schlimmste was einer im Container machen kann ist sich selbst aber auch nur sich selbst in die Luft zu jagen und falls was passiert muss man keine Notlandung mit panischer Evakuierung und den ganzen damit verbundenen Gefahren überstehen, das Flugzeug wird einfach über einer unbewohnten Gegend in der Luft zerlegt, am Fallschirm gehts herab und man wartet im bequemen Container mit Minibar und DVD Player auf die Rettungsmanschaften. Wäre meiner Meinung nach die konsequenteste Lösung.

      Ausserdem, eine Fluggesellschaft die “einfach keine Moslems transportiert” wäre das aller aller erste Ziel für Anschläge. Eigentlich auch keine schlechte Idee. Mann könnte das groß publizieren, im geheimen aber die Maschinen nur mit Freiwilligen (sprich erzradikalen Neonazis, CDU Wählern und anderen Leitkultur Spinnern mit Islamophobie) besetzen und wenn dann die Maschinen der Reihe nach gesprengt weredn löst man zwei Probleme mit einer Klappe. Die Islamofaschisten haben zu tun und radieren sich selber aus, die Islamophoben sterben aus, ausserdem hätte Airbus wieder volle Auftragsbücher, weil Arbeitsplätze zu schaffen ist ja auch wichtig.

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    6. die stimme der vernunft sagt:

      Die Idee, dass alle zuhause bleiben sollen, gefällt mir am Besten.
      Hätte auch definitiv andere Vorteile…

    7. Ralf sagt:

      @Fab:
      [...]
      Der beste Schutz waere, fuer mehr Gerechtigkeit in der Welt zu sorgen und ein fairerer Umgang mit anderen Kulturen. Dann wollen die uns vielleicht auch nicht mehr an den Kragen.
      [...]

      Das Problem mit dem fairen Umgang hat nur einen Haken: Fundamentalistische, fanatische Terroristen haben entweder eine andere Auffassung von Fairness oder – wahrscheinlicher – haben das Konzept von Fairness gar nicht verstanden.

    8. Berni sagt:

      Was interessiert die geschluckte Bombe die Vollnarkose des Passagiers?

      Bei Punkt 3 fehlt was: die Passagiere. Korrekt müßte es also lauten:
      Gepäck, Handgepäck, Kleidung und Passagiere sind vollständig am Flughafen abzugeben und werden sofort vernichtet.

    9. Pingback Blog Agentur Regenbogenbrücke – Webhosting itsy.de » Ein gutes neues Jahr 2010

    10. Fab sagt:

      Ab Punkt 9 versagt die Liste aber schon. Oder glaubt irgendjemand hier ernsthaft, dass ein Attentaeter, der sein Flugzeug in die Luft sprengen will (also mit seinem Leben abgeschlossen hat), davor zurueckschreckt, Sprengstoff im Darm zu schmuggeln?
      Sollten sie es in Zukunft schaffen, den Zuender gleich mitzuverschlucken, versagt die Liste freilich schon ab Punkt 2.
      Bleibt also nur Punkt 1.
      Der Vorteil daran: Dieser Punkt laesst sich beliebig auf andere unsichere Aktivitaeten (Autofahren, zu Fuss oder mit Rad am Strassenverkehr teilnehmen, schwimmen, am Strand liegen, zur Schule gehen, arbeiten, …) ausweiten.
      Und siehe da: Juchhe, wir sind alle sicher! Und unsere Kinder und Frauen auch.

      Ganz im Ernst: Leben ist toedlich. Das koennen wir nicht aendern. Was laesst Menschen glauben, sich vor fanatischen Terroristen schuetzen zu koennen? Der beste Schutz waere, fuer mehr Gerechtigkeit in der Welt zu sorgen und ein fairerer Umgang mit anderen Kulturen. Dann wollen die uns vielleicht auch nicht mehr an den Kragen.

    11. Engywuck sagt:

      Meine Methode fehlt da noch:
      (von der Logik her 1b oder so)
      Alle Passagiere müssen drei tage vor Abflug an dem Flughafen, werden nackt ausgezogen und in Einzelzellen (gekachelt) verlagert. In dieser Zeit wird nur Wasser als Verpflegung gereicht (angereichert mit Nährstoffen), evtl. klare Brühe (kann nichts reingeschmuggelt werden), die in der Klappe für Nahrngszufuhr durchleuchtet wird (mit Fangprämie).
      Am Tag des Abflugs werden die Passagiere nackt in Einzelkabinen festgeschnallt und verladen.
      Gepäck und Kleidung werden in separatem per Automat geflogenem Flugzeug transportiert. (Wobei Schiff auch was hat…)
      Im Seuchenfall kann die Kabine am Ziegflughafen bis zu drei Wochen für Quarantäne benutzt werden :)

      Um den Fall der implantierten Sprengsätze mit Zeitzünder abzufangen böte sich an, jeden Passagier auf einen von 20 zufällig ausgewählten Flügen zu verfrachten.

      Ganzkörperröntgen ist bei dir doch auch selbstverständlich, oder?

    12. mitch sagt:

      Wenn das Risiko auf der Fahrt zum Flughafen, im Flughafen, bei einem Absturz, beim Besuch eines Touristenziels oder beim Verzehr einer Mahlzeit im besuchten Land ums Leben zu kommen grösser ist, als das Risiko eines Attentats, müsste man sich die Massnahmen noch einmal überlegen.

    13. Quirllsen sagt:

      Die sichere Alternative:
      selbst eine Bombe mitnehmen.
      Bei den wenigen Bomben, die es bis in ein Flugzeug schafffen ist die Wahscheinlichkeit, dass ein Zweiter auch eine Bombe mit ins selbe Flugzeug nimmt statistisch gegen Null gehend.

    14. Karsten sagt:

      @schoppenhauer:

      Wie wäre es mit selbständig denken, sich nicht von populistischen Politikern entmündigen lassen?

      Oder alternativ: absolute Sicherheit für die 2 Kinder und die schwangere Frau, indem man sie in einen Atombunker einschließt. Aus Sicherheitsgründen keine Zufuhr von Nahrung (könnte vergiftet sein), von Wasser (könnte flüssigen Sprengstoff enthalten) und von Luft (könnte Giftgas enthalten). Das wäre doch sicher, oder? Dann gehst Du auch das nicht mehr ein, was Leben nun mal ist: Risiko.

    15. Isa sagt:

      Ich bin 3 Tage nach dem Vorfall nach Amerika geflogen…
      Lächerlich sag ich nur! Bevor wir in Deutschland den Flieger bestiegen haben, mussten wir
      uns zusätzlich einer Personen und Handgepäck Kontrolle untergeben!
      Allerdings ging das nur nach “Gesichtern”. Mochte der Zoll dein Gesicht nicht musstest du dich betasten lassen, alle anderen konnten ohne Kontrolle ins Flugzeug.
      60 Minuten vor der Landung durfte keiner aufstehen – sogar die Toiletten wurden gesperrt.
      Lustige daran – 90 Minuten vor der Landung – war es ein einziges Chaos auf dem Gang.. (jeder nocheinmal zur Toilette und und und)…

      Mal sehn wie es weitergeht

    16. danebod sagt:

      All das wird euch nichts nützen, denn ich führe immer explosionsgefährliches Biogiftgas mit mir. Besonders, wenn ich ein Pfund rohe Zwiebeln gefrühstückt habe.

    17. Juppi sagt:

      Was wäre mit einer Luftfahrgesellschaft, die keine Muslime transportiert?

    18. Juwie sagt:

      @mark:

      4.5: Gepäck, Handgepäck und Kleidung sind vollständig am Flughafen abzugeben und werden in feuerfesten, sprengsicheren Containern im Flugzeug transportiert. Die Passagiere werden einzeln davon getrennt in weiteren feuerfesten, sprengsicheren Containern im Flugzeug transportiert.

      In spaetern Jahren nennt man dass dann “Flugsarg”

    19. mark sagt:

      Das selbe Problem wie auch bei den Nacktscannern. Das reicht nicht der Sprengstoff könnte ja auch im Körper sein.

    20. schoppenhauer sagt:

      Alternativ -
      bei einem schönen Urlaubsflug mit der gesamten Familie (2 Kinder 1,5 + 4; Frau 34 und schwanger) von fanatischen und weltreligionsbesessenen Idioten in die Luft gesprengt zu werden !

      Hi, wär das ein Spass !

      Gruss
      Schoppi

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    22. Uwe sagt:

      Festbinden während des Flugs, alternativ Vollnarkose für jeden Passagier.

    23. madjic sagt:

      Was ist mit der – zugegeben schon etwas in die Jahre gekommenen Idee, allen Passagieren einheitliche Orangene Overalls anzuziehen, dazu eine Kapuze und aus Sicherheitsgründen Vollmetallgurte an Händen und Füssen?

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