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	<title>Geografitti - nicht nur Geografisches</title>
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	<description>Die Vermessung meiner Welt</description>
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		<title>Jahresrückblick 2011</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 17:59:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das kleine ich bin ich]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstgespräche]]></category>

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		<description><![CDATA[Beste Entscheidung: Das Jahr direkt mit einem La Palma Urlaub zu starten Schlechteste Entscheidung: Dieses neue Blog-Layout von einem Anbieter zu kaufen, der zwei Wochen danach sein Geschäft einstellt Beste Anschaffung: Neuer Dachbelag &#8211; es regnet auch bei 40 Liter pro Stunde und Quadratmeter nicht mehr durch. Dämlichste Anschaffung: Staubsauger, der wenige Wochen nach dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Beste Entscheidung:</strong> Das Jahr direkt mit einem La Palma Urlaub zu starten<br />
<strong>Schlechteste Entscheidung: </strong>Dieses neue Blog-Layout von einem Anbieter zu kaufen, der zwei Wochen danach sein Geschäft einstellt<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Beste Anschaffung:</strong> Neuer Dachbelag &#8211; es regnet auch bei 40 Liter pro Stunde und Quadratmeter nicht mehr durch.<br />
<strong>Dämlichste Anschaffung:</strong> Staubsauger, der wenige Wochen nach dem Kauf absäuft, weil: siehe Frage nach den Dingen, auf die ich hätte verzichten können.<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Bestes Getränk:</strong> Xan Wellness, schmeckte mir verdammt gut, ist aber kaum zu kriegen.<br />
<strong>Ekelerregendstes Getränk: </strong>Dieser vergebliche Versuch eines Latte Macchiato im Hotel Essner Hof<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Bestes Rezept:</strong> Bremer Scheerkohl als Salat mit Kartoffeln, Kräutern und Speck in einem Dressing, aus Senf, Öl, Balsamico und etwas Ahornsirup<br />
<strong>Schlimmstes Essen: </strong>Das wurde im weithin überschätzten &#8220;El Mundo&#8221; serviert. Nicht schlimm, sondern eher&#8230;nunja&#8230; geschmacklos<strong>, </strong>also eben ohne dollen Geschmack. Da klaffen der im Ambiente ausgedrückte Anspruch und die in der Küche produzierte Realität einfach meilenweit auseinander.<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Beste Musik: </strong> Laura Marling, Lady Gaga (der Auftritt bei den MTV Awards mit Brian May war ja wohl&#8230;jawohl)<br />
<strong>Schlimmstes Gejaule: </strong>Dieses &#8220;Mr. Saxobeat&#8221; und eigentlich alles von &#8220;Glasperlenspiel&#8221;<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Eigene, schönste musikalische Wiederentdeckung:</strong> Das <a title="Rock Requiem" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rock_Requiem">Rock Requiem</a><br />
<strong>Peinlichster musikalischer Faux-Pas:</strong> Tim Bendzko oder auch das Rock Requiem. Ansichtssache.<br />
<strong><br />
Beste Idee</strong>: Den Mobilfunkanbieter zu wechseln<br />
<strong>Dämlichste Idee</strong>: Zu denken, das klappt reibungslos</p>
<p><strong>Beste Lektüre: </strong>Ian Morris: &#8220;Wer regiert die Welt?&#8221;<br />
<strong>Wiederentdeckte Lektüre</strong>: Ich habe ja eher wenig gelesen.<br />
<strong>Langweiligste Lektüre</strong>: siehe vorige Antwort</p>
<p><strong>Zugenommen oder abgenommen?</strong><br />
Beides.</p>
<p><strong>Haare länger oder kürzer?</strong><br />
Ein Zopf, ein Zopf! Es ist ein Zopf geworden!!!!</p>
<p><strong>Kurzsichtiger oder weitsichtiger?</strong><br />
Egal, in Sachen Brille bin ich nach 20 Jahren ohne eigenes Zutun wieder topmodisch ausgestattet</p>
<p><strong>Mehr ausgegeben oder weniger?</strong><br />
Zumindest weniger für Kleinkram, weil Renovierungen und Finanzamt diesmal richtig dicke Brocken waren</p>
<p><strong>Der hirnrissigste Plan?<br />
</strong>Die Idee, mittels des Amazon Partnerprogramms auch nur einen müden Cent verdienen zu können<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Die gefährlichste Unternehmung? </strong><br />
Durchgängig Tomaten, Gurken und grünen Salat gegessen. War gar nicht gefährlich, aber jeder zuckte zusammen.<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Die teuerste Anschaffung:</strong><br />
Abgesehen von der Dachterassen-Sanierung: Waschtrockner</p>
<p><strong>Der ergreifendste Film?</strong><br />
Im Kino mag ich ja, wenns kracht, aber &#8220;Monsters&#8221; war ganz romantisch und auf seine Weise natürlich auch &#8220;Inception&#8221;</p>
<p><strong>Die beste CD?<br />
</strong>&#8220;Alas I cannot swim&#8221; von Laura Marling, auch wenn die CD schon etwas älter ist. Hab ich nun mal dieses Jahr entdeckt.<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Das schönste Konzert?<br />
</strong>Waren dieses Jahr nicht viele. Janis Ian in Groningen war schön.<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Die meiste Zeit verbracht mit?</strong><br />
der Frau an meiner Seite.</p>
<p><strong>Die schönste Zeit verbracht mit?</strong><br />
der Frau an meiner Seite.</p>
<p><strong>Vorherrschendes Gefühl 2011?</strong><br />
Ganz ehrlich? Antriebslosigkeit.</p>
<p><strong>2011 zum ersten Mal getan?</strong><br />
Piratenpartei gewählt</p>
<p><strong>2011 nach langer Zeit wieder getan?<br />
</strong>Scrabble gespielt<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können:</strong><br />
Zweimal ein überfluteter Keller und diese langwierige Autoreparatur für den TÜV-Stempel</p>
<p><strong>Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?<br />
</strong>Dass ein bestimmtes Foto, ein richtig schönes Foto ist.</p>
<p><strong>Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?<br />
</strong>War wieder kein Schmuck</p>
<p><strong>Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?</strong><br />
7652 Minuten Deep Space Nine habe ich mir zwar selbst geschenkt, aber die Zeit, sie alle zu gucken, kam von der Frau an meiner Seite<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Song des Jahres:</strong><br />
&#8220;Plage&#8221; von den &#8220;Chrystal Fighters&#8221;</p>
<p><strong>Fernsehserie des Jahres:</strong><br />
Breaking Bad</p>
<p><strong>Kleidungsstück oder Accessoire des Jahres:</strong><br />
Vlies-Pullover</p>
<p><strong>Tier des Jahres:</strong><br />
Erneut Ameisen mit extrem raumgreifender Kriegsführung. Wir mussten schwer aufrüsten.</p>
<p><strong>Wort des Jahres:</strong><br />
&#8220;Momejntn..&#8221; (Auch so ausgesprochen..)</p>
<p><strong>Satz des Jahres:<br />
</strong>&#8220;Ist so!&#8221;</p>
<p><strong>Peinlich (andere) 2011:<br />
</strong>Garantiert wieder irgend jemand affektiertes im Fernsehen, im Zweifelsfall der Außenminister<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Peinlich (selbst) 2011:</strong><br />
Eine Marktstudie, die eigentlich irgendwann März/April 2010 (1) fertig sein sollte und es angeblich im Dezember 2010 (!) war und die dann endlich im August 2011 vorlag.</p>
<p><strong>Angst 2011:</strong><br />
Schimmelbefall im Keller</p>
<p><strong>Wutanfall 2011:<br />
</strong>Hatte ich<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Persönlicher Höhepunkt des Jahres:</strong><br />
siehe unten</p>
<p><strong>Persönlicher Tiefpunkt des Jahres:</strong><br />
Wie schon im vorigen Jahr, gab es Höhen und Tiefen im normalen Bereich, also z.B. keine Tiefschläge gesundheitlicher Art oder besondere geschäftliche Höhenflüge. Es war alles in allem ein ganz gutes Jahr. Darf so weitergehen&#8230;</p>
<p>Siehe auch: <a title="Jahresrückblick 2010" href="http://www.geografitti.de/2010/12/31/jahresruckblick-2010/">2010</a>, <a href="http://www.geografitti.de/2009/12/31/jahresruckblick-2009/">2009</a>, <a href="http://www.geografitti.de/2009/01/04/jahresruckblick-mit-schafscontent/">2008</a>, <a href="http://www.geografitti.de/2007/12/31/jahresruckblick/">2007</a>, <a href="http://www.geografitti.de/2006/12/31/jahresruckblick-listen/">2006</a></p>
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		<item>
		<title>Mein Versuch, den Telefonanbieter zu wechseln</title>
		<link>http://www.geografitti.de/2011/12/08/mein-versuch-den-telefonanbieter-zu-wechseln/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 18:43:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle sind gegen mich]]></category>
		<category><![CDATA[Das kleine ich bin ich]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstgespräche]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine hundertfach erzählte Geschichte, aber ich erzähle sie trotzdem nochmal in meiner persönlichen und gerade aktuellen Version: Es geht um den Mobilfunkanbieter. Ich habe da bislang auf Simyo gesetzt. Hatte ich auch nichts dran auszusetzen, bis auf den Umstand der Netzqualität. Simyo ist e-Plus und e-Plus ist schön zum telefonieren, aber häufig etwas dünne fürs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine hundertfach erzählte Geschichte, aber ich erzähle sie trotzdem nochmal in meiner persönlichen und gerade aktuellen Version:</p>
<p>Es geht um den Mobilfunkanbieter. Ich habe da bislang auf Simyo gesetzt. Hatte ich auch nichts dran auszusetzen, bis auf den Umstand der Netzqualität. Simyo ist e-Plus und e-Plus ist schön zum telefonieren, aber häufig etwas dünne fürs mobile Internet. Nach kurzer Marktrechereche sollte es Fyve sein, der Billigflieger von Vodafone. Ähnliche Tarife, Flatrate für den gleichen Preis zwar nur für 500 MB Datenvolumen pro Monat, bevor der Anbieter einen ausbremst (Simyo: 1 GB), aber eine kurze Kontrolle ergab, dass ich das Volumen bislang nie auch nur annäherend ausgereizt habe. Passt schon.</p>
<p>Simyo als Prepaid-Anbierer hat keine Mindestvertragslaufzeit oder andere Hürden. Man kann jederzeit kündigen. Allerdings will ich meine Handynummer behalten, wozu es einer so genannten Verzichtserklärung bedarf, mit der der man seine Mobilfunknummer frei gibt, damit der neue Anbieter sie nutzen kann. Der neue Anbieter stellt dazu eine so genannte Protierungsanfrage, der im Normalfall entsprochen wird, wenn denn die Verzichtserklärung vorliegt. Praktischerweise hat der neue Anbieter (wie alle) einen so genannten Kündigungshelfer. Ein paar notwendige Angaben ins Web-Formular und die fertige Verzichtserklärung steht als PDF zum Ausdruck bereit. Ausgedruckt, unterschrieben, in den Briefumschlag, abgeschickt. Alles am gleichen Tag. Das war am 17. November. Ich bin stolz auf mich.</p>
<p>Am 24. November teilt mir Simyo per Mail mit, dass man meine Erklärung erhalten hat und sie im System vorgemerkt sei. Gleichzeitig weist man mich darauf hin, dass ich nicht das korrekte Formular dafür verwendet habe. Ich möge daher die Verzichtserklärung nochmal schicken, das korrekte Formular war als Anhang netterweise gleich mitgeschickt worden. Nanu, Simyo spielt die gute alte Bundespost nach, denke ich noch, aber bitte: Korrektes Formluar ausgefüllt und abgeschickt, direkt per Fax am 24. November. Wird wohl klappen, ich bestelle auch gleich das Fyve-Starterpaket.</p>
<p>Am 25. November bestätigt Fyve meine Bestellung des Starterpakets inklusive des Antrags auf Portierung der Mobilfunknummer.</p>
<p>Am 1. Dezember teilt mir Fyve mit, das Simyo die Portierung abgelehnt hat. Der Grund: Die Verzichtserklärung liegt nicht vor. Anruf im Simyo-Servciecenter für 14 Cent pro Minute am gleichen Tag: Was ist da los?&#8230;. Die Verzichtserklärung sei nicht auf dem korrekten Formular&#8230;.Hinweis von mir auf das Fax vom 24. November&#8230;.knappe fünf Minuten Warteschleife&#8230;.wortreiche Entschuldigung, technischer Fehler, Fax nicht registriert, ist jetzt von Hand korrigiert. Danach direkte Mitteilung von mir an Fyve, den Portierungsantrag doch erneut zu stellen.</p>
<p>Am 2. Dezember teilt mir Fyve mit, dass man den Portierungsantrag neu gestellt hat und Simyo bestätigt mir den Eingang der korrekten Verzichtserklärung. Es sieht gut aus.</p>
<p>Am 7. Dezember teit mir Fyve mit, das Simyo die Portierung endgültig abgeleht habe. Der Grund: das Ende meine Mobilfunkvertrags mit dem alten Anbieter liege schon länger als 30 Tage zurück, weshalb Simyo diese Rufnummer leider nicht mehr zur Rufnummernmitnahme (sog. Portierung) freigibt. Enneuter Anruf im Simyo-Kundencenter und Nachfrage ab man a) den Kalender beherrsche, denn vom 17. November bis 7. Dezember seien nicht 30, sondern 21 Tage vergangen und b) grundsätzlich noch alle Tassen im Schrank habe, denn die ganze Verzögerung habe ja wohl allein Simyo zu verantworten. Erneute wortreiche Entschuldigung, und die Zusage, die Verzichtserklärung werde mit neuem Datum erneut ins System gestellt. Direkte Mitteilung von mir ans Fyve-Servicecenter doch ein drittes mal einen Portierungantrag zu stellen.</p>
<p>Noch am gleichen Tag teilt mir Fyve per Mail mit, dass dies nun nicht möglich sei, weil Simyo mit Hinweis auf die 30-Tage-Frist die Portierung ja endgültig abgelehnt habe. Meine Nummer stünde dadurch auch für keinen anderen Abieter mehr zur Verfügung und mein Vertrag, der ja ausdrücklich mit der Portierung verbunden war, sei von ihrer Seite automatisch storniert worden. Ich müsste einen ganz neuen Vertrag/Portierungswunsch beauftragen. Aber ich sollte dafür 48 Stunden warten, erst dann seien meine alten Daten endgültig aus ihrem System gelöscht. Wnen ich in der Zeit einen neuen Vertrag in Auftrag gebe..also, man wüsste nicht so genau, was dann passiert, wenn ich das richtig verstanden habe.</p>
<p>Morgen sind die 48 Stunden um und ich versuch dann einfach nochmal, das Fyve-Starterset zu bestellen und die Portierung zu beuaftragen. So, als hätte ich das noch nie gemacht. Dummdidumm&#8230;.pffffhhhh&#8230;.. Ich wundere mich über mich selbst: Ich habe keine Mordphantasien und bin ganz ruhig.</p>
<p>Spannend.</p>
<p>Die Medikamente wirken wohl doch. Und wenn mir das Tippen wieder leichter fällt, schreib ich auch, wie es denn ausgegangen ist&#8230;.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Urheberrecht, die Ökonomie und das Digitale</title>
		<link>http://www.geografitti.de/2011/11/30/das-urheberrecht-die-okonomie-und-das-digitale/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 08:40:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Grünen haben auf ihrem jüngsten Parteitag einen Beschluss zum Urheberecht (PDF) gefasst, der zumindest in meiner medial verlängerten Umgebung für reichlich Empörung gesorgt hat. Vor allem die Idee, das Urheberrecht für eine geistige Schöpfung endet automatisch mit dem Tod des Urhebers findet wenig Verständnis. Da wurden viele verarmte Witwen mit kleinen Kindern von früh [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Grünen haben auf ihrem jüngsten Parteitag einen <a title="Beschluss" href="http://www.gruene-partei.de/cms/default/dokbin/397/397743.offenheit_freiheit_teilhabe_die_chancen.pdf" target="_blank">Beschluss zum Urheberecht</a> (PDF) gefasst, der zumindest in meiner medial verlängerten Umgebung für <a title="Sascha Rheker" href="http://rheker.wordpress.com/2011/11/26/die-gruenen-wollen-das-urheberrecht-abschaffen/" target="_blank">reichlich</a> <a title="Freelens" href="http://www.freelens.com/recht/die-gruenen-piraten-vergraben-den-kulturschatz" target="_blank">Empörung</a> <a title="Börsenblatt" href="http://www.boersenblatt.net/463939/" target="_blank">gesorgt</a> hat. Vor allem die Idee, das Urheberrecht für eine geistige Schöpfung endet automatisch mit dem Tod des Urhebers findet wenig Verständnis. Da wurden viele <a title="off the record" href="http://off-the-record.de/2011/11/29/die-gruenen-wollen-das-deutsche-urheberrecht-weitgehend-zu-klopapier-machen-ist-das-die-rettung-fuer-europa/" target="_blank">verarmte Witwen mit kleinen Kindern von früh verstorbenen Kreativen</a> an die Wand gemalt.</p>
<p>Nun halte ich die Beschlüsse der Grünen nicht für die endgültige Antwort zur Entwicklung des Urheberrechts, aber die verbissene Abwehrhaltung vieler freier Journalisten und Fotografen auf jede Veränderung, die nicht noch mehr neue Schutzrechte bedeutet, sondern im Gegenteil die Nutzung kreativer Leistungen erleichtert, empfinde ich als orthodox. Sie verteidigen ein Urheberecht, das zunehmend seine Berechtigung verliert, weil es auf Rahmenbedingungen beruht, die sich derzeit schnell und massiv verändern. In so einem Fall gibt es ja immer zwei Möglichkeiten: Ich versuche die Veränderung aufzuhalten/rückgängig zu machen oder ich passe mich an.</p>
<p>Ausgangspunkt dieser Überlegungen ist das bislang gültige Geschäftsmodell der Verwertung kreativer Leistungen, in Form von Lizenzen, mit denen Nutzungsrechte verteilt werden. Genau das regelt das Urheberrecht in vielen Details. Nur sind Geschäftsmodelle und die ihnen zu Grunde liegenden Gesetze nicht in Stein gemeißelt oder naturgegeben, sondern funktionieren immer vor dem Hintergrund bestimmter ökonomischer Bedingungen. Oder sie funktionieren eben nicht mehr, wenn sich die Bedingungen ändern.</p>
<p>Das Geschäftsmodell der Vermarktung kreativer Schöpfung durch Lizenzen ist mal gerade gut 100 Jahre alt und eng verbunden mit den Bedingungen industrieller Produktion im 19. und 20. Jahrhundert. Denn dank technischer Massenproduktion war es erstmals in der Geschichte möglich, geistige Leistung in Form stofflicher Kopien massenhaft zu verbreiten und so eine EINMALIGE Leistung MEHRMALS zu verkaufen und sie damit in den Rang eines eigenständig wirtschaftlich vewertbaren Gutes zu erheben. Das „geistige Eigentum“ entstand. Diesen Rang hat geistige Schöpfung aber ausschließlich aufgrund dieser beschriebenen Verwertungsmöglichkeit im Zuge der Industrialisierung und Massenprofuktion.</p>
<p>In den Jahrhunderten davor mussten Musiker zum Beispiel ihre Musik schon aufführen, um etwas zu verdienen. Eine Trennung von Komponist/Musiker gab es nur selten. Das hat sich im 19. und noch stärker im 20. Jahrhundert verändert, weil die ökonomischen und technischen Rahmenbedingungen es möglich machten, Urheberschaft und Nutzung zu trennen. Im Extremfall führte das zu Musikern, die gar nicht mehr aufgetreten sind, sondern jahrelang im Studio an ihren Platten rumgefeilt haben. Der Verkauf der Kopien ihrer Arbeit als Musiker brachte den Gewinn. Aber das ist ein Sonderfall der Geschichte.</p>
<p>Zu den ökonomischen Rahmenbedingungen gehört auch, das dieses Geschäftsmodell der Lizenzverwertung einen gehörigen Kapitaleinsatz erforderte. Alle Kopien waren stofflich, mussten hergestellt, transportiert und vertrieben werden. Aus diesem Anlass hat sich eine ganze Verwertungsindustrie aus Verlagen, Plattenfirmen, Bildagenturen usw. gebildet, die den notwendigen Kapitaleinsatz erbrachten. Das konnte nur funktionieren auf der Grundlage einer Trennung von Urheber der sein „geistiges Eigentum“ behält und Verwerter, der Kopien davon herstellt und vertreibt.</p>
<p>Jetzt verändern sich die ökonomischen Randbedingungen aber erneut. Durch die Digitalisierung des bislang stofflichen Ausdrucks geistiger Schöpfung sinkt der notwendige Kapitaleinsatz für die Produktion rapide, durch das Internet sinken die Vertriebskosten massiv. Geistige Schöpfung, Produktionsmittel und Zugänglichmachung verschmelzen durch die digitalen Werkzeuge zu einem logischen Prozess. Diesen Text zu schreiben, optisch aufzubereiten und zu verbreiten ist eine einzige in sich geschlossene Tätigkeit mit exakt einem Produktionsmittel: Der Rechner vor mir. Die Verwertungsindustrie wird nicht mehr in dem Maße von den Urhebern und vor allen Dingen nicht von den Lesern/ Zuhörern/Betrachtern gebraucht, um Zugang zu geistigen Schöpfungen zu erhalten oder deren Schöpfung zu finanzieren. Selbst das Marketing für ihre Arbeit können die Urheber über die Digitalisierung der Mundpropaganda in den sozialen Netzwerken im Prinzip selbst erledigen. Vor diesem Hintergrund besitzt ein Geschäftsmodell, das hauptsächlich auf dem Verkauf von teuren Kopien beruht, eine stetig sinkende ökonomische Berechtigung. Die Kopie ist entwertet, es zählt das Orginal.</p>
<p>Für Musiker ist das noch vergleichsweise einfach. Sie können/müssen einfach wieder mehr auftreten. Fotografen und Schreiber haben es da zugegeben schwerer. Aber vielleicht wird nun deutlich, warum viele Schriftsteller vor dem 19. Jahrhundert so wenige Kurzgeschichten und Romane und so viele Theaterstücke geschrieben haben&#8230;</p>
<p>Das Problem bleibt ein Urheberrecht, das auf nicht mehr gültige Produktions- und Verwertunsgbedingungen ausgerichtet ist. Viel stärker noch als die Urheber, bekommt das die Verwertungsindustrie zu spüren. Es ist kein Zufall, dass Zeitungsverlage jetzt ein Leistungsschutzrecht fordern, also die Ausweitung des alten Geschäftsmodells auf immer neue Verwertungsmöglichkeiten. Die Entwicklung und Verwertung kreativer Schöpfungen wird durch immer neue Schutzrechte inzwischen aber eher behindert als wie bislang befördert. Vor dem Hintergrund der beschrieben veränderten Produktions- und Vewertungsbedingungen ist das im übrigen auch keine kluge unternehmerische Strategie, sondern schlicht die Forderung nach Artenschutz.</p>
<p>Und dieser Forderung schließen sich viele kreativ Schaffende kritiklos an, weil sie die neuen Möglichkeiten eher als Bedrohung und neue Belastung erleben, denn als neue Freiheit. Sie starren auf das Internet und die Digitalisierung, wie die Hersteller von Pferdegeschirren am Anfang des 20. Jahrhunderts auf das neue Automobil. Und dort, wo die Holzsitze sind, sehen sie vor lauter Angst einfach nicht den künftigen Lederbezug.</p>
<p>Nicht die Grünen entwerten das bisherige das Urheberrecht, sondern die technologischen sowie die daraus erwachsenden ökonomischen Rahmenbedingungen. Ich sage damit nicht, dass die Beschlüsse der Grünen eine gute Antwort auf diese Veränderung sind, aber immerhin realisieren die Grünen, dass es eine Veränderung gibt.</p>
<p>Auch die Piratenpartei ist weniger Protestpartei, als vielmehr eine Parteigründung, die einen grundlegenden Wandel sichtbar macht: Die Veränderung der Gesellschaft durch die Digitalisierung von Arbeitswelt, Produktion und Lebensalltag und die daraus erwachsenden, sehr handfesten ökonomischen Konflikte. Im 20. Jahrhundert hat sich an der ökologischen Frage eine Partei gegründet, im 19. Jahrhundert war es die Industrialisierung und die daraus erwachsende soziale Frage, die zur Entstehung von Arbeiterparteien führten. Im 18. Jahrhundert hat das Bürgertum im Konflikt mit dem Adel die liberalen Parteien gegründet.</p>
<p>Willkommen also im ersten gesellschaftlichen Großkonflikt des 21. Jahrhunderts.</p>
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		<title>Arbeitsalltag</title>
		<link>http://www.geografitti.de/2011/11/29/arbeitsalltag/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 09:31:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Am Wegesrand]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich schreib das hier nur, weil es auf Twitter nicht hinpasst. Für einen Blogeintrag ist es eigentlich zu dünn, es ist nur ein gutes Beispiel für den Textkoch-Alltag. Meinen Arbeitsalltag Also, das ist die amtliche Textversion, die man zwecks Redaktion bekommt: Besonders die Digrammdarstellung ist für den Deponiebetrieb wichtig. So können Vertikalschnitte durch den Deponiekörper, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich schreib das hier nur, weil es auf Twitter nicht hinpasst. Für einen Blogeintrag ist es eigentlich zu dünn, es ist nur ein gutes Beispiel für den Textkoch-Alltag. Meinen Arbeitsalltag</p>
<p>Also, das ist die amtliche Textversion, die man zwecks Redaktion bekommt:</p>
<blockquote><p>Besonders die Digrammdarstellung ist für den Deponiebetrieb wichtig. So können Vertikalschnitte durch den Deponiekörper, die Setzungsbewegungen dokumentieren, im zeitlichen Vergleich gezeigt werden. Hinweise darauf, wann zum Beispiel eine Setzung abgeschlossen ist und die Oberfläche versiegelt werden kann, sind auf einen Blick erkennbar.</p></blockquote>
<p>Und das hab ich draus gemacht:</p>
<blockquote><p>Besonders die Diagrammdarstellung ist für den Deponiebetrieb wichtig. Vertikalschnitte durch den Deponiekörper dokumentieren beispielsweise Setzungsbewegungen im zeitlichen Vergleich. Auf einen Blick sieht der Verantwortliche, wann eine Setzung abgeschlossen ist und die Oberfläche versiegelt werden kann.</p></blockquote>
<p>Wie gesagt, nichts großes. Das ist ja auch kein besonders extremes Beispiel. Die amtliche Version ist nur unnötig verschachtelt. Und klar: Das geht vermutlich auch noch schöner. Aber der Redakteurskleinkram reicht häufig: Eingeschobene Nebensätze killen, Bandwurmsätze zerschlagen. Das entscheidende Verb suchen. Die Hauptsache in den Hauptsatz schieben, die Nebensache in den Nebensatz. Passiv-Konstruktionen zerstören.</p>
<p>Ich sag ja immer, schreiben ist keine Kunst, sondern Handwerk. Wenn es richtig gut wird, vielleicht Kunsthandwerk. Der Name Textkoch ist ja schließlich kein Zufall.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Roadmovie</title>
		<link>http://www.geografitti.de/2011/11/24/roadmovie/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 09:10:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegte Bilder]]></category>

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		<description><![CDATA[Da ich bis Mitte Dezember mal wieder arbeitstechnisch extrem beansprucht bin, dünnen sich die Beiträge hier schon wieder aus. Das will ich gar nicht, kanns aber momentan auch nicht ändern. Vielleicht ein Video als Trost (für mich) und den ein oder anderen Besucher. Address Is Approximate from The Theory on Vimeo.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich bis Mitte Dezember mal wieder arbeitstechnisch extrem beansprucht bin, dünnen sich die Beiträge hier schon wieder aus. Das will ich gar nicht, kanns aber momentan auch nicht ändern. Vielleicht ein Video als Trost (für mich) und den ein oder anderen Besucher.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/32397612?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="570" height="320"></iframe></p>
<p><a href="http://vimeo.com/32397612">Address Is Approximate</a> from <a href="http://vimeo.com/user4317458">The Theory</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
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		<title>Fundstücke 19</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 09:04:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Am Wegesrand]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten weisen den Weg]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe mal wieder die Lesezeichen im Browser aufgeräumt und bevor ich diese paar Sachen dort auch noch lösche, werde ich sie hier verewigen: Koomot ist ein Tourenplaner für Outdoorsportler, also etwas, was ich ganz schnell löschen sollte, weil das so gar nichts mit mir zu tun hat. Andererseits: Gespeichert habe ich die Seite, weil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mal wieder die Lesezeichen im Browser aufgeräumt und bevor ich diese paar Sachen dort auch noch lösche, werde ich sie hier verewigen:</p>
<ul>
<li><a title="Komoot" href="http://www.komoot.de/" target="_blank">Koomot</a> ist ein Tourenplaner für Outdoorsportler, also etwas, was ich ganz schnell löschen sollte, weil das so gar nichts mit mir zu tun hat. Andererseits: Gespeichert habe ich die Seite, weil sie verspricht, ohne großen Rechercheaufwand Ideen für Radtouren zu liefern. Und das hat dann schon wieder was mit mir zu tun. Im Prinzip genügt dafür die Auswahl eines beliebigen  Startpunktes und eine Zeitvorgabe. Dann sollen Vorschläge für attraktive Rundtouren kommen. Das alles ist so lange kostenlos, bis man man sich zur mobilen Nutzung mittels App (iPhone/Android) entschließt. Dann gibts eine Heimatregion für lau, weitere dürfen nachgekauft werden. Man kann natürlich auch Start und Ziel eingeben, aber Rundtouren-Berechnungen (auch zum Wandern, Bergsteigen und Mountainbiken), sind aus meiner Sicht das Entscheidende. Dafür gibt es kaum Angebote, die nicht auf fertigen Routen basieren, sondern tatsächlich nach indviduellen Vorgaben geplant werden. Das scheint logisch, sind Rundtouren mathematisch-algorithmisch betrachtet doch weitaus anspuchsvoller, als einfache Start-Ziel-Touren. Und wie kompliziert ist, zeigt dann auch Kommot: Häufig spuckt die Seite bei Rundtouren nämlich so Hin- und Rückwegvorschläge aus, die nur deswegen als Rundtour durchgehen, weil man dank der Richtungsvektoren in den Straßendaten auf der einen Straßenseite hin- und auf der anderen zurückfährt.</li>
</ul>
<ul>
<li>Das kann bei <a title="GPS-Tour" href="http://www.gps-tour.info" target="_blank">GPS-Tour</a> nicht passieren, weil man dort auf die Sammlung erprobter Touren durch die User setzt, also keine Berechnung vornimmt, sondern eben vorgefertigte Touren anzeigt. In Kombination sind die beiden Seiten aber ziemlich gut, um Freizeitaktivitäten zu planen, die mit Laufen, Radfahren oder Wandern zu tun haben. Beide Seiten bieten zudem halbwegs komfortable Druckfunktionen an sowie die GPX-Downloadmöglichkeit, um eine Tour auf dem eigenen GPS-Gerät mitzunehmen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Und damit zu etwas ganz anderem und sehr speziellen aus den Staatlichen Archiven Bayerns: Eine Sammlung  von <a title="Luftbilder aus Palästina" href="http://www.gda.bayern.de/findmittel/ead/index.php?fb=102" target="_blank">Luftbildern aus Palästina aus den Jahren 1917/1918</a>. Die findet sich nahezu komplett digitalisiert im Netz. Das ist ganz hübsch gemacht. Die Bilder werden in einer eigenen auf Flash basierenden Anwendung präsentiert und sind gefühlt unendlich groß heranzoombar. Orte wie Jaffa, Jerusalem oder Haifa vor rund 100 Jahren sind dadurch wunderbar zu betrachten. Was fehlt, ist eine exakte wenigstens Georefernzierung bei den Vertikalaufnahmen und natürlich die Möglichkeit, die Bilddaten herunterzuladen oder gar in einer eigenen Anwendung zu nutzen. Der direkte Abgeich mit aktuellen Luftbildern wäre ja durchaus interessant.</li>
</ul>
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		<title>Flickenteppich Vermessungsverwaltung</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 12:42:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geografen besichtigen die Realität]]></category>
		<category><![CDATA[Mess(e)wesen]]></category>
		<category><![CDATA[Politisches]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen für Jauch]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass das, was drauf steht, auch drin ist, ist ja längst nicht mehr sicher. In den vergangenen Jahren hat zum Beispiel eine Welle von Umstrukturiereungen der Vermessungsverwaltungen in fast allen Bundesländern dazu geführt, dass an die Stelle des guten alten Landesvermessungsamtes heute ein Sammelsurium an Behörden und Institutionenbezeichnungen getreten ist. Und bei der kreativen Benamsung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass das, was drauf steht, auch drin ist, ist ja längst nicht mehr sicher. In den vergangenen Jahren hat zum Beispiel eine Welle von Umstrukturiereungen der Vermessungsverwaltungen in fast allen Bundesländern dazu geführt, dass an die Stelle des guten alten Landesvermessungsamtes heute ein Sammelsurium an Behörden und Institutionenbezeichnungen getreten ist. Und bei der kreativen Benamsung sind bisweilen Bezeichnungen heraus gekommen, deren Alltagstauglichkeit sich ob ihrer Länge auch nicht so recht einzustellen vermag. Dazu kommen die unterschiedlichen politischen Zuständigkeiten in den Ländern.</p>
<p>Als Leserservice hier mal ein Überblick in alphabetischer Reihenfolge der Bundesländer, nicht der Ämter-Bezeichnungen:</p>
<ul>
<li>Baden Württemberg: <a title="Baden-Württemberg" href="http://www.lgl-bw.de">Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung</a> (LGL) &#8211; Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz</li>
<li>Bayern: <a title="Bayern" href="http://vermessung.bayern.de">Landesamt für Vermessung und Geoinformation</a> (LVG) &#8211; Staatsministerium der Finanzen</li>
<li>Berlin: <a title="Berlin" href="http://www.stadtentwicklung.berlin.de/geoinformation/">Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Abteilung III: Geoinformation</a>  &#8211; Senatorin für Stadtentwicklung</li>
<li>Brandenburg: <a title="Brandenburg" href="http://www.geobasis-bb.de">Landesbetrieb Landesvermessung und Geobasisinformation</a> (LGB) &#8211; Ministerium des Innern</li>
<li>Bremen: <a title="Bremen" href="http://www.geo.bremen.de/">GeoInformation Bremen</a> &#8211; Landesamt für Kataster Vermessung, Immobilienbewertung, Informationssysteme  &#8211; Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa</li>
<li>Hamburg: <a title="Hamburg" href="http://www.hamburg.de/startseite-landesbetrieb-geoinformation-und-vermessung/">Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung</a> &#8211; Senatorin für Standentwicklung und Umwelt</li>
<li>Hessen: <a title="Hessen" href="http://www.hvbg.hessen.de">Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation</a> (LBGH)  &#8211; Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung</li>
<li>Mecklenburg-Vorpommern: <a title="Mecklenburg-Vorpommern" href="http://www.laiv-mv.de/land-mv/LAiV_prod/LAiV/AfGVK/" target="_blank">Landesamt für innere Verwaltung, Abteilung 3: Amt für Geoinformation, Vermessungs- und Katasterwesen</a> &#8211; Ministerium für Inneres und Sport</li>
<li>Niedersachsen: <a title="Niedersachsen" href="http://www.lgln.niedersachsen.de" target="_blank">Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung</a> (LGLN) &#8211; Ministerium für Inneres und Sport &amp; Minsterium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung</li>
<li>Nordrhein-Westfalen: <a title="Nordrhein-Westfalen" href="http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/organisation/abteilung07/index.html" target="_blank">Bezirksregierung Köln, Abteilung 07, GEObasis NRW</a> &#8211; Ministerium für Inneres und Kommunales</li>
<li>Rheinland-Pfalz: <a title="Rheinland-Pfalz" href="http://www.lvermgeo.rlp.de" target="_blank">Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation</a> &#8211; Ministerium des Innern für Sport und Infratsruktur</li>
<li>Saarland: <a title="Saarland" href="http://www.saarland.de/kataster_vermessung_karten.htm" target="_blank">Landesamt für Kataster-, Vermessungs- und Kartenwesen</a> &#8211; Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr</li>
<li>Sachsen: <a title="Sachsen" href="http://www.geosn.sachsen.de/" target="_blank">Staatsbetrieb Geobasisinformation und Vermessung</a> (GeoSN) &#8211; Staatsministerium des Inneren</li>
<li>Sachsen-Anhalt: <a title="Sachen-Anhalt" href="http://www.lvermgeo.sachsen-anhalt.de/de/main.htm" target="_blank">Landesamt für Vermessung und Geoinformation</a> (LvermGeo) &#8211; Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr</li>
<li>Schleswig-Holstein: <a title="Schleswig-Holstein" href="http://www.schleswig-holstein.de/LVERMGEOSH/DE/Startseite/Portalhauptartikel_001_amt.html" target="_blank">Landesamt für Vermessung und Geoinformation</a>  &#8211; Innenministerium</li>
<li>Thüringen: <a title="Thüringen" href="http://www.thueringen.de/de/tlvermgeo/content.html" target="_blank">Landesamt für Vermessung und Geoinformation</a> &#8211; Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr</li>
</ul>
<p>Immerhin fünf mal existiert noch die quasi traditonelle Bezeichnung &#8220;Landesamt für Vermessung&#8221; die um Begriffe wie &#8220;Geoinformation&#8221; oder &#8220;Geobasisinformation&#8221; ergänzt wurde, sowie einige weitere Ergänzungen oder Abwandlungen von Vermessungsamt. Drei Bundesländer haben das eigenständige Landesamt aufgegeben und ihre Vermesser in andere Behörden eingegliedert. Den Vogel schießt insgesamt NRW ab. Vermessung im bevölkerungsreichsten Bundesland firmiert dort heute nicht nur als Unterabteilung einer Bezirksregierung sondern unter einer auch eher kryptsichen Bezeichnung. War wohl als Ausweis besonderer Fortschrittlichkeit gedacht. Drei mal sind Aufgaben rund um die Landentwicklung (sprich: Flurneuordnung) hinzugekommen und im Namen präsent, und ebenfalls dreimal sind es auch keine Ämter mehr sondern Landesbetriebe. Es gab aber schon mal mehr Landesbetriebe.</p>
<p>Was die politischen Zuständigkeiten angeht, finden sich bei 16 Ländern immerhin noch sieben Innenministerien, wo das Thema ja klassicherweise verortet ist Der Rest ist ein Flickenteppich, auch weil die Ressortzuschnitte in den Ländern so bunt sind. Hauptsächlich teilen sich Umwelt-, Verkehrs und Landwirtschaftsministerien (Landesentwicklung) in veränderbaren Gewichtsanteilen die Verantwortung. Einziger Ausreißer ist Bayern mit dem Finanzministerium, aber das war dort schon immer so. Interessant auch Niedersachsen, bei dem sich entsprechende Referate gleich in zwei Ministerien finden. Da sind die Prozesse der Verwaltungsreform wohl noch im Fluss, oder soll das ernsthaft so bleiben?</p>
<p>Unterm Strich, kann sich bei solchen Strukturen niemand wundern, wenn Abstimmungsprozesse (die politische Entscheidungen verlangen) regelmäßig viel Zeit beanspruchen. Es gibt ja nicht mal eine länderübergreifende gemeinsame Minister- oder Staatsekretärsrunde. Lediglich auf einer Fachebene treffen sich Vertreter der Ministerien im <a title="GDI Deutschland" href="http://www.gdi-de.org/ueberuns/lenkungsgremium">Lenkungsgremium der GDI</a>. Nur verbindlich entscheiden können die dort auch nicht allzu viel.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Werbeexperten</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 10:49:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Am Wegesrand]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Abwechslung ein Bilderrätsel: Wer machte 2010 mit diesem Spruch nebst Grafik wofür und wo (Anti-)Werbung? Zur Auflösung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Zur Abwechslung ein Bilderrätsel: Wer machte 2010 mit diesem Spruch nebst Grafik wofür und wo (Anti-)Werbung?</p>
<p><a href="http://www.geografitti.de/wp-content/uploads/2011/11/huerde01.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1895" title="huerde01" src="http://www.geografitti.de/wp-content/uploads/2011/11/huerde01.jpg" alt="" width="560" height="398" /></a></p>
<p>Zur <a title="Rätselauflösung" href="http://www.geografitti.de/2011/10/01/ratselauflosung/" target="_blank">Auflösung</a>.</p>
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		<title>Der große Intergeo Werbetaschen Vergleich</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 10:37:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Am Wegesrand]]></category>
		<category><![CDATA[Geografen besichtigen die Realität]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon seit einigen Jahren ist Trimble Hauptsponsor des Intergeo-Kongresses. Für die Teilnehmer wird das vor allem in den ausgehändigten Konferenztaschen sichtbar, in denen Tagungsunterlagen und allerlei Prospektmaterial überreicht werden. Unübersehbar prangt dort das Trimble-Logo nebst Intergeo Schriftzug. Aber Tasche ist nicht gleich Tasche, wie der Vergleich dieses beliebten gängigen Konferenz-GiveAways zeigt. Gegenüber stehen sich die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon seit einigen Jahren ist Trimble Hauptsponsor des Intergeo-Kongresses. Für die Teilnehmer wird das vor allem in den ausgehändigten Konferenztaschen sichtbar, in denen Tagungsunterlagen und allerlei Prospektmaterial überreicht werden. Unübersehbar prangt dort das Trimble-Logo nebst Intergeo Schriftzug. Aber Tasche ist nicht gleich Tasche, wie der Vergleich dieses <del>beliebten</del> gängigen Konferenz-GiveAways zeigt. Gegenüber stehen sich die Intergeo-Tasche aus Bremen 2008 und Nürnberg 2011. Wie war die Entwicklung in diesen drei Jahren? Gibt es einen Taschentrend? Lassen sich Rückschlüsse auf die Situation des Sponsors ziehen?</p>
<p>Zumindest hinsichtlich der letzten Frage, gibt es Indizien. Im Jahr 2008 stand das Modell &#8220;<a title="Centrixx" href="http://www.giffits.de/exhibition-bag-werbegeschenke-89806.htm" target="_blank">Exhibition Bag</a>&#8220;  des Herstelles Centrixx zur Verfügung. Stückpreis ab 1000 Taschen: 4,11 Euro; 2011 entschied man sich für das Modell &#8220;<a title="Halfar" href="http://www.bagsforpromotion.com/product_info.php/info/p1802726_Umhaengetasche-III-CONVENTION.html" target="_blank">III Convention</a>&#8221; der Firma Halfar in Marine-Ausführung, die mit 5,36 Euro ab 1000 Stück Abnahme zu Buche schlägt. Damit hat Trimble 2011 deutlich mehr Geld für die Kongressbesucher investiert.</p>

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			Diaschau		</a>
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			<a href="http://www.geografitti.de/wp-content/gallery/taschen/a01.png" title="2011er Modell, vorn. Erkennbar: Der gegen Regen geschützte Reisverschluss einer zusätzlichen Vordertasche, zwei Tragegriffe" class="shutterset_set_4" >
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			<a href="http://www.geografitti.de/wp-content/gallery/taschen/f06.png" title="2011er Modell, hinten. Nackter Stoff" class="shutterset_set_4" >
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			<a href="http://www.geografitti.de/wp-content/gallery/taschen/b02.png" title="2008er Modell, vorn. Reisverschluss für Extratasche, Clipverschluss für große Öffnungsklappe, ein Tragegriff." class="shutterset_set_4" >
								<img title="b02" alt="b02" src="http://www.geografitti.de/wp-content/gallery/taschen/thumbs/thumbs_b02.png" width="120" height="85" />
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			<a href="http://www.geografitti.de/wp-content/gallery/taschen/g07.png" title="2008er Modell, hinten. Extra-Tasche mit mittigem Drucknopf." class="shutterset_set_4" >
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			<a href="http://www.geografitti.de/wp-content/gallery/taschen/c03.png" title="2008er Modell, geöffnet. Einlegetasche (rechts), Stifthalter (links) und weiter Einlegetasche für DIN A4 Papiere." class="shutterset_set_4" >
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			<a href="http://www.geografitti.de/wp-content/gallery/taschen/d04.png" title="2011er Modell, Handytasche, aber für moderne Smartphones ungeeignet." class="shutterset_set_4" >
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			<a href="http://www.geografitti.de/wp-content/gallery/taschen/e05.png" title="2011er Modell, Innenleben mit Unterteilung in zwei Fächer." class="shutterset_set_4" >
								<img title="e05" alt="e05" src="http://www.geografitti.de/wp-content/gallery/taschen/thumbs/thumbs_e05.png" width="120" height="85" />
							</a>
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<p>Tragischerweise schlägt sich das nicht in der Qualität nieder Im Gegenteil: Bereits auf den ersten Blick sind  Unterschiede in der Ausstattung zugunsten der alten Tasche sichtbar. Das 2008er-Modell bietet vorne im Bereich des Logo-Aufdrucks eine großflächige Öffnungsklappe mit Reisverschluss-Außentasche. Sie wird durch Schnappverschlüsse gehalten. Geöffnet werden dahinter ein Ensemble aus Stifthaltern, Einlegetasche für Visitenkarten oder ähnliche Kleinpapiere sowie eine weitere großzügige Einlegetasche sichtbar, die auch DIN A 4 Prospekte mühelos aufzunehmen vermag. Diese Features fehlen in der 2011er-Tasche vollständig. Sie hat im vorderen Außenbereich des Logo-Aufdrucks lediglich eine zusätzliche Reisverschlusstasche zu bieten, immerhin mit Regenschutz-Abdeckung. Dafür bietet sie an der Seite eine aufgesetzte Handytasche mit Klettverschluss. Sie kann klassische Nokia-Handies mühelos aufnehmen, ist jedoch für moderne Smartphones nur bedingt geeignet. (Das wirft natürlich nebenbei einige Fragen über das Bild von Trimble über ihre Zielgruppe auf.)</p>
<p>Auch auf der Rückseite zeigen sich die Unterschiede in der Ausstattung. Während das 2008er-Modell hier eine weitere Einlegetasche mit Druckknopf-Verschluss bietet, zeigt das 2011-Modelle lediglich den reinen marineblauen Stoff. Beide Taschen werden mit ausreichend stabilem Tragegurt geliefert und haben oben zusätzliche einen Tragegriff. Konstruktionsbedingt durch die Öffnungsklappe begnügt sich das 2008er-Modll hier mit einem Griff, während das 2011er-Modelle zwei Griffe jeweils rechts und links der oberen Reisverschlussöffnung bietet. Ein unterschiedlicher Tragekomfort ist die Folge. Das 2008er-Modell verlangt mehr oder weniger, dass die Öffnungsklappe mit dem Clipverschlüssen auch geschlossen ist, während das 2011er-Modelle genauso gut auch mit geöffnetem Reisverschluss transportiert werden kann. Unter Sicherheitsgesichtspunkten mag dies ein Nachteil sein, für die schnelle Sammlung von Werbematerial auf der Intergeo-Messe bietet die neuere Tasche damit aber eindeutige Vorteile, zumal auch der Umgang mit der großen Öffnungsklappe des 2008er-Modells im Tragemodus mit Umhängegurt schnell ungelenk wirkt. Für den Aufenthalt auf dem verregneten Außengelände der Bremer Messe 2008 war das wiederum die richtige Wahl. Hier hätte das 2011-Modell bei geöffnetem Reisverschluss unter Umständen zuviel Wasser in die Tasche gelassen.</p>
<p>Der Blick in  den Innebereich offenbart schließlich einen letzten Ausstattungsunterschied. Hier begnügt sich das 2008er-Modell mit einer schlichten Innentasche, während das 2011er-Modell eine Unterteilung in zwei Bereich vorsieht und hier zumindest zwei Einlegetaschen andeutet, deren Gebrauch aber wenig praktikabel erscheint.</p>
<p>Hinsichtlich Verarbeitung und Qualität sind keine auffällgen Unterschiede erkennbar. Bedie Taschen bestehen zu 100 Prozent aus wasserabweisendem Polyester Das 2008er-Modell wirkt insgesamt etwas stabiler, was aber auch dem höheren Stoffanteil aufgrund der zusätzlichen Ausstattung geschuldet sein mag. Dementsprechend bringt die ältere Tasche mit einem Leergewicht von 560 Gramm rund 200 Gramm mehr Eigengewicht mit. Fazit: Beide Taschen erfüllen ihren Zweck und sind nach der Messe noch gut verwendbar, wenn man sich am Trimble-Logo nicht stört. Die 2008er-Tasche bietet aber einen weitaus höheren Komfort und kann durch praktische Details überzeugen, so dass sie sicherlich länger im Gebrauch sein dürfte, als das für den Sponsor teurere 2011er Modell.</p>
<p>Mein Wunsch für 2012 wäre übrigens der<a title="Centrixx" href="http://www.giffits.de/business-trolley-werbeartikel-138733.htm" target="_blank"> Business-Trolley</a> von Centrixx. Das mag zwar auf den ersten Blick übetrieben erscheinen. Aber die Intergeo ist nun mal der größte Geodäsie-Event der Welt, da sollte man sich als Sponsor nicht knauserig zeigen. Als GiveAway dürfte der Trolley jedenfalls für Gesprächsstoff sorgen und überdies halten sich die Mehrkosten in Grenzen: Sie dürften nur wenig über dem Listenpreis eines einzigen GNSS-Gesamtsystem (mit Base &amp; Rover jeweils R8) zur geodätischen Vermessung liegen.</p>
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		<title>Fundstücke 18</title>
		<link>http://www.geografitti.de/2011/10/28/fundstucke-18/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 11:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Am Wegesrand]]></category>
		<category><![CDATA[Googles Kugel]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin endlich mal dazu gekommen, die bisherigen Artikel durchzuzählen, die unter vielerlei Überschriften kurz auf aus meiner Sicht lesens- oder anschauenswerte andere Webseiten verweisen. Sind gar nicht so viele, wie ich dachte. Jedenfalls wird das künftig etwas systematischer unter &#8220;Fundstücke XX&#8221; firmieren. Ich schreib das nur, bevor jemand nach den Funstücken 1 bis 17 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin endlich mal dazu gekommen, die bisherigen Artikel durchzuzählen, die unter vielerlei Überschriften kurz auf aus meiner Sicht lesens- oder anschauenswerte andere Webseiten verweisen. Sind gar nicht so viele, wie ich dachte. Jedenfalls wird das künftig etwas systematischer unter &#8220;Fundstücke XX&#8221; firmieren. Ich schreib das nur, bevor jemand nach den Funstücken 1 bis 17 sucht, die es zwar gibt, die aber nicht so heißen.</p>
<p>Fangen wir mit einem hübschen Bildchen von Eric Fischer an, dass mann dank CC-by-SA Lizenz schön groß bei <a title="Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/walkingsf/6276642489/in/photostream" target="_blank">Flickr</a> runterladen kann. (Deswegen wirds durch anklicken auch hier 4477 mal 3905 Pixel groß und die Details erkennbar)</p>
<p><a href="http://www.geografitti.de/wp-content/uploads/2011/10/twitterkarte.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-1879" title="twitterkarte" src="http://www.geografitti.de/wp-content/uploads/2011/10/twitterkarte-1024x893.jpg" alt="" width="600" height="523" /></a></p>
<p>Es zeigt Twitter-Nachrichten in Europa, geokodiert und farblich markiert nach den jeweils darin genutzen Sprachen. Das ganze beruht auf der <a href="http://blog.mikemccandless.com/2011/10/language-detection-with-googles-compact.html">Auswertung</a> einer Sprach-Erkennungs-Library (Compact Language Detector) im Google Chrome Browser. Der deutsche Sprachraum mit Österreich und Schweiz ist so ebenso schön zu sehen, wie die katalanische Region Spaniens.  Auch die Trennung Zyperns in einen türkischen und einen griechischen Teil wird erkennbar. Etwas ungeschickt finde ich die sich wiederholende Farbwahl insbesondere die ähnlichen oder sogar gleichen Rot-Töne für Spanien und Deutschland. Ob auf Mallorca überwiegend spansich oder deutsch getwittert wird, hätte mich bei der Gelegenheit schon interessiert.</p>
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<p>Auch interessant: Die Google Maps API ist <a title="ProgrammableWeb Blog" href="http://blog.programmableweb.com/2011/10/27/google-maps-usage-fees-how-many-developers-will-have-to-pay/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed:+ProgrammableWeb+%28ProgrammableWeb:+Blog%29" target="_blank">nicht mehr kostenlos</a>, jedenfalls nicht bei Überschreitung gewisser Zugriffszahlen. Die liegen gewöhnlich bei 25.000 Kartenabrufen pro Tag. Danach gibt es eine Rechnung zwischen 4 bis 10 Dollar je 1000 angefangene Kartenabrufe. Das klingt, als habe man als Durchschnitts-Anwender, der sich ein MashUp für die eigenen Webseite bastelt nicht viel zu befürchten. Es sei denn, man bevorzugt so genannte Styled Maps, ein von Google im vorigen Jahr eingeführtes API-Feature, mit dem sich das Aussehen der Karte verändern und gestalten lässt. Diese <a title="8 Styled Maps" href="http://maps-api-tt.appspot.com/apilite/styled/styled.html" target="_blank">kleine Seite </a>zeigt ein paar Beispiele, wie so etwas aussehen kann. Wer sich vom gewöhnlichen Googel-Kartenlayout abheben will, darf schon ab 2500 Kartenabrufen pro Tag bezahlen.</p>
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<p>Und damit zu etwas ganz anderem, aus der deutschen Rechtslandschaft: Das Amtsgericht Aschaffenburg hält allen Ernstens eine <a title="AZ: 2 HK O 54/11" href="http://www.afs-rechtsanwaelte.de/urteile/lgaschaffenburg.php" target="_blank">vollständige Impressumspflicht auch für Facebook-Profile</a> für erforderlich, soweit diese nicht ausschließlich privat genutzt werden. Eine schöne Sache für Freelancer bei denen die Trennung zwischen beruflichen und privaten Kontakten eher fließend ist. An wann ist also eine Facebook-Seite nicht mehr ausschließlich privat? Sobald der erste geschäftliche Kontakt als &#8220;Freund&#8221; firmiert&#8221; oder doch erst bei einem erkennbaren Firmenauftritt? Die juristsichen Blüten im rechtsfreien Raum des Internets werden immer bunter.</p>
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