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    Star Trek App: Wo nie zuvor ein Mensch gewesen ist    

    11

    Januar
    2013

    Ein multimediales Crossover-Paket verspricht zumindest die Ankündigung einer Star-Trek App als Werbegimmick für den im Mai startenden neuen Enterprise-Film. Nachdem die bisherigen Trailer auf explosionsreiches Popcornkino hindeuten (das ich durchaus goutiere) dürften die beschriebenen Funktionen der App nun auch bei sensiblen Datenschützern für Knalleffekte sorgen.

    Zum Beispiel soll die App registrieren, wenn der Nutzer Trailer oder Werbesports des Films anguckt – einfach über die Erkennung der Tonspur. Außerdem wird der Standort der App-User laufend ermittelt (und übermittelt) und ihm passend dazu Nachrichten gesendet, die ihn etwa auf neue Filmtrailer in naheliegenden Kinos hinweisen oder den Weg zu einem Filmplakat zeigen, das man ja mal betrachten könnte: Am besten mit der Kamera des Smartphones, die dieses Bild dann dank der App ebenfalls als StarTrek zugehörig erkennt. Für solche Aktivitäten – hier natürlich „Missions“ genannt – werden dem Nutzer Punkte gutgeschrieben, die überraschenderweise mit einem Gewinnspiel verbunden sind, das unter anderem mit einer exklusiven Einladung zur Weltpremiere des Streifens lockt.

    Die App soll ab Ende Januar für Android und iOSzu haben sein, den Auftakt der Interaktivität zwischen realer und virtueller Welt soll ein StarTrek-Werbesport beim SuperBowl sein. Zuschauer mit App sollen danach exklusive Infos zum Film auf ihrem Smartphone vorfinden. Das ganze ist erkennbar US-exklusiv.

    Die von Paramount als verantwortliche Produktionsfirma lancierte App basiert technisch auf der erst Mitte vorigen Jahres von Qualcomm vorgestellten Plattform „Gimbal“, die App-Entwicklern eine Umgebung bereitstellt, in der sie im Grunde jeden Sensor eines Smartphones vom GPS, über das Mikro bis zur Kamera ansprechen und mit Funktionen und Informationen aus dem Adressbuch, dem Surfverhalten oder auch externen Daten verknüpfen können. Das von Qualcomm dazu vorgestellte Szenario ist ein Smartphone, dass die Gewohnheiten, regelmäßigen Wege und Vorlieben seiner Benutzer umfassend erlernt und je nach Aufenthaltsort und Tageszeit passende Informationen liefert, ohne dass diese vom Nutzer explizit erfragt werden müssen. Das Smartphone also als kleiner Lebenshelfer, das per Push-Nachricht Fragen beantwortet, die man noch gar nicht gestellt hat, aber höchstwahrscheinlich bald stellen wird.

    Das wirft nahezu philosophische Fragen nach der Berechenbarkeit menschlichen Verhaltens auf, was ja wiederum ganz gut zu StarTrek passt. Die App ist nach Angaben von Qualcomm zudem die erste Anwendung, die alle Möglichkeiten von Gimbal integriert ausschöpft. Damit nun jeder Smartphone-Nutzer dahin gehen kann, wo nie zuvor ein Mensch gewesen ist.


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