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    Gebäudedatenbank statt Fotosammlung    

    13

    August
    2010
    13 August, 2010 von in Der Leitartikel Antworten

    In regelmäßigen Abständen schickt das Unternehmen seine Abgesandten durch Deutschlands Straßen. Haus für Haus erfassen diese das Land. Sie registrieren jedes Gebäude und können später genau sehen ob es sich um ein Reihenhaus oder einen Wohnblock handelt. Auch ob ein Garten vor dem Haus ersichtlich ist, wie klein oder groß dieser ist, als privat gelten kann oder eine Gemeinschaftsanlage darstellt, wird erfasst. Natürlich ist aus den gesammelten Aufzeichnungen auch die Qualität der Wohnlage zu entnehmen, der Grad der individuellen Gestaltung des Gebäudes sowie der Pflegezustand der Immobilie, soweit dies alles eben von der Straße aus ersichtlich ist. Und wo man die Häuser schon mal vor sich sieht, schätzt das erfahrene Auge auch gleich ihr Alter. Rund 19,6 Millionen Gebäude sind so persönlich in Augenschein genommen worden und bestimmt auch das Haus, in dem Sie wohnen. Denn das seien „nahezu 100 Prozent“ des Gebäudebestandes in Deutschland, wie sich das Unternehmen selbst rühmt.

    Das Ergebnis ist eine der gefragtesten Datenbanken dieses Landes, denn natürlich finden solchermaßen systematisch gesammelte Informationen aus nahezu jeder Straße Deutschlands ihre Interessenten. Das sind zum Beispiel Banken, die wissen wollen, wie der potenzielle Kreditnehmer so wohnt, das sind Versandhändler, die ihre Gartenkataloge natürlich vor allem an Leute mit Gärten schicken wollen oder Bausparkassen, deren Kunden nicht schon ihr Häuschen im Grünen haben. Auch viele Filialunternehmen sind ganz wild darauf, mögliche Standorte ihrer Niederlassungen aufgrund des Umfeldes zu bewerten. Und die Daten finden natürlich auch ihre Berücksichtigung, wenn es darum geht die Kaufkraft einer Region zuverlässig zu schätzen. Die Abnehmer bezahlen recht ordentlich für das Recht, diese gesammelten Gebäudeinformationen zu nutzen. Das Geschäft rentiert sich für das Unternehmen mit einem Jahresumsatz von rund 140 Millionen Euro.

    Die Firma, die all diese Informationen so systematisch sammelt, heißt allerdings nicht Google sondern Schober Information Group. Die machen das auch nicht seit Neuestem, sondern schon seit mehreren Jahrzehnten. Ihre Mitarbeiter fotografieren die Häuser auch nicht, sondern füllen einen Fragebogen aus (siehe Bild). Der ist so gestaltet, dass die Informationen sofort operational erfasst werden, entsprechende IT-gestützte Auswertungssysteme also problemlos beliebige Recherchen nach Gebäuden durchführen können, die vorgegebene Kriterien erfüllen. Und ganz entscheidend: Natürlich lässt sich jedem Gebäude in der Datenbank eine Adresse zuordnen. Es fehlen aus Gründen des Datenschutzes nur Namen und Anzahl der Bewohner. Genau wie Google hat auch Schober die Hausbesitzer nie um Erlaubnis gefragt, räumt aber dafür auch kein Widerspruchsrecht ein. Schon gar nicht online. Nicht mal vier Wochen lang.

    Das alles ist selbstverständlich legal. Hier werden schließlich keine persönlichen Daten erfasst sondern Gebäude und deswegen jucken die Aktivitäten von Schober ja auch niemanden.

    Google StreetView fotografiert die Gebäude und ihre Umgebung systematisch. Zufällig dabei erfasste Personen werden unkenntlich gemacht. Google bewertet nicht den Zustand der Gebäude, des Gartens und niemand kann (bislang) in StreetView systematische Auswertungen vornehmen, um alle Gebäude einer Stadt zu sehen, die – sagen wir mal – in guter Wohnlage nach 1996 entstanden sind und durch einen besonders gepflegten Zustand sowie großen Garten glänzen.

    In den Schober-Daten kann man das tun. Natürlich nicht jeder, denn Schober stellt seine Daten tragischerweise nicht kostenlos ins Netz, sondern verlangt privates Geld für diese im öffentlichen Raum gesammelten Daten. Vielleicht sind sie deswegen nicht ganz so bekannt. Zudem betrachtet Schober die Gebäudedaten nicht isoliert, sondern bezieht zusätzlich statistische Daten von einer ganzen Reihe staatlicher Stellen, die sich mit der Gebäudedatenbank wunderbar kombinieren lassen. So entstehen Informationen ganz besondere Güte mit soziodemographische Daten wie Einwohnerzahlen, Alters- und regionalen Haushaltsstrukturen wie Einkommen, Konsumverhalten oder Ausländeranteil.

    Das kann man für Geschäftszwecke alles nutzen und das ist im Rahmen des bestehenden Datenschutzes auch weitgehend problemlos. Denn auch hier werden im Sinne der entsprechenden Gesetze keine personenbezogenen Daten verarbeitet. Und in diesem Sinne ist auch StreetView problemlos, weil es in gewisser Hinsicht weit hinter all dem zurückbleibt, was seit Jahrzehnten schon geschieht. Der einzige Unterschied: Es sind Fotos und Google stellt seine Daten (derzeit) in einer bestimmten Form der medialen Aufbereitung kostenlos im Internet zur Verfügung.

    Man könnte daher mit einigem Recht behaupten, dass Verhalten all jener Politiker, die jetzt gegen StreetView agitieren, zeigt ein gehöriges Maß an Unwissen- und/oder Verlogenheit. Medienwirksam zu erklären, man werde Widerspruch gegen die Sichtbarkeit seines privaten Domizils darin einlegen ist billig. Google räumt dieses Recht ja freiwillig ein, denn eine gesetzliche Grundlage dafür gibt es nicht. Sein Häuschen aus der Schober-Datenbank entfernen zu lassen, wäre deswegen das weitaus spannendere Unterfangen.

    Es geht aber auch gar nicht um den Datenschutz, um Google oder das Internet, sondern schlicht um politische Geländegewinne, wenngleich die Gesamt-Spielwiese der etablierten Parteipolitik durch solche Aktionen immer kleiner wird. Nicht Aufklärung und Diskurs bestimmen die Debatte sondern Hysterie und taktische Spielchen. Aber das ist ja im Grunde genommen auch keine Nachricht, im Sinne von Neuigkeit.


    27 Kommentare über Gebäudedatenbank statt Fotosammlung

    1. Pingback Streetview essen Vernunft auf | Gormulus

    2. Readme sagt:

      Oder hier: http://www.sightwalk.de
      Warum diese kostenlose Werbekampagne für google? Wer steckt wirklich hinter der Kampagne?!

    3. Readme sagt:

      Warum sagt Lobo nicht, dass es doch schon Luftbilder im cm Bereich gibt. Und auch Fassaden Aufnahmen? Warum nimmt da keiner Stellung zu? Das ist doch der pure Widerspruch in sich!

    4. Pingback Sascha Lobo über Google Street View « chriszim.com

    5. Pingback Ein Widerspruch bei Google Streetview reicht nicht aus - Die wunderbare Welt von Isotopp

    6. anton sagt:

      was vielleicht auch mal gesagt werden sollte: unternehmen nutzen u. a. solche hausdaten, um ihr business möglichst wirtschaftlich planen und ihr risiko absichern zu können. dürfen sie das nicht mehr, müssten wir als endverbraucher das mit höheren preisen bezahlen. und ganz privat: ich bekomme lieber weniger und dafür zu mir passende werbung in den briefkasten. wenn dazu jemand fest gestellt hat, dass ich dort wohne, wo ein entsprechendes potenzial vorliegen sollte, na prima. man muss auch mal den nutzen beleuchten, den wir alle vom einsatz diesen daten haben.

    7. Pingback Street View « Non-Stop Action

    8. Pingback Vom Mendelweg in Düsseldorf… | Froitzheims Wortpresse

    9. Manche Leute tun so, als würden an jeder Straßenecke Live-Webcams aufgehängt (übrigens: was ist mit denen?). Von Google Maps wissen wir, wie alt die Bilder oft sind. Bei uns (Kleinststadt) ist die 2002 erbaute Sporthalle noch grüne Wiese, nicht mal die vor einem Jahr eröffnete Bundesstraße (!) war ein Grund für Google, mal neue Bilder einzukaufen. Da Google mitnichten flächendeckend alles erfasst (die Fahrten sind angeblich abgeschlossen, hier kam noch kein Kameraauto durch), geht es bei SV vor allem um Großstädte, in denen viele Mieter alle fünf Jahre umziehen. Man muss also nur die Freischaltung ein paar Jahre hinauszögern (und kommunizieren, wie alt das Material ist), schon sind die Bilder überwachungstechnisch irrelevant 😉

    10. Pingback Google Street View im Sommerloch 2010 | TimmBlog

    11. Jürgen sagt:

      Die Frage ist doch nicht: gibt es schlimmeres – sondern einfach derzei nur: soll man bei google widersprechen oder nicht.

      jÜRGEN

    12. Thorsten Andres sagt:

      Der Anbieter Emporis (http://emporis.com) hat auch Gebäude in Tausenden Städten erfasst… auch viele Wohngebäude… inkl. Fotos, Eigentümern, und so weiter…

    13. FlyingT sagt:

      THX für den Tipp StD habs gerade mal gecheckt recht interessant aber wirklich erkennen kann ich darauf jetzt nix. Also gegebenfalls ist mein Auto zusehen, aber könnte auch das des Vormieters sein. Er hatte auch nen helles Auto, und wirklich nen Model kann jetzt zumindest bei meiner Adresse nicht erkennen.

      Aber auf der anderen Seite sollte man natürlich nicht vergessen: Nur weil sich einer nicht dran hält, heisst das nicht das sich keiner dran halten muss.

    14. StD sagt:

      @FlyingT
      Dann solltest gerade Du mal Bingmaps und seine Rundumsicht checken. Da sind Autos drin. Und die Daten gibts sogar genauer. Nur nicht bei Bingmaps.

    15. FlyingT sagt:

      @Redme
      Also ich sehe da jetzt keinen Blick in mein Wohnzimmerfenster auf der Seite, auch nicht wer gerade an meiner Tür Klingelt und noch nicht mal welches Auto gerade davor steht.

      Und es gibt zu GSV genug „Fun“ Seiten die eben halbnackte oder sonstige „ungünstig“ getroffene Menschen zeigen. Und wenn man weiss wer dort wohnt weiss man auch wer das ist, so einfach ist das nunmal.

      Ist schon Schlimm genug das Google solange Bilder von mir/meinem Haus zeigt bis ich davon erfahre und was dagegen mache, sowas kannte ich sonst nur von der BILD

    16. StD sagt:

      hier aus der zeit ein zitat:
      Es ist kein Geheimnis: Angela Merkel wohnt mit ihrem Mann Joachim Sauer gegenüber dem Pergamon-Museum, im vierten Stock eines gelb gestrichenen Mietshauses, Am Kupfergraben 6, 10117 Berlin. Steht alles online, mit einem Foto von der Haustür, einfach »Kupfergraben« und »Merkel« googeln.

      ABER warum googlen? http://www.bingmaps.com/maps
      Adresse eingeben von Angie und dann in der Vogelperspektive einen Rundumblick von dem Haus gewinnen! Warum reden immer alle von Google?

    17. FlyingT sagt:

      Naja ich muss aber jetzt für mich sagen, ob jetzt ein Security Mitarbeiter mich auf nem Nacktscanner sieht oder 280millionen Menschen auf Streetview im Netz ist für schon nen Unterschied.

      Und tja nach so ner Kontrolle am Flughafen weiss der Security Mitarbeiter eh wie ich so gebaut bin, da sage ich lieber “ Nur gucken, nicht anfassen“

    18. Readme sagt:

      So ist es Flying T ! Schau dir mal das hier an http://www.umgebungslaerm.NRW.de
      Hausgenaue und zwar katasterscharf die Dezibel Belastung jedes einzelnen Hauses! Wertminderung für Immobilien mit viel Lärm garantiert! Für jeden einsehbar. Und keiner kann Einspruch erheben. Und das beste: die Daten sind ‚falscher‘ als GSV oder Schober oder Blom, weil gerechnet und nicht begangen oder befahren.

    19. ttm sagt:

      Auffallend st ja diese merkwürdige Verdrehung: Jene Politik, die von Vorratsdatenspeicherung bis zum Nacktscanner jede Datensammelei befürwortet, sieht in StreetViewer schwerwiegende Eingriffe, wohingegen diejenigen, die den Datenschutz für wichtig erachten, StreetView für tendenziell weniger problematisch halten – nicht unproblematisch !!

    20. FlyingT sagt:

      Google kann doch einfach riesige schwarze Balken über Personen und Fenster machen, dann würde das Gebäude in Vordergrund stehen. Und niemand hätte was dagegen. Google macht ja noch nicht mal die Personen unkenntlich sondern nur die Gesichter.

      Na wer könnte in meinem Wohnzimmerfenster zu sehen sein ? Ich weiss von Einbrecher, Heizungsmann und Hausfreund der Angetrauten ist vielles möglich, aber die wahrscheinlichkeit das ich es bin ist doch schon gegeben. Das jemand mich aufgrund der Kleidung und dem Tatbestand das ich an der Adresse wohne lässt mich auch recht gut erkennen.

      Aber darum geht es ja gar nicht, es geht einfach erst mal darum den Voyeurismus zu befriedigen und dann noch gegen die Politik zu sein.

      Wenn die Polizei auf ner Demo filmt ist das geschrei groß. Filmt google kratzt es keine Sau. Stellt die Polizei auf dem Marktplatz ne Kamera auf, ist das geschrei wieder groß. Filmt Google ganz Deutschland ist das ne geile Geschichte.

      Solangsam müsste das netz sich mal entscheiden ob man nun den Gläsernen Bürger will oder nicht.

    21. Readme sagt:

      Wieso versteht ihr nicht? Die Begehung ist legal und auch GSV wäre 100% legal, wenn keine Personen abgelichtet würden und die blöde Kamera nur von außen sichtbares erfassen würde, nicht aber ‚geheimes‘ hinter der Hecke. (was lt. Forgo-Gutachten iü. Auch legal ist.
      Ja sogar die BLOM-Daten (in bingmaps enthalten) sind legal und offenbaren weit aus mehr als Schober und GSV zusammen!

    22. ttm sagt:

      @Mensch: Also viel aufzudecken gibts da nicht, sind ja keine Geheimdienste: http://www.schober.de/site/index.php?id=141

    23. ttm sagt:

      @Gallenkamp: Der Punkt ist, dass die Kritik an StreetView sich gegen einen Tatbestand richtet, den es schon lange gibt, ohne dass dies bislang einen einzigen verantwortlichen Politiker oder große Medien gestört hätte. Daraus ist entweder zu schließen, es geht nicht um diesen Tatbestand, sondern um Google. Dann ist die Aufregung verlogen. Oder aber Politik und Medien haben die bisherigen Aktivitäten dieser Art nicht bemerkt, dann speist sich die allgem. Erregung aus Unwissenheit.

      StreetView selbst bewerte ich hier nicht, außer mit der Feststellung, dass das Vorhaben nach bisheriger Gesetzeslage schlicht legal ist ebenso wie die Aktivitäten von Schober. Die ofen Frage ist doch zum einen, ob man derartiges wirklich gesetzlich verbieten will und knn, zum anderen welche Konsequenzen dies insgesamt hätte. Dazu habe ich noch nichts gehört.

      Um Zweifel auszuräumen: Ich finde StreetView sinnvoll und gut, bin mir aber nicht ganz sicher, ob die damit geschaffene digitale Öffentlichkeit der Kontrolle eines privaten Unternehmen überlassen werden sollte. StreetView ist derzeit eben so frei wie Freibier. Das kann auch schnell vorbei sein.

    24. Ein Mensch sagt:

      Umgekehrt wird ein Schuh draus: Schober gehört verboten. Vielleicht hilft der Hype um StreetView die Praktiken der anderen aufzudecken und den Gesetzgeber zu sensibilisieren. Wir sind immerhin Menschen und keine Nummern mit Kredit-Score.

    25. Jens Best sagt:

      Der Sinn dieses Artikel könnte sein, zu verdeutlichen, dass öffentliche Daten (nicht nur aus einer Quelle), sowie anonymisierte, aber trotzdem menschen-bezogene Daten seit Jahr und Tag von denjenigen zur Einschätzung von anderen benutzt werden, die dafür das nötige Geld auf den Tisch legen.

      Jetzt muss man sich fragen: Sind die Informationen das beängstigende oder der klandestine Umgang damit? Ich denke letzteres, denn wenn alle auf die gleichen wohl aufbereiteten Daten zugreifen können, dann kann man diese Daten weniger gut benutzten um andere zu klassifizieren oder diskriminieren, denn es ist jederzeit möglich einen anderen Standpunkt aus den gleichen Daten zu generieren und somit zu widersprechen.

      Dies bedeutet auch nicht die vollständige Auflösung der Privatsphäre. Lediglich die Teile der Privatsphäre fallen weg, die nur deswegen als privat empfunden wurden, weil sie, obwohl öffentlich einsehbar, eben schwer zugänglich waren. Somit also eine Illusion waren.

      Das Informationszeitalter kann nur dann zu mehr Wissen und Wohlbefinden beitragen, wenn wir mit einigen Selbstlügen aufhören. Google Streetview trägt zu dieser Auflösung bei. Das ist gut und überfällig.

    26. Ich verstehe den Sinn des Artikels offensichtlich nicht. Der kann ja nicht nur sein „Schaut mal, da ist noch so einer“ oder „Die anderen sind aber auch doof“. Oder doch?

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