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    Neu in Bing Maps: Das Glasmuseum Ebeltoft    

    5

    August
    2010
    5 August, 2010 von in Geogeschäfte Antworten

    Die Meinungen über die Neuerungen in Bing Maps gehen ja auseinander: Der Landkartenblog schreibt, Microsoft verunstalte seinen Kartendienst, sei nach wie vor nicht aktuell und die durchs Netz geisternde Meldung, Bing Maps integriere jetzt OpenStreetMap sei genau genommen falsch und funktioniere überdies nur im IE. Deutlich differenzierter und detaillierter arbeite sich dagegen das englischsprachige Blog 41Latitude durch die Neuerungen, um im Fazit Bing Maps nun als eines der ästhetischsten Kartenwerke im Netz zu bezeichnen.

    Ich sehe das irgendwo in der Mitte und bin zunächst einmal sehr zufrieden damit, dass sämtliche Neuerungen – anders als Landkartenblog meint – auch in Firefox und im Mac laufen. Das dafür notwendige Silverlight-PlugIn von Microsoft gibt es nämlich auch für OS-X. Und hinsichtlich der Integration von OSM kann man von einer Interpretationsfrage sprechen. Microsoft stellt dafür eine per einfachem Mausklick zu installierende „Bing Maps App“ zur Verfügung und dann ist OSM als neue Layer im Kartenportal vollständig integriert. Das läuft bis auf einen Punkt auch stabil: Immer wenn ich mit aktivem OSM-Layer in Bing Maps eine neue Ortssuche startet friert sich Firefox (3.6) fest und muss abgeschossen werden.

    Ansonsten finde ich die neue farblose Kartenoptik zwar gewöhnungsbedürftig, aber die bisweilen etwas psychedelische Anmutung von OSM (Mapnik) ist kartographisch auch nicht der Stein der Weisen. Da ist die geringe Informationstiefe in einigen Zoomstufen – siehe 41Latitude – schon eher zu bemängeln.

    Gelungen finde ich allerdings die eleganten Übergänge zwischen den Zoomstufen und auch den unterschiedlichen Kartendarstellungen, wenn man sich im „automatic-mode“ bewegt. Und die Integration von Photosynth ist allemal einen Blick wert. Diese Funktion begeistert mich bereits seit der ersten Präsentation und dank Macs Intels-Herz, Parallels und einer alten XP-Lizenz habe ich mir die Software gestern endlich mal installiert – das geht nämlich wirklich nur unter Windows.

    Mit der Mindestzahl von drei Bildern konnte ich dann mein erstes Photsynth-Panorama in Bing Maps hinterlassen. Das war nach dem Upload tatsächlich innerhalb von knapp zwei Stunden Teil des Kartendienstes: Das Glasmuseum in Ebeltoft, Dänemark. Das reizt zu größeren Aktionen und der Free-Account mit 20 Gigabyte bietet auch den für reichlich Bilder notwendigen Webspace.


    2 Kommentare über Neu in Bing Maps: Das Glasmuseum Ebeltoft

    1. ttm sagt:

      Das ist so. Ohne Silverlight wehen die Dornbüsche durch Bing Maps. Deswegen bin ich ja zufrieden, dass es die Browser-Ergänzung nicht nur für den IE und Windows gibt, sondern auch für Apple und Firefox. Allerdings ist Silverlight nicht die App, sondern die Vorrausetzung für die OSM App und zahlreiche weitere mögliche Ergänzungen (“Apps”) des Kartenndienstes. Von (offenen) Web-Standards ist das alles natürlich meilenweit entfernt.

    2. tb sagt:

      OSM als “Layer” funktioniert anscheinend nur mit Silverlight, das es eben nicht für alle Plattformen gibt. Abgesehen davon leuchtet es mit absolut nicht ein, warum ausgerechnet diese Daten nur über ein proprietäres Plugin darzustellen sind. Anscheinend versucht MS immer noch sein Silverlight massiv zu pushen und nennt es einfach neumodisch App.
      Und der Rest der Karte, also ohne Luftbild, ist dann doch sehr leer.

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