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	<title>Geografitti - nicht nur Geografisches &#187; Geogeschäfte</title>
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	<description>Die Vermessung meiner Welt</description>
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		<title>Virtuelles Geocaching</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 07:03:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegte Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Geogeschäfte]]></category>

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		<description><![CDATA[Das habe ich mir mal runtergeladen. So eine Art Geocaching mit virtuellen Caches, die aber real besucht und vor allem ebenso real weiter transportiert werden müssen. What is CUBODO? from cubodo on Vimeo. Hat sich übrigens ein StartUp-Unternehmen quasi bei mir um die Ecke ausgedacht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Cubodo" href="http://www.cubodo.com/" target="_blank">Das</a> habe ich mir mal runtergeladen. So eine Art Geocaching mit virtuellen Caches, die aber real besucht und vor allem ebenso real weiter transportiert werden müssen.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/18930065?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="550" height="310"></iframe></p>
<p><a href="http://vimeo.com/18930065">What is CUBODO?</a> from <a href="http://vimeo.com/user5775477">cubodo</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Hat sich übrigens ein StartUp-Unternehmen quasi bei mir um die Ecke ausgedacht.</p>
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		<title>Gutes Beispiel &#8211; schlechtes Beispiel</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 16:45:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geogeschäfte]]></category>

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		<description><![CDATA[Nochmal ein kurzer Blick in die praktische Realität beim Thema amtliche (Geo-)Daten und ihre Zugänglichkeit. Zwei Beispiele demonstrieren anschaulich, welch unterschiedliche Philosophien hinter Konzepten wie Open Data einserseits und einem eher traditionell hoheitlichen Amtsverständnis andererseits steckt &#8211; hoheitlich durchaus im Sinne von herrschend. Zunächst das gute Beispiel aus Linz, 190.000-Einwohner-Hauptstadt das Bundeslandes Oberösterreich. Hier hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nochmal ein kurzer Blick in die praktische Realität beim Thema <a title="Intergeo 2011: Nachspann Teil 1" href="http://www.geografitti.de/2011/10/04/intergeo-2011-nachspann-teil-1/">amtliche (Geo-)Daten und ihre Zugänglichkeit</a>. Zwei Beispiele demonstrieren anschaulich, welch unterschiedliche Philosophien hinter Konzepten wie Open Data einserseits und einem eher traditionell hoheitlichen Amtsverständnis andererseits steckt &#8211; hoheitlich durchaus im Sinne von herrschend.</p>
<p>Zunächst das gute Beispiel aus Linz, 190.000-Einwohner-Hauptstadt das Bundeslandes Oberösterreich. Hier hat der Stadtrat einstimmig den Beschluss gefasst, sämtliche amtliche Daten der Stadt unter eine Creative Common Lizenz allgemien und frei verfügbar zu machen. Dazu gehören zahlreiche amtliche Statistiken, sowie kommunale Geodaten, darunter hunderte  „Points of interest“ wie Bildungs- und Kultureinrichtungen, Sportanlagen, Kindergärten, Horte und Seniorenzentren. Auch ein digitales Höhenmodell sowie flächedeckende Orthofotos der Stadt sind Teil des Angebot, sogar die Echtzeitdaten zur Situation des ÖPNV gehörden dazu, also das Tracking von Bussen und Bahnen. Als „Tor“ zu diesen Inhalten hat Linz die seit Anfang Oktober 2011 zugängliche Plattform <a title="Datenportal Linz" href="http://www.data.linz.gv.a" target="_blank">www.data.linz.gv.at</a> aufgebaut. Die in offenen Formaten in maschinenlesbarer Form gespeicherten Informationen können Personen, Firmen und Institutionen unter Nennung des Urhebers Stadt Linz in eigene Angebote einbauen. Die Daten dürfen und sollen dabei auch kommerziell verwertet werden. „Wenn neue Unternehmen dadurch entstehen oder Unternehmen neue Produkte entwickeln, kann das nur im Interesse der Stadt sein – dann haben wir einen tollen Job gemacht“, wird dazu Gerald Kempinger, Geschäftsführer des stadteigenen EDV-Unternehmens IKT, in den <a title="Oberöstereichische Nachrichten" href="http://www.nachrichten.at/ratgeber/digital/art122,728657" target="_blank">Oberösterreichischen Nachrichten</a> zitiert.</p>
<p>Hervorzuheben ist aus meiner Sicht vor allem der Punkt der maschinenlesbaren Abgaben der Daten sowie die Lizenzierung auch für kommerzielle Zwecke. Das bedeutet nämlich, die Stadt bereitet die Daten weder auf, noch macht sie sich Gedanken über die Nutzung. Beides überlässt sie schlicht dem Nutzer, der eben auch ein interessiertes Unternehmen mit Gewinnabsicht sein darf. Der Download ist kostenlos. So geht das.</p>
<p>Und so geht das eher nicht: Die Bezirksregierung Köln &#8211; in die das ehemalige Landesvermessungsamt NRW einst eingegliedert wurde &#8211; hat mit der Deutschen Post Direkt einen Vertrag über die Kombination amtlicher Hausnummerkoordinaten mit postalischen Adressen geschlossen. Aufgrund dieser Kooperation bietet die <a title="Deutsche Post Direkt" href="http://www.deutschepost.de/dpag?tab=1&amp;skin=hi&amp;check=yes&amp;lang=de_DE&amp;xmlFile=link1015302_1024015&amp;cmid=link1015302_1008014" target="_blank">Deutsche Post Direkt</a> ab sofort zwei ihrer Produkte im Adressmanagement zusätzlich mit hausgenauen Geodaten an: Datafactory Geocode enthält Geokoordinaten auf Postleitzahl-, Straßen- und Gebäudeebene sowie die geocodierten Flächen der Postleitzahlgebiete in Deutschland. Kurz zum Hintergrund: Die NRW Landesvermesser fungieren als Koordinationstelle für die Hauskoordinaten und sammeln diese von allen anderen Bundesländern ein, so dass es dazu einen zentralen Datenbestand gibt, der eben auch zentral von der Bezirksregierung, nunja, vermarktet wird.</p>
<p>Der Datenbestand wird ganz schlicht verkauft. Nix Open Data oder maschinenlesbar, sondern einfach ein Geschäfte mit amtlichen Daten durch Vater Staat. Die genauen Modalitäten dieser jüngsten Kooperation mit der Post bleiben selbstverständlich unter Verschluss. Geschäftsgeheimnis natürlich. Es ist eben nicht die freie Abgabe an einen (kommerziellen) Nutzer, sondern nur ein Unternehmen in der Größenordnung der Deutschen Post dürfte sich die Lizenzierung der rund 20 Millionen Koordinaten leisten, für die im Grundtarif laut <a title="Gebührentarif" href="https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_show_anlage?p_id=14441" target="_blank">VermWertGebT</a> 0,10 € je Koordinatenpaar anfallen. Unter Anwendung der Mengenrabatte (100 Prozent der Gebühr bis einschließlich dem 10 000. Objekt &#8211; 50 Prozent der Gebühr ab dem 10 001. bis einschließlich dem 100 000. Objekt<br />
- 25 Prozent der Gebühr ab dem 100 001. bis einschließlich dem 1 000 000. Objekt und  12,5 Prozent der Gebühr ab dem 1 000 001. Objekt) sind das bei 20 Millionen Gebäuden immer noch knapp 280.000 Euro. Ob die Post das bezahlt hat, wissen wir aber wie gesagt nicht, schließlich ist in der Mitteilung darüber von Kooperation die Rede, nicht von Kauf/Lizenzierung.</p>
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		<title>Apps mit Geodaten: Kann man davon leben?</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 09:16:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geogeschäfte]]></category>

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		<description><![CDATA[Und zur Abwechslung heute mal ein Veranstaltungstipp aus der Bonner Region: “Apps – Impulse für die Geo-Branche?”, heißt es am 19. Oktober 2011 ab 18 Uhr im Bonner Münster-Carré in der Gangolfstraße 14 zum Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe GeoDIALOG der Geoinformationsinitiative der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler. Unter anderem wird Oliver Kühn von der Skobbler GmbH unter dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und zur Abwechslung heute mal ein Veranstaltungstipp aus der Bonner Region:</p>
<p>“Apps – Impulse für die Geo-Branche?”, heißt es am 19. Oktober 2011 ab 18 Uhr im Bonner <a title="Münster Carré" href="http://www.muenster-carre.de/" target="_blank">Münster-Carré in der Gangolfstraße 14</a> zum Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe GeoDIALOG der Geoinformationsinitiative der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler. Unter anderem wird Oliver Kühn von der <a title="Skobbler" href="http://www.skobbler.de/" target="_blank">Skobbler GmbH</a> unter dem Titel “Geo-Apps – Gelddruckmaschine oder Zubrotgeschäft?” von seinen Erfahrungen auf dem Markt für Smartphone-Apps berichten. Der Hintergrund: Seit Oktober 2009 rangiert die skobbler-Navigation beinahe ununterbrochen auf Platz 1 der meistverkauften Navigationsanwendungen in Apples App Store, nicht zuletzt durch den nahezu konkurrenzlosen Preis von 1,59 Euro.</p>
<p>In diesem Umfeld eines weniger technologisch, als vielmehr durch Marketing entwickelten Massenmarktes stellt sich aber die Frage des geschäftlichen Erfolgs für die IT-Industrie täglich neu, insbesondere mit Blick auf ihr hohes Innovationspotenzial. Was bedeutet Erfolg im Markt vor dem Hintergrund immer kürzerer Innovationszyklen? Wie sicher können Prognosen über den Markterfolg eines Produktes sein? Sind Innovationen heute planbar? Und woran lassen sich erfolgreiche Innovationen festmachen? Hierzu wird sich als weiterer Referent Elmar Geese äußern, Geschäftsführer des in Bonn ansässigen IT-Consultinganbieters <a title="tarent solution" href="http://www.tarent.de/" target="_blank">tarent solutions GmbH</a>.</p>
<p>Der GeoDIALOG wird – wie der der Name schon sagt – sowohl im offiziellen Programm, wie auch beim Ausklang mit einem Imbiss viel Raum für Diskussion mit den Referenten sowie der Teilnehmer untereinander bieten.</p>
<p>Darüber hinaus besteht im Rahmen der Veranstaltung die Möglichkeit, sich über die Ergebnisse des Projektes “<a title="Flex-I-Geo-Web" href="http://www.geobusiness-region.de/flex-i-geoweb/" target="_blank">Flex-I-Geo-Web</a>” zu informieren. Flex-I-Geo-Web bietet einen neuartigen Geo-Software-Baukasten, der die intutitive Nutzung von Geodaten und -diensten in den Vordergrund stellt und von insgesamt acht regionalen Partnern entwickelt wurde.</p>
<p>Der GeoDIALOG soll als neues und regelmäßiges Veranstaltungsformat der Geoinformationsinitiative Kontakte zwischen potenziellen Anwendern und der Geo-Branche herstellen. Die Veranstaltungsreihe greift aktuelle Themen und Trends auf, informiert durch Vorträge und Podiumsdiskussionen und will genügend Raum für Diskussionen mit den Gästen bieten. Zum Auftakt  liegen bereits zahlreiche Anmeldungen aus dem Netzwerk der Geoinitiative vor. Diese spontane Resonanz macht das hohe Interesse an dem neuen Format deutlich.</p>
<p title="Flyer GeoDIALOG (PDF, ca. 1MB)">Weitere Anmeldungen zum kostenfreien GeoDIALOG können entweder direkt per Mail bei Frau Daniela Kannengießer unter <a title="Daniela Kannengießer" href="mailto:daniela.kannengiesser@bonn.de" target="_blank">daniela.kannengiesser@bonn.de</a> erfolgen, oder auch per Fax auf dem im <a title="Flyer GeoDIALOG (PDF, ca. 1MB)" href="http://www.geobusiness-region.de/wp-content/uploads/2011/10/FlyerGeoDialog.pdf" target="_blank">Ankündigungs-Flyer</a> integrierten Formular.</p>
<p title="Flyer GeoDIALOG (PDF, ca. 1MB)"><em>(Disclaimer: Ich arbeite für das Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Bonn, das hier gemeinsam mit der IHK Bonn/Rhein-Sieg, für die ich ebenfalls bereits tätig war,  zu dieser Veranstaltung einlädt.)</em></p>
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		<title>Intergeo 2011: Nachspann Teil 1</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 17:22:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geogeschäfte]]></category>
		<category><![CDATA[Geografen besichtigen die Realität]]></category>
		<category><![CDATA[Mess(e)wesen]]></category>
		<category><![CDATA[Politisches]]></category>

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		<description><![CDATA[In jedem Fall war durch Themenwahl und Versuchsanordnung der Diskutanten - 2 mal öffentliche Verwaltung  aus Bund und Land, einmal freie Wirtschaft in der Person von Michael Herter - der Diskussionsverlauf nicht wirklich überraschend. Natürlich ging es (mal wieder) um die Frage, zu welchen Bedingungen die öffentliche Verwaltung ihre Daten zur Verfügung stellt und natürlich mussten sich die Herren Kutterer und Püß für komplizierte Lizenzbedingungen und hohe Preise rechtfertigen. Ein bekanntes Lied, nicht nur auf der Intergeo.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte ja diesen kleinen Moderatorenjob am letzten Tag des Intergeo-Kongresses: &#8220;Preise blockieren die Zukunft?!&#8221; lautete der Titel. Es diskutierten: Hans-Jörg Kutterer, frisch ernannter Präsident des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie (BKG), Michael Herter, Geschäftsführer der Firma Infas Geodaten und als Verteter der Arbeitsgemeinschaft der Vermessunsgverwaltungen in Deutschland (AdV) Ulrich Püß vom Thüringischen (Thüringer?) Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr. Er sprang für den AdV-Vorsitzenden Wolfgang Draken vom Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen ein, der kurzfristig absagte. Püß allerdings wird zum Jahresende Draken turnusmäßig als AdV-Vorsitzenden ablösen, insofern war er natürlich mehr als nur &#8220;Ersatz&#8221;.</p>
<p>In jedem Fall war durch Themenwahl und Versuchsanordnung der Diskutanten &#8211; 2 mal öffentliche Verwaltung  aus Bund und Land, einmal freie Wirtschaft in der Person von Michael Herter &#8211; der Diskussionsverlauf nicht wirklich überraschend. Natürlich ging es (mal wieder) um die Frage, zu welchen Bedingungen die öffentliche Verwaltung ihre Daten zur Verfügung stellt und natürlich mussten sich die Herren Kutterer und Püß für komplizierte Lizenzbedingungen und hohe Preise rechtfertigen. Ein bekanntes Lied, nicht nur auf der Intergeo.</p>
<p>Michael Herter gab ebenso erwartungsgemäß das Enfant Terrible und zweifelte ganz kurzerhand an, dass die amtlichen Datensammler überhaupt ein Urheberrecht auf ihre Geodaten geltend machen könnten, von wegen Schöpfungshöhe zum Beispiel bei Hausumrissen, Straßenverläufen usw. Für seine privat mit hohem Aufwand veredelten Daten ging er natürlich selbstverständlich von einem urheberechtlich geschützten Gut aus. Aber zugestanden, er konnte den Unterschied ganz überzeugend deutlich machen.</p>
<p>Das Ganze hatte natürlich einen entscheidenden Hintergrund: Nur auf der Grundlage eines existierenden Urheberrechtsschutzes können die Verwaltungen überhaupt so etwas wie Nutzungsrechte für ihre Daten regeln, ob nun für wenig, viel oder gar kein Geld. Ich glaube, nicht jedem im Saal war zu jedem Zeitpunkt klar, dass das auch in dieser Diskussion unvermeidliche und vielzitierte Schlagwort von &#8220;Open Data&#8221; meint, dass genau auf dieses Recht verzichtet wird:  Die weitere Nutzung amtlicher Daten durch ihre Urheber bestimmen zu lassen. &#8220;Open Data&#8221; heißt nicht zwingend kostenlose Abgabe, aber immer Abgabe ohne Einschränkung der weiteren Nutzung ud zwar inklusive Weitergabe an Dritte.</p>
<p>Ich nahm mir als Moderator die Freiheit, mit Herters Argumenten etwas zu spielen und fragte Püß als Erstes, ob er bzw. die Vermessungsverwaltungen denn nun schöpferisch tätig seien. Das kam nach meinem Eindruck in dieser Form für ihn unerwartet, aber natürlich war die Antwort klar: Das Urheberrecht begründet sich nicht aufs einzelne Datum, wohl aber auf die Datensammlung, Stichwort: Datenbankurheberrecht. Ich lotste Püß zur Erkenntnis, dass dieses Recht vor allem als Leistungsschutzrecht ausgeübt wird und es in erster Linie die für die Datensammlung getätigten Investitionen schützen soll.</p>
<p>Fangfrage: Wer hat denn da das Geld in der Verwaltung investiert? Vater Staat? Der Steuerzahler? Gehören die Daten dann nicht allen&#8230;tja, auch das ein bekanntes Lied, nicht nur auf der Intergeo.</p>
<p>Die bekannten Pfade verließ die Diskussion eigentlich nur einmal, als es nämlich um das Verhältnis von Politik und Verwaltung ging. Kutterer und Püß konnten sich nämlich recht formal auf ihre Rolle als Verwaltung zurückziehen und darauf verweisen, dass die Politik ihr Handeln bestimme. Die Verwaltung sei nicht frei, sondern an Gesetze gebunden und ausführendes Organ der Politik. Wenn der Gesetzgeber Open Data wolle, werde es sie geben, vorher seien ihnen mehr oder weniger die Hände gebunden.</p>
<p>Aber genau auf dieses &#8220;mehr oder weniger&#8221; kommt es wohl an. Und natürlich ist die Verwaltung nicht nur reiner Befehlsempfänger sondern in jedem politischen Entscheidungsverfahren auch beratend tätig. Verwaltung nimmt massiven Einfluss auf Politik, insbesondere wenn die Poltik eher eine Feierabend-Veranstaltung ist, wie im kommunalen Umfeld oder wenn die politischen Gremien die Verwaltungsarbeit nicht allzu eng kontrollieren. Dann beginnt das Eigenleben der Verwaltung.</p>
<p>Danach gefragt, schaußte Püß zumindest etwas gequält. &#8220;Damit bringen sie mich jetzt wirklich in Schwierigkeiten.&#8221; Das kann man nachvollziehen. Was soll er da als loyaler Ministerialbeamter auch sagen? Zumindest gestand er zu, dass Politk und Verwaltung ja beides Systeme darstellten, die sensibel auf äußeren Druck reagierten. Natürlich, auch das eine Binse, die im Grunde vermutlich sogar für den dynamischen Mittelständler Infas Geodaten gilt, aber doch auch interpretierbar als Aufforderung an die Nutzer, hier beständig entsprechendes Handeln einzufordern.</p>
<p>Problematisch ist das natürlich, wenn die meisten Datennutzer andere Behörden sind, die tendenziell auch nicht an Open Data interessiert sind. Könnte ja schließlich auch sie betreffen.</p>
<p>In diesem Zusammenhang wurde an einer anderen Stelle der Diskussion noch einmal die ganzen Unterschiede zwischen der Philosophie eines Herrn Herter und dem Aufgabenverständnis von Kutterer und Püß deutlich: bei der Frage der weiteren Nutzung der amtlichen Daten. Sich darüber Gedanken zu machen, war für den BKG-Präsidenten und den kommenden AdV-Vorsitzenden selbstverständlicher Teil ihrer Aufgabe. Aus Sicht Herters ist das ein Teil des Problems. Die Verwaltungen sollten ihre Daten einfach unkompliziert abgeben (nochmals: &#8220;Open Data&#8221;) und dann würde recht schnell eine wachsende Verwertungsindustrie Nutzungen finden und entwickeln, auf die man in den Fluren der Amtsstuben naturgemäß gar nicht kommen könne.&#8221;Da würde über eine besteuerbare Wertschöpfung viel mehr Geld an den Staat zurückfließen, als er jemals mittels Gebühren für die Daten einnehmen könnte.&#8221;</p>
<p>In der Tat gibt es zahlreiche Studien, die diesen Gedanken nahelegen, aber die Realität ist etwas komplizierter. Aus Sicht der Vermessungsverwaltungen ist es nämlich recht unsicher, dass ihnen diese so toll prognostizierten Mehreinnahmen zu Gute kommen. Heutige Gebühren sind dagegen eine greifbare Einnahme, die überdies (von der Politik) von ihnen verlangt wird. Spätestens da fing die Diskussion an, sich etwas im Kreis zu wiegen.</p>
<p>Vielleicht sollte man irgendwann zugeben, dass die Verwaltung an der Frage einer einfachen Datennutzung schlicht scheitert. Am Ende blieb mir daher nur übrig, nach einem Blick auf die ablaufenden 90 Minuten, in ranickischer Manier mit einem Brecht-Zitat die Veranstaltung zu schließen: &#8220;Und so sehen wir betroffen / den Vorhang zu und alle Fragen offen.&#8221;</p>
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		</item>
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		<title>Intergeo 2010: Noch kein Fazit</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Oct 2010 09:20:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geogeschäfte]]></category>

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		<description><![CDATA[Über die diesjährige Intergeo muss ich noch nachdenken. Wann immer mich jemand nach meinem Eindruck gefragt hat, habe ich stets geantwortet &#8220;Mehr Geräte&#8221;, was auf das zumindest gefühlte Wachstum jenes Anteils von Ausstellern hinweisen sollte, die Erfassungegräte und Sensorik aller Art groß und prominent platzieren. Aber ob das tatsächlich so ist und falls es zutrifft, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über die diesjährige Intergeo muss ich noch nachdenken. Wann immer mich jemand nach meinem Eindruck gefragt hat, habe ich stets geantwortet &#8220;Mehr Geräte&#8221;, was auf das zumindest gefühlte Wachstum jenes Anteils von Ausstellern hinweisen sollte, die Erfassungegräte und Sensorik aller Art groß und prominent platzieren. Aber ob das tatsächlich so ist und falls es zutrifft, was dies bedeutet? Wie gesagt, ich muss über die Veranstaltung nochnachdenken, auch deshalb, weil ich nach drei vollen Tagen total erledigt bin.</p>
<p>Bis ich diese Gedanken sortiert habe, gibt es ein paar Bewegtbilder von Jack Dangermond im Interview zum Thema Openstreetmap (auch um der AdV zu zeigen, wie man das so macht, mit <a href="http://www.geografitti.de/2010/09/15/adv-behalt-film-fur-sich/" target="_blank">Filmen im Internet</a>..) und der Link zu den gesammelten <a href="http://www.gpsworld.com/gis/live-event/intergeo-conference-initial-thoughts-10568" target="_blank">ersten Eindrücke</a> des GPS-World Autoren Eric Gakstetter, der erstmals die Intergeo besuchte und diese mit der alljährlichen Esri User Konferenz in San Diego vergleicht. Das ist ja bisweilen ganz erfrischend mal eine (offenbar ehrlich begeisterte) Sicht von sehr weit außen zu bekommen, wo unsereiner ja dazu neigt, die Intergeo tendenziell immer etwas zu bekritteln (und doch jedes Jahr dabei zu sein).</p>
<p><a href="http://vimeo.com/15607795">Interview with ESRI founder Jack Dangermond on OpenStreetMap</a> from <a href="http://vimeo.com/user3440377">skobblertutorials</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p><strong>Update</strong>: Habe jetzt meine <a href="http://www.geografitti.de/2010/10/26/intergeo-2010-mit-verzogerung/" target="_blank">Gedanken zur Intergeo 2010</a> sortiert.</p>
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		<title>CrimeMapping statt StreetView</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 17:16:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geogeschäfte]]></category>

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		<description><![CDATA[Das nenne ich gelungenes Timing: Alle reden von StreetView und den üblen Gefahren, die von Geoinformation ausgehen, und dann das: (Auszüge aus der Pressemitteilung:) Pitney Bowes Business Insight veröffentlicht heute ein (in Deutschland) völlig neues Software-Produkt: MapInfo Crime Profiler als leistungsstarke Erweiterung (des Geoinformationssystems) MapInfo Professional analysiert (räumliche) Muster, die Verbrechen zugrunde liegen und trägt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das nenne ich gelungenes Timing: Alle reden von StreetView und den üblen Gefahren, die von Geoinformation ausgehen, und dann das:</p>
<p><em>(Auszüge aus der Pressemitteilung:)</em></p>
<blockquote><p><a href="http://www.pbinsight.eu/">Pitney Bowes Business Insight</a> veröffentlicht heute ein<em> (in Deutschland)</em> völlig neues Software-Produkt: MapInfo Crime Profiler als leistungsstarke Erweiterung (des Geoinformationssystems) MapInfo Professional analysiert <em>(räumliche)</em> Muster, die Verbrechen zugrunde liegen und trägt durch digitale Bildinformationen dazu bei, rasch zu agieren und vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen. Auch in der Privatwirtschaft werden durch diese Art der räumlichen Analyse und Visualisierung Betrugsfälle aufgedeckt – bspw. bei Versicherungsbetru?gern.</p>
<p>Ian Broadbent, Strategic Industry Manager bei Pitney Bowes Business Insight, fasst die Vorteile einer Software-gestu?tzten Verbrechensanalyse mit MapInfo Crime Profiler zusammen: „MapInfo Crime Profiler liefert Polizeidienststellen in allen Schlu?sselbereichen der Verbrechensanalyse und -visualisierung signifikante Effizienzzuwächse und erweiterte Handlungsspielräume durch Werkzeuge wie: Verbrechensmuster-Analyse, Darstellung von Verbrechensnetzwerken, Markt- und Geschäftsprofile, Risikoanalyse von Straftätern, intelligente Beurteilungswerkzeuge fu?r individuelle Operationen sowie Ergebnisanalysen fu?r die Strafverfolgung. Polizeidienststellen erhalten die passenden Ressourcen, zur richtigen Zeit und am richtigen Ort.</p>
<p>MapInfo Crime Profiler liefert eine sofort einsetzbare Verbrechensanalyse-Software, <em>(die)</em> als einfach zu installierende, zu konfigurierende und zu administrierende Lösung zum Kunden <em>(kommt)</em>. Polizei- und Sicherheitsbehörden weltweit setzen deshalb in der Verbrechensanalyse und -kartierung auf die Kompetenzen von Pitney Bowes Business Insight, darunter einige der effektivsten Polizeidienststellen weltweit, wie die London Metropolitan Police oder das New York State Department.</p></blockquote>
<p>Möglicherweise gibt es bei Polizeibehörden auch deswegen Vorbehalte gegen StreetView, weil man selbst in Sachen Geodatennutzung noch nicht so recht gerüstet ist.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Neu in Bing Maps: Das Glasmuseum Ebeltoft</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 11:53:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geogeschäfte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Meinungen über die Neuerungen in Bing Maps gehen ja auseinander: Der Landkartenblog schreibt, Microsoft verunstalte seinen Kartendienst, sei nach wie vor nicht aktuell und die durchs Netz geisternde Meldung, Bing Maps integriere jetzt OpenStreetMap sei genau genommen falsch und funktioniere überdies nur im IE. Deutlich differenzierter und detaillierter arbeite sich dagegen das englischsprachige Blog [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->Die Meinungen über die Neuerungen in Bing Maps gehen ja auseinander: Der Landkartenblog schreibt, Microsoft <a href="http://landkartenindex.blogspot.com/2010/08/microsoft-bing-maps-verunstaltet-seinen.html" target="_blank">verunstalte seinen Kartendienst</a>, sei nach wie vor nicht aktuell und die durchs Netz geisternde Meldung, Bing Maps integriere jetzt OpenStreetMap sei genau genommen <a href="http://landkartenindex.blogspot.com/2010/08/microsoft-bing-maps-hat-nicht.html" target="_blank">falsch und funktioniere überdies nur im IE</a>. Deutlich differenzierter und detaillierter arbeite sich dagegen das englischsprachige Blog <a href="http://www.41latitude.com/post/897973389/bing-maps-redesign" target="_blank">41Latitude durch die Neuerungen</a>, um im Fazit Bing Maps nun als eines der ästhetischsten Kartenwerke im Netz zu bezeichnen.</p>
<p>Ich sehe das irgendwo in der Mitte und bin zunächst einmal sehr zufrieden damit, dass sämtliche Neuerungen &#8211; anders als Landkartenblog meint &#8211; auch in Firefox und im Mac laufen. Das dafür notwendige Silverlight-PlugIn von Microsoft gibt es nämlich auch für OS-X. Und hinsichtlich der Integration von OSM kann man von einer Interpretationsfrage sprechen. Microsoft stellt dafür eine per einfachem Mausklick zu installierende „Bing Maps App“ zur Verfügung und dann ist OSM als neue Layer im Kartenportal vollständig integriert. Das läuft bis auf einen Punkt auch stabil: Immer wenn ich mit aktivem OSM-Layer in Bing Maps eine neue Ortssuche startet friert sich Firefox (3.6) fest und muss abgeschossen werden.</p>
<p>Ansonsten finde ich die neue farblose Kartenoptik zwar gewöhnungsbedürftig, aber die bisweilen etwas psychedelische Anmutung von OSM (Mapnik) ist kartographisch auch nicht der Stein der Weisen. Da ist die geringe Informationstiefe in einigen Zoomstufen – siehe 41Latitude – schon eher zu bemängeln.</p>
<p>Gelungen finde ich allerdings die eleganten Übergänge zwischen den Zoomstufen und auch den unterschiedlichen Kartendarstellungen, wenn man sich im „automatic-mode“ bewegt. Und die Integration von <a href="http://photosynth.net/" target="_blank">Photosynth</a> ist allemal einen Blick wert. Diese Funktion begeistert mich bereits seit der <a href="http://www.geografitti.de/2008/04/11/microsoft-photosynth/" target="_blank">ersten Präsentation</a> und dank Macs Intels-Herz, Parallels und einer alten XP-Lizenz habe ich mir die Software gestern endlich mal installiert – das geht nämlich wirklich nur unter Windows.</p>
<p>Mit der Mindestzahl von drei Bildern konnte ich dann mein erstes Photsynth-Panorama in Bing Maps hinterlassen. Das war nach dem Upload tatsächlich innerhalb von knapp zwei Stunden Teil des Kartendienstes: <a href="http://photosynth.net/view.aspx?cid=ede55dde-7761-4155-92fa-c565db946a1e" target="_blank">Das Glasmuseum in Ebeltoft</a>, Dänemark. Das reizt zu größeren Aktionen und der Free-Account mit 20 Gigabyte bietet auch den für reichlich Bilder notwendigen Webspace.</p>
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		<title>Video Telegramm</title>
		<link>http://www.geografitti.de/2010/04/09/video-telegramm/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 17:12:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegte Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Geogeschäfte]]></category>

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		<description><![CDATA[Viel zu tun +++ stop +++ Blog leidet +++stop+++ gut, dass es Videos gibt+++stop+++Blaise Aguera y Arcas kann eigentlich immer faszinierende Neueigkeiten verkünden +++stop+++ diesmal auf der Where 2.0 +++stop+++ okay, nicht alles ganz so neu +++stop+++ aber schön zusammen gestellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viel zu tun +++ stop +++ Blog leidet +++stop+++ gut, dass es Videos gibt+++stop+++Blaise Aguera y Arcas kann eigentlich immer faszinierende Neuigkeiten verkünden +++stop+++ diesmal auf der Where 2.0 +++stop+++ okay, nicht alles ganz so neu +++stop+++ aber schön zusammen gestellt.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=giOa6i9cXFI&#038;fmt=18">http://www.youtube.com/watch?v=giOa6i9cXFI</a></p>
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		<title>Erkenntnisleitendes Interesse</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 14:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geogeschäfte]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine kleine Einlassung zur Geschichte von PolyGIS, IAC und SWBB bzw. Caigos von der Intergeo im Vorjahr gehört ja zu den meistgelesenen Stücken hier im Blog. Nun ist in der Fachzeitschrift &#8220;Business Geomatics&#8221; eine .. naja .. sagen wir mal Fortsetzung oder vielleicht auch eine Art Replik erschienen, zu der ich mich inhaltlich aufgrund aktuell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine kleine Einlassung zur <a href="http://www.geografitti.de/2009/09/22/polygis-2010-technologie-oder-marketing/" target="_blank">Geschichte von PolyGIS, IAC und SWBB bzw. Caigos</a> von der Intergeo im Vorjahr gehört ja zu den meistgelesenen Stücken hier im Blog. Nun ist in der Fachzeitschrift &#8220;Business Geomatics&#8221; eine .. naja .. sagen wir mal <a href="http://tinyurl.com/y9ntk98" target="_blank">Fortsetzung oder vielleicht auch eine Art Replik</a> erschienen, zu der ich mich inhaltlich aufgrund aktuell fehlender Zeit für ausgiebige Recherche  nicht äußern will. Allerdings finde ich einige, nennen wir es mal, begleitende Informationen für den Leser ganz hilfreich, die es erleichtern mögen, diesen neuen Beitrag.. öhm ..einzuordnen. Das ganze steht unter dem Oberbegriff des &#8220;erkenntnisleitenden Interesses&#8221;, mit dem Soziologen jene Motive einer Untersuchung benennen, die bewusst oder unbewusst das Ergebnis beeinflussen können. Dazu gehört im konkreten Fall die Tatsache, dass die Business-Geomatics von einem Unternehmen herausgegeben wird, für dessen Haupteigentümer Intergraph und IAC langjährige Kunden im Bereich PR &amp; Öffentlichkeitsarbeit darstellen. Insofern ist die Beurteilung des jetzt direkten Konkurrenten Caigos möglicherweise nicht ganz so unabhängig, wie es auf den ersten Blick erscheint. Der Schwabe spricht in so einem Fall von einem &#8220;Geschmäckle&#8221;.</p>
<p>Allerdings sind auch meine Einlassungen dazu auch nicht wirklich neutral. Da ich bei dieser Zeitung immerhin über sechs Jahre gearbeitet habe, davon rund drei Jahre als Chefredakteur und diese Tätigkeit seinerzeit etwas plötzlich von der damaligen und heutigen Geschäftsleitung beendet wurde, weil ich ein zumindest damals gewünschtes &#8220;erkenntnisleitendes Interesse&#8221; nicht so recht zu verinnerlichen mochte, kann ich nicht ausschließen, dass ich möglicherweilse eine grundsätzlich etwas überkritische Haltung gegenüber meinem ehemaligen Brötchengeber einnehme. Andererseits bilde ich mir ein zu wissen, wie der Laden tickt und dass sich das seit meinem Abtritt nicht wirklich verändert hat.</p>
<p>Mit Sicherheit kann ich aber sagen, dass ich NICHT für Caigos arbeite. Es gab da mal eine Anfrage wg. Pressearbeit, aber irgendwie sind die dann nicht aus dem Quark gekommen und ich bin auch nicht hintergelaufen, weswegen ich deren Pressemitteilungen zumindest sprachlich etwas fragwürdig finde, und nein, das ist keine Bewerbung, und ja, ich stehe jedem ernstgemeinten Bestechungsversuch von dieser Seite aufgeschlossen gegenüber.</p>
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		<title>StreetView war doch gestern..</title>
		<link>http://www.geografitti.de/2010/03/05/streetview-war-doch-gestern/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 13:24:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geogeschäfte]]></category>

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		<description><![CDATA[Im April 2008 war ich bereits von PhotoSynth fasziniert und klar: Es war nur eine Frage der Zeit bis Microsoft das mit seinem Mapping Angeboten kombiniert. Das scheint in absehbarer Zeit der Fall zu sein. In diesem Zusammenhang einen schönen Gruß an Frau Aigner. Falls sie noch ein Anregungen für Verbraucherschutzalpträume in Sachen &#8220;millionenfacher Eingriff [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im April 2008 war ich bereits von <a href="http://www.geografitti.de/2008/04/11/microsoft-photosynth/" target="_blank">PhotoSynth</a> fasziniert und klar: Es war nur eine Frage der Zeit bis Microsoft das mit seinem Mapping Angeboten kombiniert. Das scheint in absehbarer Zeit der Fall zu sein. In diesem Zusammenhang einen schönen Gruß an Frau Aigner. Falls sie noch ein Anregungen für Verbraucherschutzalpträume in Sachen &#8220;millionenfacher Eingriff in die Privatsphäre&#8221; benötigen&#8230;</p>
<p>Und auch die Juristen vom Karlsruher Zentrum für angewandte Rechtswissenschaften, die kürzlich zu der <a href="http://www.rlp.de/no_cache/aktuelles/presse/einzelansicht/archive/2010/march/article/google-street-view/" target="_blank">Erkenntnis gelangt sind</a>, dass Ansichten von Ein- oder kleineren Mehrfamilienhäusern, von größeren Mehrfamilienhäusern mit individualisierenden Eigenschaften sowie von Gebäuden in ländlichen Gegenden grundsätzlich nicht von Google Street View fotografiert und im Internet verbreitet werden dürfen, können ihren Standpunkt ja nochmal überdenken, oder konsequenterweise schon mal die millionenfache Klage gegen Millionen Hobbyfotografen vorbereiten, die auch einfach irgendwelche Fotos von Ein- oder kleineren Mehrfamilienhäusern, von größeren Mehrfamilienhäusern mit individualisierenden Eigenschaften sowie von Gebäuden in ländlichen Gegenden machen und ins Netz stellen. Von Videos ganz zu Schweigen. Im Zweifelsfall gilt wahrscheinlich das grundsätzliche Wort von Herrn Wittke gegenüber dem <a href="http://www.pottblog.de/2010/03/03/oliver-wittke-cdu-nrw-das-internet-ist-organisierte-unverantwortlichkeit/#more-11594" target="_blank">Pottblog</a> vom Internet als &#8220;organisierte<span style="text-decoration: line-through;">s Verbrechen</span> Unverantwortlichkeit.&#8221;</p>
<p>Ach was red ich, seht selbst:</p>
<p><object width="446" height="326"><param name="movie" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf"></param><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent"></param><param name="bgColor" value="#ffffff"></param><param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/BlaiseAguerayArcas_2010-medium.mp4&#038;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/BlaiseAgueraYArcas-2010.embed_thumbnail.jpg&#038;vw=432&#038;vh=240&#038;ap=0&#038;ti=766&#038;introDuration=16500&#038;adDuration=4000&#038;postAdDuration=2000&#038;adKeys=talk=blaise_aguera;year=2010;theme=new_on_ted_com;theme=a_taste_of_ted2010;theme=the_creative_spark;event=TED2010;&#038;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" /><embed src="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" pluginspace="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" bgColor="#ffffff" width="446" height="326" allowFullScreen="true" flashvars="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/BlaiseAguerayArcas_2010-medium.mp4&#038;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/BlaiseAgueraYArcas-2010.embed_thumbnail.jpg&#038;vw=432&#038;vh=240&#038;ap=0&#038;ti=766&#038;introDuration=16500&#038;adDuration=4000&#038;postAdDuration=2000&#038;adKeys=talk=blaise_aguera;year=2010;theme=new_on_ted_com;theme=a_taste_of_ted2010;theme=the_creative_spark;event=TED2010;"></embed></object></p>
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