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	<title>Geografitti - nicht nur Geografisches</title>
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	<description>Die Vermessung meiner Welt</description>
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		<title>Lebenszeichen</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 08:01:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Selbstgespräche]]></category>

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		<description><![CDATA[Tatsächlich: Seit 19. Mai gab es hier keinen neuen Blogeintrag, wie ein aufmerksamer Kommentator anmerkt, der eine Fehlfunktion seines Feed-Readers vermutete. Die Unterstellung eines technischen Defekts ehrt ihn. Aber es ist ganz simpel: Ich ersticke in Arbeit und habe den Ehrgeiz, im Juli nach über zwei Jahren mal wieder so etwas, wie eine Urlaubsreise anzutreten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tatsächlich: Seit 19. Mai gab es hier keinen neuen Blogeintrag, wie ein aufmerksamer Kommentator anmerkt, der eine Fehlfunktion seines Feed-Readers vermutete. Die Unterstellung eines technischen Defekts ehrt ihn. Aber es ist ganz simpel: Ich ersticke in Arbeit und habe den Ehrgeiz, im Juli nach über zwei Jahren mal wieder so etwas, wie eine Urlaubsreise anzutreten, wenn auch nur nach Dänemark. Nun ist Urlaub bei mir seit dem Eintritt ins Arbeitsleben eine Illusion. Wenn ich meine Aufgaben nicht erledige, tut es auch kein Anderer. Urlaub ist also einfach nur umorganisierte Arbeitszeit, was regelmäßig dazu führt, dass vor und nach dieser Urlaubssache immer besonders viel zu tun ist. Andererseits lebe ich mit dem guten Gefühl, dass die eigene Arbeitskraft nicht von jetzt auf gleich durch einen schnell angelernten Neuling ersetzt werden kann (Grundsätzlich ist natürlich jeder ersetzbar, wie  große Friedhöfe beweisen).</p>
<p>Zwischen diesen Polen des Jammers auf hohem Niveau über zuviel Arbeit und der Genugutuung darüber, ein gefragter Mann zu sein, pendelt jedenfalls derzit mein Leben und leidet der/das Blog. Dazu kommt noch das übliche: Finanzamt will Geld, Anwälte drohen mit Klagen, ein Haufen ungesehener DVDs, Fußball-WM und die Jagd nach perfekten Erdbeeren. Wann soll ich da bitte schön noch Blogeinträge machen?</p>
<p>Aber ich gelobe Besserung. Außerdem ist ein leichtsinnigerweise angenommener Lehrauftrag an der Uni Osnabrück weitgehend erledigt. (Ich darf noch Noten verteilen, huarghhhhh&#8230;..). Der hat sich nämlich als außerordentlicher Zeitfresser entpuppt und dürfte sich schätzungsweise erst ab der dritten Auflage rechnen, und das auch nur, wenn ich das jetzt aufwändig erstellte Seminarprogramm jedesmal unverändert abspule.</p>
<p>Vielleicht schaffe ich es ja im Urlaub zumindest ein &#8220;Bild des Tages&#8221; zu übermitteln. Hotel mit kostenlosem WLAN ist jedenfalls vorhanden.</p>
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		<title>Zeitenwandel</title>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 08:05:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Großer Bruder sieht Dich]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Google-Maps und Google Earth halte ich für ausgesprochen datenschutz-  und  persöhnlichkeitsgefährdend. Angenommen, Sie haben ein Grundstück in  einer Alleinlage, das man von außen gar nicht einsehen kann. Von oben  kann man alles genau sehen. (&#8230;) Google  Streetview finde ich dagegen nicht so gefährlich. Das ist ein Auto, das  auf der Straße [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;Google-Maps und Google Earth halte ich für ausgesprochen datenschutz-  und  persöhnlichkeitsgefährdend. Angenommen, Sie haben ein Grundstück in  einer Alleinlage, das man von außen gar nicht einsehen kann. Von oben  kann man alles genau sehen. (&#8230;) Google  Streetview finde ich dagegen nicht so gefährlich. Das ist ein Auto, das  auf der Straße fotografiert, aber das kann jeder tun.&#8221;</p></blockquote>
<p>Der seinerzeitige Hamburger Datenschutzbeauftragte Hartmut Lubomierski, gefunden in der <a href="http://www.welt.de/hamburg/article2419405/Datenschuetzer-warnt-vor-Googles-neuem-Browser.html">WELT</a> nach Tweets von <a href="http://twitter.com/ChristophKappes" target="_blank">Christoph Kappes</a>. Da gibts noch mehr Links auf frühere Einschätzungen und Geschehnisse rund um Google und dem Datenschutz.</p>
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		<title>Karten für Vienna Teng zu verkaufen</title>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 09:51:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flimmern & Wimmern]]></category>
		<category><![CDATA[Formatradio]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurzer Hinweis in eigener Sache: Ich habe zwei Karten für ein Vienna Teng Konzert in Köln am 12. August 2010 im Alten Pfandhaus zu vergeben. Das ausverkaufte Gastspiel der US-Amerikanerin sollte eigentlich am 23. April stattfinden, fiel aber der Vulkanasche zum Ofer, weil die Dame nicht aus den Staaten nach Europa fliegen konnte. Die Terminverschiebung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurzer Hinweis in eigener Sache: Ich habe zwei Karten für ein Vienna Teng Konzert in Köln am 12. August 2010 im <a href="http://tinyurl.com/34vd9vl" target="_blank">Alten Pfandhaus</a> zu vergeben. Das ausverkaufte Gastspiel der US-Amerikanerin sollte eigentlich am 23. April stattfinden, fiel aber der Vulkanasche zum Ofer, weil die Dame nicht aus den Staaten nach Europa fliegen konnte. Die Terminverschiebung ist für mich und die Frau an meiner Seite aber leider, leider, leider nicht organisierbar. Deshalb sind die Karten jetzt irgendwie übrig, das heißt zu vergeben.</p>
<p>Wie gut ich Vienna Teng in Kombination mit dem Alten Pfandhaus fand, habe ich ja unmittelbar nach dem Konzert im vorigen Jahr <a href="http://www.geografitti.de/2009/04/01/vienne-teng-im-alten-pfandhaus-koln/" target="_blank">beschrieben</a>. Weitere Infos und Möglichkeiten zum reinhören gibts auch unter <a href="http://viennateng.com/" target="_blank">viennateng.com</a>. Ich kann nur sagen, es lohnt sich und ich bin tieftraurig, das ich da diesmal nicht hinkann.</p>
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		<title>Das wahre Ergebnis der NRW-Wahl</title>
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		<pubDate>Mon, 10 May 2010 07:24:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt beginnt wieder die Rosinenpickerei: Jede Partei sucht sich aus dem Wahlergebnis einen für sich günstigen Aspekt heraus. Die FDP hat zugelegt &#8211; im Vergleich zur letzten Landtagswahl. Die FDP hat verloren &#8211; im Vergleich zur letzten Bundestagswahl in NRW. Gleiches gilt für die SPD &#8211; nur umgekehrt. Alles unwichtig. Die Wahrheit ist, dass das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt beginnt wieder die Rosinenpickerei: Jede Partei sucht sich aus dem Wahlergebnis einen für sich günstigen Aspekt heraus. Die FDP hat zugelegt &#8211; im Vergleich zur letzten Landtagswahl. Die FDP hat verloren &#8211; im Vergleich zur letzten Bundestagswahl in NRW. Gleiches gilt für die SPD &#8211; nur umgekehrt. Alles unwichtig. Die Wahrheit ist, dass das Parteiensystem langsam erodiert. Das ist das wahre Ergebnis der Landtagswahl:</p>
<p><a href="http://www.geografitti.de/wp-content/uploads/2010/05/nrw_wahl.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1581" title="nrw_wahl" src="http://www.geografitti.de/wp-content/uploads/2010/05/nrw_wahl.jpg" alt="" width="590" height="585" /></a>Die Partei der Nichtwähler ist stärker als CDU und SPD zusammen. FDP und Linke scheitern an der Fünf-Prozent-Hürde. Auf die Sitzverteilung umgelegt bedeutet das: Von den 181 Abgeordnetenplätzen bleiben 74 leer. Es bleiben 107 übrig, Für die absolute Mehrheit genügen somit 54 Mandate. Auf die CDU entfallen 46 Sitze, auf die SPD 45 und die Grünen stellen 16 Abgeordnete. Das macht in einem DRei-Parteien-Parlament klare Mehrheiten möglich: Schwarz-grün ebenso wie rot-grün. Man sollte so gesehen mal über eine Wahlrefoirm nachdenken. Okay, eine solche Regierung repräsentiert dann im Höchstfall weniger als ein Drittel der Wahlbevölkerung. aber das ist ja jetzt auch nicht anders. Es wäre nur ersten sichtbar und zweitens billiger, weil man ja 74 Abegordnete einspart.</p>
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		<title>Lex Google simuliert Politik</title>
		<link>http://www.geografitti.de/2010/04/28/lex-google-simuliert-politik/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 09:26:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Leitartikel]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Hamburger Justiz-Senator will im Bundesrat einen Gesetzentwurf  (PDF) einbringen, der das Bundesdatenschutzgesetz mit Blick auf Google Street-View, nun, sagen wir mal „präzisieren“ soll. Zusammenfassend könnte man sagen, dass die bisher freiwillig von Google akzeptierten Vereinbarungen mit den Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder dadurch rechtlich verbindlich werden. An die Stelle einer Selbstverpflichtung des Unternehmens tritt die gesetzliche Verpflichtung, Personen sowie Autokennzeichen unkenntlich zu machen und Häuser aus den Bild-Datenbanken zu entfernen, wenn der Besitzer oder mindestens ein Bewohner dies verlangt. Darüber hinaus soll die zuständige Aufsichtsbehörde (welche eigentlich?) un die Öffentlichkeit vor der Datenerhebung durch „Anzeige in örtlichen Tageszeitungen“ darüber sowie über ihr Widerspruchrecht informiert werden. Und ganz wichtig: Entfernung oder Überwindung blickschützender Vorrichtungen geht über den Begriff der „allgemeine Zugänglichkeit“ hinaus, ist also nicht erlaubt. Das zielt auf die von Google genutzte Aufnahmehöhe von rund 2,50 Meter, mit der man angeblich über mannshohe Zäune gucken kann.

Die ersten unmittelbaren Einwände zu dem Gesetz treffen allerdings nicht das Problem. Ausdrücklich sind laut Entwurf allein „systematische und georeferenzierte Abbildung oder Übermittlung fotografischer oder filmischer Straßenansichten“ gemeint. Eine echte Lex-Google wenn man so will.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Hamburger Justiz-Senator will im Bundesrat einen <a href="http://www.hamburg.de/contentblob/2228896/data/2010-04-27-jb-google-street-view-gesetzesantrag-bundesdatenschutzgesetz.pdf" target="_blank">Gesetzentwurf</a> (PDF) einbringen, der das Bundesdatenschutzgesetz mit Blick auf Google Street-View, nun, sagen wir mal „präzisieren“ soll. Zusammenfassend könnte man sagen, dass die bisher freiwillig von Google akzeptierten Vereinbarungen mit den Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder dadurch rechtlich verbindlich werden. An die Stelle einer Selbstverpflichtung des Unternehmens tritt die gesetzliche Verpflichtung, Personen sowie Autokennzeichen unkenntlich zu machen und Häuser aus den Bild-Datenbanken zu entfernen, wenn der Besitzer oder mindestens ein Bewohner dies verlangt. Darüber hinaus soll die zuständige Aufsichtsbehörde (welche eigentlich?) un die Öffentlichkeit vor der Datenerhebung durch „Anzeige in örtlichen Tageszeitungen“ darüber sowie über ihr Widerspruchrecht informiert werden. Und ganz wichtig: Entfernung oder Überwindung blickschützender Vorrichtungen geht über den Begriff der „allgemeine Zugänglichkeit“ hinaus, ist also nicht erlaubt. Das zielt auf die von Google genutzte Aufnahmehöhe von rund 2,50 Meter, mit der man angeblich über mannshohe Zäune gucken kann.</p>
<p>Die ersten unmittelbaren <a href="http://wiegold.wordpress.com/2010/04/27/wir-nennen-es-datenschutz-2/" target="_blank">Einwände</a> zu dem Gesetz treffen allerdings nicht das Problem. Ausdrücklich sind laut Entwurf allein „systematische und georeferenzierte Abbildung oder Übermittlung fotografischer oder filmischer Straßenansichten“ gemeint. Eine echte Lex-Google, wenn man so will. Juristen dürfen sich freuen: Ob ein solches Gesetz auch die systematische Nutzung von sehr unsystematisch gesammelten Flickr-Fotos erlaubt, wie sie Microsoft mit Photosynth erlaubt (zum Beispiel die <a href="http://photosynth.net/view.aspx?cid=f9ff8c9f-1f17-424c-9a40-fbecc3fedc5d" target="_blank">Bremer Innenstadt</a>), ist bestimmt ein Rechtsstreit wert. Und wie steht es mit der systematischen, fragebogen-gestützten Sichtung und Bewertung von rund 19 Millionen Wohnhäusern dieses Landes durch die <a href="http://www.schober.de/site/index.php?id=141" target="_blank">Schober Information Group</a>?  Das Unternehmen stellt zwar keine georeferenzierten Fotografien ins Netz, verkauft aber georeferenzierte Information über Zustand und Bauart der Häuser. Interessantes Detail: Diese Daten sind nicht einmal Daten, die unter das Bundesdatenschutzgesetz fallen, weil es formal keine personenebezogenen Daten sind. Wieso sollen die Google-Fotos es sein? Man sikeht, hier wird mit zweierlei Maß gemessen und das hat wenig mit der Sachlage und viel mit dem politischen Tauschwert zu tun, den Google-Bashing derzeit besitzt.</p>
<p>In der Sache ginge es tatsächlich um die Bewertung, wann ein Datum personengebunden wird und damit unter das Bundesdatenschutzgesetz fällt und wann nicht. Dazu gibt es derzeit zwei unterschiedliche Rechtsauffassungen und noch kein höchstrichterliches Urteil. Diese Rechtsauffassungen im Detail darzustellen, könnte juristisch etwas ausufern, deswegen nur soviel: Eine enge Auslegung hält auch jene Daten für personenbezogen, bei denen die Möglichkeit besteht, sie durch Verknüpfung mit Adressdaten auf eine Person zu beziehen. Eine großzügigerer Auslegung sagt, erst das verknüpfte und eindeutig einer Person zuzuordnende Datum fällt unter die Regeln des Datenschutzgesetzes. Für weitere Komplikationen sorgen dabei Begriffe wie „eindeutig zuzuordnen“ (Adresse ist nicht gleich Person!) sowie der Umstand das selbst bei Daten, die unter das Bundesdatenschutzgesetz fallen immer noch eine Rechtsabwägung möglich ist, bei denen ein allgemeines Nutzungsinteresse das Interesse des Einzelnen an seinen Daten überwiegen kann. Das macht viele Einzelfallentscheidungen notwendig, die jeweil sehr genau die Sachlage betrachten. Will man den Datenschutz wirklich strenger handhaben, ist es mit einer öffentlichkeitswirksamen Lex Google jedenfalls nicht getan. Das ist mit Verlaub Politiksimulation oder auch die übliche Schaufensterpolitik.</p>
<p>Insgesamt ist es ohnehin ein merkwürdiger Tanz, den die handelnden Personen im Bereich Datenschutz da gerade aufführen. Da gibt es einerseits zahlreiche Baustellen, in denen Bundesregierung und Europäische Union eifrig daran basteln, möglichst viele Daten zu sammeln und weiterzugeben, (SWIFT-Abkommen, Vorratsdatenspeicherung, ELENA, Online-Durchsuchung etc.) gepaart mit dem Versuch Zugangsbeschränkungen zu etablieren (Diskussion um Leistungsschutzrechte, Netzsperren, Urheberrecht, Three Strikes etc.). Andererseits registriert der Staat allmählich die Existenz privater Datensammler von SchülerVZ über Facebook bis Google und versucht sich als oberster Datenschützer zu etablieren.</p>
<p>Das kann man auch so interpretieren, dass der Staat weiterhin das Monopol im Daten sammeln behalten möchte und die private Konkurrenz entweder über den Datenschutz aushebeln oder aber sich die Zugriffsrechte an den Daten sichern will, falls das mit dem Datenschutz nicht klappt.  Es steht jeden frei, diesen Gedanken zu einer veritable Verschwörungstheorie auszubauen. Ich vermute dahinter allerdings keinen perfiden Plan, sondern schlicht planloses und tendenziell inkompetentes politisches Handeln, das in seiner Häufung dann zu diesem Ergebnis führt. Für ein Unglück müssen ja immer zahlreiche Faktoren in einer blöden Verkettung zusammen kommen. Das ist in der Politik nicht anders.</p>
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		<title>Three Strikes</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 11:11:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegte Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Formatradio]]></category>

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		<description><![CDATA[Schwere Zeiten für mich und meinen Blog. Wer wenig Zeit für eigene Inhalte hat, muss eben auf fertigen Content anderer zurück greifen. Und auch auf die Gefahr hin hier zum Video-Recycler zu werden, werde ich niemandem dieses Werk vorenhalten. Man beachte trotz des wilden Musikmixes vor allem den Text&#8230;

three strikes out feat. didi bruckmayr from [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schwere Zeiten für mich und meinen Blog. Wer wenig Zeit für eigene Inhalte hat, muss eben auf fertigen Content anderer zurück greifen. Und auch auf die Gefahr hin hier zum Video-Recycler zu werden, werde ich niemandem dieses Werk vorenhalten. Man beachte trotz des wilden Musikmixes vor allem den Text&#8230;</p>
<p><object width="400" height="225"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=10265770&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=10265770&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="400" height="225"></embed></object>
<p><a href="http://vimeo.com/10265770">three strikes out feat. didi bruckmayr</a> from <a href="http://vimeo.com/user1314487">mingo.tv</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>gefunden via <a href="http://arnulf.us/Main_Page">Sevenspatial</a> in Twitter</p>
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		<title>Video Telegramm</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 17:12:32 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Bewegte Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Geogeschäfte]]></category>

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		<description><![CDATA[Viel zu tun +++ stop +++ Blog leidet +++stop+++ gut, dass es Videos gibt+++stop+++Blaise Aguera y Arcas kann eigentlich immer faszinierende Neueigkeiten verkünden +++stop+++ diesmal auf der Where 2.0 +++stop+++ okay, nicht alles ganz so neu +++stop+++ aber schön zusammen gestellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viel zu tun +++ stop +++ Blog leidet +++stop+++ gut, dass es Videos gibt+++stop+++Blaise Aguera y Arcas kann eigentlich immer faszinierende Neuigkeiten verkünden +++stop+++ diesmal auf der Where 2.0 +++stop+++ okay, nicht alles ganz so neu +++stop+++ aber schön zusammen gestellt.</p>
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		<title>Helmut Kohl, ein Leninist wird 80</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 09:52:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich mir rund um den 80. Geburtstag Helmut Kohls vornehmlich Geschichtsfälschungen und Legenden anhören musste, wird es Zeit, dass ihm zu seinem privaten Jubiläum auch noch ein paar dreckige Wahrheiten hinterhergeworfen werden. So etwas sollte man schon aus Pietätsgründen möglichst noch zu Lebzeiten tun. Zu jener altersmilden Sicht auf Kohl die Markus Feldenkirchen (Jahrgang 1977) jüngst im Spiegel ausgebreitet hat, fehlt mir jede Veranlassung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->Nachdem ich mir rund um den 80. Geburtstag Helmut Kohls vornehmlich Geschichtsfälschungen und Legenden  anhören musste, wird es Zeit, dass ihm zu seinem privaten Jubiläum auch noch ein paar dreckige Wahrheiten hinterhergeworfen werden. So etwas sollte man schon aus Pietätsgründen möglichst noch zu Lebzeiten tun. Zu jener altersmilden Sicht auf Kohl die Markus Feldenkirchen (Jahrgang 1977) jüngst im Spiegel ausgebreitet hat, fehlt mir jede Veranlassung.</p>
<p>Um es gleich zu Beginn auf eine kurze und griffige Fornel zu bringen: Kohl hat die Bundesrepublik als Land schwer, wenn nicht sogar irreparabel beschädigt. Dies und nur dies ist seine Lebensleistung. Es ist an der Zeit diesen Umstand als Kernkritik hervorzuheben. Schon viel zu lange arbeiten sich die Kritiker an Kohls Ästhetik, Sprache oder Provinzlertum ab. Kohl als ewige Birne. Alles Oberfläche, alles geschenkt, alles Vorlage für jene verklärende Anekdotenhaftigkeit, mit der heute auf Kohl zurückgeschaut wird.</p>
<p>Tatsächlich sieht Kohl Hinterlassenschaft so aus:</p>
<ol>
<li>Kohl hat wenig bis keine eigenen 	politischen Überzeugungen formuliert oder durchgesetzt. Kohl ging 	es zuerst und zuletzt um Kohl. Mit etwas Ironie könnte man 	formulieren, dass er eigentlich der erfolgreichste Leninist der 	Republik war. Den der weiß, es geht natürlich um die Macht. Kohl 	hat seine Handlungen stets dem Ziel des Machterhalts untergeordnet. 	Es ging um die Kanzlerschaft als Seinszustand, nicht als Mittel um 	eine politische Idee durchzusetzen. Sein System von Seilschaften und 	Loyalitäten, das konsequente Freund-Feind-Schema (ich sag ja, 	Leninist!) war sein Mittel, die Kanzlerschaft der Zweck. So regiert 	man in einem von Parteien (der Partei) getragenen politischen System 	sehr lange, man weiß nur nicht recht wozu. Und das Publikum wusste 	es auch nicht, weshalb der Wähler Kohls Kanzlerschaft mit an 	Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit 1990 beendet hätte. Diese 	bundesdeutsche Wechselstimmung vor der Wiedervereinigung wird heute 	gern vergessen.</li>
<li>Fatalerweise ist Kohls &#8220;Erfolg&#8221; &#8211; gemessen an der Länge seiner Kanzlerschaft &#8211; zur Blaupause 	erfolgreicher Politik geworden: Es geht nicht mehr darum, eine politisiche Idee mittels eines Amtes zu befördern, sondern die politischen Ideen dienen allein der Sicherung des Amtes. Wer aber seine Partei nicht als 	Leninist in einem System von Abhängigkeiten zu führen weiß und 	auch vor gelegentlichen Säuberungsaktionen zurückschreckt, kann unter diese Prämisse nur 	in Feigheit vor der eigenen Partei und dem Wähler regieren (oder 	besser: Regierungschef sein), wenn er (oder sie) denn vor allem 	lange regieren will. Das schließt Zumutungen für die eigenen 	Klientel und schwierige Entscheidungen grundsätzlich aus. Politik ist 	dann vor allem „Weiter so“ und Stillstand. Wie das Gegenmodell 	aussieht, hat übrigens Gerhard Schröder vorgemacht, der in nur 	sieben Jahren Kanzlerschaft mehr bewegt hat, als Kohl in den 16 	Jahren zuvor. Die aktuelle Amtsinhaberin orientiert sich indes 	wieder mehr an Kohl.</li>
<li>Und damit kommen wir zur 	schlimmsten aller Geschichtsfälschungen: Kohl als Kanzler der 	Einheit. Kohl als Politiker, dem man dieses oder jenes Versäumnis 	der Innen- und Wirtschaftspoltik schon deshalb nachsehen muss, weil 	er Kanzler der Einheit ist.<br />
Das ist natürlich dummes Zeug. Kohl 	ist die Einheit wie ein reifer Apfel in den Schoß gefallen. Genau 	so gut könnte man behaupten, die Mauer ist deshalb verschwunden, 	weil Ronald Reagan dies zwei Jahre zuvor in einer Rede verlangt hat. 	Aber angeblich soll ja sogar dass von dem einen oder anderen für 	historische Wahrheit gehalten werden. Fakt ist hingegen: Mit dem 	Fall der Mauer hatte  die DDR schlicht ihre Rechtfertigung als 	zweiter deutscher Staat verloren (genauer: damit wurde dieser schon 	länger geltende Umstand sehr offensichtlich), aber dass dies 	passierte, hatte sehr wenig mit den Sonntagsreden westdeutscher 	Politiker und sehr viel mit Montagsdemonstration ostdeutscher Bürger 	zu tun. Und mit Gorbatschow. Die nach dem Fall der Mauer anstehende 	Vereinigung der beiden deutschen Staaten, hätte es mit jedem 	Bundeskanzler gegeben. Es galt lediglich, diesen vermutlich kaum zu 	verhindernden Prozess politisch zu managen.</li>
<li>Das wäre dann die nächste 	Legende: Das Kohl diesen Prozess in besonderer Weise gemeistert 	hätte. Tatsächlich leidet dieses Land bis heute an den 	Geburtswehen eines vollkommen verkorksten Einheitsprozesses, der in 	der Tat Kohl Handschrift trägt. Denn Kohl hat wider jeder 	ökonomischen Erkenntnis im Einheitsprozess einen Primat der Politik 	durchgesetzt. Nun mag man einwänden, anders wäre es nicht 	gegangen, eine zum Beispiel realistische Währungsreform im 	Umtauschverhältnis ein zu zehn wäre politisch nicht durchsetzbar 	gewesen. Nur muss man dann seriöserweise dazu sagen, dass 	jede Volkswirtschaft an so etwa zerbrechen muss, selbst wenn die 	Produktionsstätten nicht marode sind (von was man ja sowas von 	überrascht war&#8230;). Nur ein kleines Gedankenspiel: der Wechselkurs 	zwischen der D-Mark und dem österreichischen Schilling lag 	seinerzeit bei etwa eins zu sieben. Wie wäre es wohl Österreich 	und Deutschland mit einer Vereinigung ergangen, hätte man den 	Schilling einfach eins zu eins umgerechnet, was eine schlagartige 	Verteuerung aller in Österreich hergestellten Waren und 	Dienstleistungen um den Faktor sieben bedeutet hätte. Wie 	konkurrenzfähig ist man nach so einem Schritt auf dem Weltmarkt?</li>
<li>Es bleibt einzuwänden, wo wären 	die Alternativen gewesen? Wie hätte ein Kanzler nicht nach dem 	Primat der Politik handeln müssen? Das ist ein prinzipiell 	zutreffender Einwand, wäre es nicht das Primat der Kohlschen 	Politik des Machterhalts gewesen. Und das bedeutete vor allem: Keine 	Währungsreform im Juli 1990, die die Wahlchancen im Oktober 1990 	mindert. Das wäre jede Reform oder Umstellung gewesen, die 	Geldvermögen in der Noch-DDR vermindert hätte, also Gehälter wie 	auch den Spargroschen des kleines Mannes. Also etwa eine 	vollständige Umstellung im Verhältnis 1:2 oder eben angmessen 	weniger. Die Folge davon war, dass im Gegenzug auch sämtliche 	Verbindlichkeiten von Unternehmen weitgehend erhalten blieben. Ergo: 	Die neuen Bundesländer starteten mit einer riesigen Schuldenlast in 	einen europäischen Binnenmarkt, was die Handlungsfähigkeit und die 	Möglichkeiten privater Investitionen erheblich einschränkte. Was 	danach immer als das Ergebnis sozialistischer Misswirtschaft 	verkauft wurde, war tatsächlich zu größeren Teilen das Ergebnis 	kohlscher Politik.<br />
Nur zur Erinnerung: Die Währungsreform 1948 	zur Einführung der D-Mark entwertete vorhandenes Barvermögen um 	den Faktor zehn, zugleich aber eben auch die Schulden. Das Ergebnis 	war eine de-facto Entschuldung der Unternehmen, während Immobilien 	und Sachwerte erhalten blieben. Das war zwar weniger im Sinne des 	mit 40 Mark Anfangsauszahlung abgespeisten kleinen Manes, 	ermöglichte aber den erfolgreichen Start eines langfristig 	funktionierenden Wirtschaftskreislaufes. Hätte man 1948 den Schritt 	von der Reichs- zur D-Mark so vollzogen, wie 1990 von der Ost- zur 	D-Mark wäre das Wirtschaftswunder deutlich flacher ausgefallen. 	Doch die volkswirtschaftlich sinnvolle Währungsreform unterblieb 	vor allem mit Blick auf die wenige Monate später anstehenden ersten 	gesamtdeutschen Wahlen. Deutschland trägt noch heute an dieser 	Entscheidung.</li>
</ol>
<p>So bleibt nur dieser Schluss: Kohl war zu keinem Zeitpunkt bereit, seine Kanzlerschaft für das Land zu opfern und die notwendigen Zumutungen zu beschließen. Denn auch dies wäre eine politisch mögliche Handlungsweise: Das als Richtig Erkannte durchzusetzen, auch auf die Gefahr des Amtsverlustes. So wie die Frage nach der Alternative gestellt wird, impliziert sie häufig nur den Primat des Machterhalts, nicht den Primat der Poltik.</p>
<p>Eine moralische Kategorie? Möglich, aber bei jemandem der die geistig-moralische Wende deklamiert hat, ja nicht völlig unangemessen. Kohl hat den Prozess der Einheit jedenfalls nicht im Sinne des Landes gemeistert, sondern allein unter des Perspektive des eigenen Machterhalts kurzatmig gestaltet. In konservativen Maßstäben gemessen muss man sagen: Kohl war kein Patriot. Ihn als Enkel Adenauers zu bezeichnen, ist eine Anmaßung. Kohl nahm immer wieder in Kauf, das Land zu ruinieren, um sein Regierungsamt zu behalten. Bedenkt man zusätzlich noch, welche Bildungs- und Sozialreformen in den wirtschaftlich vergleichsweise guten Zeiten der achtziger Jahre unterblieben sind, sehe ich daher nicht einen einzigen Grund, diesen Mann zu seinem achtzigsten Geburtstag sonderlich zu würdigen.</p>
<p>Privat darf man ihm alles Gute wünschen, als Politiker hat Helmut Kohl Deutschland geschadet.</p>
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		<title>Rendevouz auf dem Sternentreck</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 17:53:15 +0000</pubDate>
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Und mit dieser Botschaft, dass auch die Liebe in den kommenden Jahrhunderten die alles treibende Kraft sein wird, wünsche ich schon vorab frohe Ostern.
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<p>Und mit dieser Botschaft, dass auch die Liebe in den kommenden Jahrhunderten die alles treibende Kraft sein wird, wünsche ich schon vorab frohe Ostern.</p>
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		<title>Alles aus dem Netz: Fundstücke</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 13:23:02 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Am Wegesrand]]></category>

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		<description><![CDATA[Und wieder mal gesammelter Lese-, Download- oder Aufrege-Stoff, der mir in jüngster Zeit gezielt oder auch weniger gezielt über den Weg gelaufen ist:

Arnulf Christl macht sich in seinem Blog Gedanken über Open Source und welches Verständnis EU-Projekte davon bisweilen haben
In Ergänzung zu OpenStreetMap sammelt OpenAddresses hausgenaue Gebäudedaten zur hausnummergenauer Geokodierung &#8211; kann man machen, muss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und wieder mal gesammelter Lese-, Download- oder Aufrege-Stoff, der mir in jüngster Zeit gezielt oder auch weniger gezielt über den Weg gelaufen ist:</p>
<ul>
<li>Arnulf Christl macht sich in seinem Blog <a href="http://arnulf.us/sevendipity/archives/30-The-European-Union,-Open-Source-and-INSPIRE.html" target="_blank">Gedanken</a> über Open Source und welches Verständnis EU-Projekte davon bisweilen haben</li>
<li>In Ergänzung zu OpenStreetMap sammelt <a href="http://www.openaddresses.org/" target="_blank">OpenAddresses</a> hausgenaue Gebäudedaten zur hausnummergenauer Geokodierung &#8211; kann man machen, muss man aber nicht</li>
<li>Schöne Animationen und Bilder der globalen Wolkendecke gibt es im <a href="http://svs.gsfc.nasa.gov/vis/a000000/a003600/a003659/" target="_blank">Goddard Space Flight Center</a></li>
<li>Wer braucht schon Vorratsdaten? Wahrscheinlichkeitsrechnung tuts auch. Chaoming Song, Zehui Qu, Nicholas Blumm und Albert-László Barabási zeigen, dass sich Standorte von Teilnehmern in Mobilfunknetzen zu 93 Prozent <a href="http://arstechnica.com/science/news/2010/02/cell-phones-show-human-movement-predictable-93-of-the-time.ars" target="_blank">vorhersagen</a> lassen.</li>
<li>Ein <a href="http://www.horizont.net/aktuell/digital/pages/protected/Revolution-2.0-Zukunftsforscher-Peter-Kruse-ueber-den-Boom-von-sozialen-Netzwerken_91138.html" target="_blank">langes Interview</a> mit dem Marketing-Experten und Sozialforscher Peter Kruse, dass vermutlich für die Page-View Statistik von Horizont in zehn Seiten aufgesplittet wurde. Da muss man durch, aber es lohnt sich: Lange nicht mehr gelesen, wie jemand so schöne große rote Fäden durch das ganze Social-Media Gewusel zieht.</li>
</ul>
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