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	<title>Geografitti - nicht nur Geografisches &#187; Googles Kugel</title>
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	<description>Die Vermessung meiner Welt</description>
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		<title>StreetView und der Datenschutz</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 15:40:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Googles Kugel]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute ist wohl StreetView-Tag, jedenfalls hat Google seine Deutschland-Pläne dazu in Berlin vorgestellt und entsprechend echot es im Medienwald. Und natürlich fehlt nie der Zusatz, das ganze Projekt sei &#8220;umstritten&#8221;. Google selbst hat dazu jetzt ein Gutachten vorgestellt, dass das Unternehmen bei Nikolaus Forgó vom Institut für Rechtsinformatik in Hannover in Auftrag gegeben hat. Danach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist wohl StreetView-Tag, jedenfalls hat Google seine Deutschland-Pläne dazu in Berlin vorgestellt und entsprechend echot es im Medienwald. Und natürlich fehlt nie der Zusatz, das ganze Projekt sei &#8220;umstritten&#8221;. Google selbst hat dazu jetzt ein <a href="http://www.golem.de/1002/73329.html" target="_blank">Gutachten vorgestellt</a>, dass das Unternehmen bei Nikolaus Forgó vom Institut für Rechtsinformatik in Hannover in Auftrag gegeben hat. Danach ist das alles datenschutzrechtlich gar kein Problem und weit entfernt von einer &#8220;millionenfachen Verletzung der Privatsphäre&#8221;, wie es Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner unlängst formuliert hat. Nun hatte ich bereits mehere Male das Vergnügen, Professors Forgós Überlegungen zum Themenkomplex Datenschutz lauschen zu können, sowohl im Vortrag, wie auch im persönlichen Gespräch und habe dabei den Eindruck gewonnen, der gute Mann scheibt mit Sicherheit keine Gefälligkeitsgutachten für seine Auftraggeber. Wenn er keine datenschutzrechtlichen Bedenken sieht, wird er diese Sicht juristisch gut begründen können.</p>
<p>Und ich finde, das tut er: Im Kern geht es nämlich darum, ob durch die flächendeckende Ablichtung von Häuserfronten überhaupt personenbezogene Daten produziert werden, die unter das Datenschutzgesetz fallen. Forgó verneint diese Frage. Das Ziel von StreetView sei nicht die Ablichtung von Personen. Wo dies doch passiere, wird das Unternehmen diese unkenntlich machen. Punkt. Ende der Diskussion. Aber selbst wenn man durch einige juristische Klimmzüge die Anwendbarkeit des Bundesdatenschutzgesetzes annehme, sei damit nicht automatisch das Projekt unmöglich. Vielmehr sei dann eine Güterabwägung zwischen dem öffentlichen Interesse und dem jeweilgen Interesse der betroffenen Person vorzunehmen. Dabei sei nicht davon auszugehen, dass das Interesse der jeweiligen Person automatisch überwiege. Das sei vom Einzelfall der Abbildung abhängig.</p>
<p>Ich kann dieser Idee folgen. StreetView ist die konsequente Erweiterung der kartografischen Abbildung der Welt. Die dagegen vorgebrachte Argumentation, etwa von <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1130892/">Gerald Reischl im Deutschlandfunk</a>, man müsse jetzt nicht mehr in eine ferne Stadt reisen, in ein fernes Dorf reisen, um zu spionieren, sondern das kann jetzt alles gemütlich vom Computer aus machen und das sei eine neue Qualität, entspricht dem Niveau jener Landbevölkerung, die im 18. Jahrhundert die neuartigen Wegweiser zerstört hat, die ja ein Ortskundiger nicht brauche. Kathrin Passig hat darauf erst kürzlich in ihrem Essay &#8220;<a href="http://www.online-merkur.de/seiten/lp200912adz.htm" target="_blank">Standardsituationen der Technologiekritik</a>&#8221; hingewiesen. Im übrigen spricht Reischl selbst zunächts von einer virtuellen Abbildung der Welt, um sofort danach in die <a href="http://www.geografitti.de/2010/02/15/vier-thesen-zum-datenschutz/">Falle des Datengläubigen</a> zu tappen, der diese Abbildung für die 1:1 Wiedergabe der Welt hält. Der generelle Hinweis, dass Google mache was es wolle und sich keinen Deut um den Datenschutz kümmere ist so richtig wie unerheblich. Genau weil das so ist, führt man ja eine öffentliche Diskussion darüber, welche Grenzen der Datensammelei es gibt.</p>
<p>Aber das Ergebnis dieser Diskussion kann (und sollte meiner Meinung nach) sein, dass die Ablichtung und Ordnung dessen, was ohnehin im öffentliche Raum an Gebäuden sichtbar ist, kein Problem sein kann. Wäre dies so, könnte man im Grunde die ganze Kartografie sein lassen.</p>
<p>Zur Begleitmusik gehört auch: <a href="http://www.neue-oz.de/information/noz_print/interviews/20100222-Unionsfraktion-lehnt-Datenschutz-Auflagen-fuer-Google-ab.html">Unionsfraktion lehnt Datenschutzauflagen für Google ab</a> (schöne Grüße an Frau Aigner..) sowie Googles <a href="http://maps.google.de/intl/de/help/maps/streetview/privacy.html" target="_blank">eigene Darstellung</a> zum Thema Datenschutz und StreetView sowie die <a href="http://maps.google.de/intl/de/help/maps/streetview/where-is-street-view.html" target="_blank">Ausflistung der Orte und Landkreise</a>, die man ab März (nochmal) aufzunehmen gedenkt.  Ob das <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ji63biVGcbY" target="_blank">kleine Filmchen</a> mit den lustigen Bauklötzchen und der menschenleeren Spielewelt dem Thema gerecht wird, darf wiederum jeder selbst entscheiden.</p>
<p>17:02 Uhr &#8211; Kleiner Nachtrag: den Beitrag zur Google Vorstellung auf <a href="http://carta.info/23393/google-manager-leiteritz-street-view-ist-eine-moderne-form-der-landkarte/" target="_blank">carta.info</a> sehe ich jetzt erst und immerhin: Der Google-Vertreter selbst sieht das auch in etwa so, als Weiterentwicklung der Kartografie.</p>
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		<title>Wieder so Sachen aus dem Netz</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 16:28:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Googles Kugel]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bemerke derzeit, wie wahr die Erkenntnis von der Zeit als einzig begrenzende Ressource ist: Arbeit, Leben, Freizeit, Blog, Twitter, Freunde, Hobbies, Haushalt &#8211; kann anstrengend werden.
Und manchmal frage ich mich, wie das all die anderen netzaffinen Gestalten so hinbekommen: Immer neue Blog-Einträge oder Twitter-News im Minutentakt mit Hinweise auf viele erstaunliche, durchaus interessante oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bemerke derzeit, wie wahr die Erkenntnis von der Zeit als einzig begrenzende Ressource ist: Arbeit, Leben, Freizeit, Blog, Twitter, Freunde, Hobbies, Haushalt &#8211; kann anstrengend werden.<br />
Und manchmal frage ich mich, wie das all die anderen netzaffinen Gestalten so hinbekommen: Immer neue Blog-Einträge oder Twitter-News im Minutentakt mit Hinweise auf viele erstaunliche, durchaus interessante oder zumindest unterhaltsame Dinge, zum Beispiel diese Sache mit dem <a href="http://fffff.at/google-streetcar-berlin/" target="_blank">Street-View</a> Auto in Berlin oder diese <a href="http://tinyurl.com/yc4rae5" target="_blank">Weltkarte mit Flughafenteppichen</a> oder auch nur <a href="http://www.heise.de/ct/schlagseite/2009/15/gross.jpg" target="_blank">selbstironische Karikaturen</a> oder diese Idee mit den <a href="http://www.pressetext.de/news/100201022/us-projekt-bringt-live-bilder-in-google-earth/" target="_blank">WebCams in Google Earth</a> oder, oder, oder&#8230;.</p>
<p>Wie findet man all diese Dinge und wann?</p>
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		<title>Haiti: OSM und Google Maps im Vergleich</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 11:44:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
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Ja, ich weiß. Schon wieder ein Video, aber es zeigt anschaulich und recht beeindruckend, wie schnell in Folge des Erdbebens in Haiti das Straßennetz des Landes seinen Weg in OpenStreetMap fand und wie die Mapper-Community auf diesem Weg versucht, ihren Beitrag zur Lösung der Logistik-Probleme bei den Hilfseinsätzen und dem notwendigen Neuaufbau zu leisten. Der [...]]]></description>
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</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=kFwdtp52MS4&fmt=18">www.youtube.com/watch?v=kFwdtp52MS4</a></p></p>
<p>Ja, ich weiß. Schon wieder ein Video, aber es zeigt anschaulich und recht beeindruckend, wie schnell in Folge des Erdbebens in Haiti das Straßennetz des Landes seinen Weg in OpenStreetMap fand und wie die Mapper-Community auf diesem Weg versucht, ihren Beitrag zur Lösung der Logistik-Probleme bei den Hilfseinsätzen und dem notwendigen Neuaufbau zu leisten. Der Film dokumentiert die Daten-Abdeckung etwa acht Tage vor dem Erdbeben (bis ca. Sekunde 18) und die Entwicklung der danach folgenden zehn Tage. Die vornehmlich auf Luftbildauswertungen basierende Aktivität der Mapper dürfte nicht immer genau und aktuell sein, aber wer etwa mit Hilfe <a href="http://sautter.com/map/" target="_blank">dieses Portals</a> den direkten Vergleich von OSM und Google Maps über dem Gebiet von Haiti unternimmt, wird den Fortschritt zu den bisher verfügbaren Daten bemerken. Für den Bereich südöstlich von Port au Prince habe ich das mal gemacht: Die Google Maps-Karte geht dabei langsam in die aktuelle OSM-Anschauung über.</p>
<p><object id="scPlayer" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="590" height="323" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="flashVars" value="thumb=http://content.screencast.com/users/textkoch/folders/Jing/media/0d6cd6fd-32a1-4e99-aec7-04bf1623a834/FirstFrame.jpg&amp;containerwidth=2135&amp;containerheight=1170&amp;content=http://content.screencast.com/users/textkoch/folders/Jing/media/0d6cd6fd-32a1-4e99-aec7-04bf1623a834/00000002.swf" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="scale" value="showall" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="base" value="http://content.screencast.com/users/textkoch/folders/Jing/media/0d6cd6fd-32a1-4e99-aec7-04bf1623a834/" /><param name="src" value="http://content.screencast.com/users/textkoch/folders/Jing/media/0d6cd6fd-32a1-4e99-aec7-04bf1623a834/jingswfplayer.swf" /><param name="flashvars" value="thumb=http://content.screencast.com/users/textkoch/folders/Jing/media/0d6cd6fd-32a1-4e99-aec7-04bf1623a834/FirstFrame.jpg&amp;containerwidth=2135&amp;containerheight=1170&amp;content=http://content.screencast.com/users/textkoch/folders/Jing/media/0d6cd6fd-32a1-4e99-aec7-04bf1623a834/00000002.swf" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="scPlayer" type="application/x-shockwave-flash" width="590" height="323" src="http://content.screencast.com/users/textkoch/folders/Jing/media/0d6cd6fd-32a1-4e99-aec7-04bf1623a834/jingswfplayer.swf" base="http://content.screencast.com/users/textkoch/folders/Jing/media/0d6cd6fd-32a1-4e99-aec7-04bf1623a834/" allowscriptaccess="always" scale="showall" allowfullscreen="true" flashvars="thumb=http://content.screencast.com/users/textkoch/folders/Jing/media/0d6cd6fd-32a1-4e99-aec7-04bf1623a834/FirstFrame.jpg&amp;containerwidth=2135&amp;containerheight=1170&amp;content=http://content.screencast.com/users/textkoch/folders/Jing/media/0d6cd6fd-32a1-4e99-aec7-04bf1623a834/00000002.swf" bgcolor="#FFFFFF" quality="high"></embed></object></p>
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		<title>Haiti-Erdbeben in Google Earth sichtbar</title>
		<link>http://www.geografitti.de/2010/01/14/haiti-erdbeben-in-google-earth-sichtbar-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 14:17:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das ging schnell: Die Zerstörungen des Erdbebens ins Haiti in und rund um Port au Prince sind mit dieser KML-Datei (nicht KMZ?) ziemlich flächendeckend und hochaufgelöst in Google Earth verfügbar.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ging schnell: Die Zerstörungen des Erdbebens ins Haiti in und rund um Port au Prince sind mit dieser <a href="http://mw1.google.com/mw-earth-vectordb/haiti/Haiti-Earthquake-nl.kml">KML-Datei</a> (nicht KMZ?) ziemlich flächendeckend und hochaufgelöst in Google Earth verfügbar.</p>
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		<title>Nur noch Speziallösungen</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 09:57:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Googles Kugel]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war ja nur eine Frage der Zeit, bis Google aus seinen ganzen Geodaten eine mobile Version zur Navigation strickt. Und es ebenfalls nur eine Frage der Zeit, bis dieses Angbeot auch in Europa verfügbar sein wird. Spätestens dann wird es kaum mehr möglich sein, für Navigationsdienste und Appplikationen auf dem Handy noch ein Salär [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war ja nur eine Frage der Zeit, bis Google aus seinen ganzen Geodaten eine <a href="http://www.google.com/mobile/navigation/index.html#p=default" target="_blank">mobile Version zur Navigation</a> strickt. Und es ebenfalls nur eine Frage der Zeit, bis dieses Angbeot auch in Europa verfügbar sein wird. Spätestens dann wird es kaum mehr möglich sein, für Navigationsdienste und Appplikationen auf dem Handy noch ein Salär einzufordern, es sei denn man hat wirklich außergewöhnliche Features und Zusatzinfos.</p>
<p>Das Thema mobile Navigation als Geschäftsmodell ist damit aber noch längst nicht beerdigt, es wird dann langfristig allerdings kaum noch Geld im Consumer-Market, sondern nur noch mit Speziallösungen zu verdienen sein. Insofern trifft es sich gut, dass mit dem Projekt <a href="http://www.navitestnrw.de">Navitest NRW</a> gerade in Herne und sowie im Raum Haardt Testinfrastrukturen für solche speziellen Navilösungen aufgebaut werden. (Anmerkung: Ich bin in Sachen Öffentlichkeitsarbeit in das Projekt eingebunden).</p>
<p>Solche Speziallösungen sind zum Beispiel alle Anwendungen, die eine genauere Ortung verlangen, als jene günstigstenfalls drei Meter (häufig eher schlechter), die handelsübliche GPS-Receiver systembedingt anbieten können. Solche Lösungen sind sämtliche Anwendungen der Radfahrer- und Fußgängernavigation, die sich nicht mit dem bislang gebräuchlichen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Graph_%28Graphentheorie%29">Knoten-Kanten-Model</a>l zufrieden geben können. Solche Lösungen sind Anwendungen, die präzisere und weitaus informativere Navigationsdaten verlangen, als die bislang am Markt verfügbaren Angebote. Dafür werden im Rahmen von Navitest NRW neue Verfahren entwickelt, solche Daten auf der Basis von Luftbildauswertungen schnell, kostengünstig und falls gefordet auch mit individuellen Inhalten wie Betriebs und Firmengeländen herzustellen. Es gibt darüber hinaus eine Vielzahl potenzieller Zielpunkte und Points of Interest im gewerblichen Umfeld von der Laderampe bis zum Trafohäuschen, die keine Postadresse besitzen und deshalb mit keinem Navi zu finden sind &#8211; ganz unabhängig davon, dass bei Navteq oder Tele-Atlas über eine Milion Straßenkilometer in Deutschand bewusst nicht enthalten sind, weil diese Wege für den öffentlichen Verkehr gar nicht frei gegeben sind. Gleichwohl gibt es zahlreiche Nutzer, die an Navigationslösungen ein starkes Interesse haben, die diese Wege berücksichtigen, zum Beispiel in der Forst- und Landwirtschaft.</p>
<p>All diese Bereiche der Navigation wird Google niemals individuell bedienen können (und wollen) und in all diesen Bereichen sind die Preise weniger den Gesetzen des Massenmarktes mit ihren tendenziell fallenden Preisen unterworfen, sondern das Maß der Dinge ist der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Return_on_Investment">ROI</a> des einzelnen Kunden. Das ist natürlich eine schwierige Entwicklung für Anbieter wie Tomtom, Garmin oder Navigon, aber für manchen Mittelständler auch eine große Chance.</p>
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		<title>I want to ride my bicycle&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2009 10:29:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Erst habe ich gedacht, die Fotos sind ein verspäteter Aprilscherz. Aber die Gassen von Rom und der Trend zur Fußgängernavigation mit der Notwendigkeit entsprechend kleinräumig aufgelöste Geodaten zu erzeugen, lässt auch ein Projekt wie Googles Street View nicht unberührt&#8230;
Und den Trevi-Brunnen derartig menschenleer zu erwischen, gelingt vermutlich nur sehr früh am Tag.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erst habe ich gedacht, die <a href="http://picasaweb.google.com/streetviewemea/StreetViewTrike?authkey=Gv1sRgCOebrKTp4-HcfA#">Fotos</a> sind ein verspäteter Aprilscherz. Aber die Gassen von Rom und der Trend zur Fußgängernavigation mit der Notwendigkeit entsprechend kleinräumig aufgelöste Geodaten zu erzeugen, lässt auch ein Projekt wie Googles Street View nicht unberührt&#8230;</p>
<p>Und den Trevi-Brunnen derartig menschenleer zu erwischen, gelingt vermutlich nur sehr früh am Tag.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ablenkung</title>
		<link>http://www.geografitti.de/2009/02/03/ablenkung/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 09:39:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich heute sehr vorbildhaft streng mit mir sein und konzentriert arbeiten. Und dann kommt Google Earth 5.0 dazwischen. Okay, 20 Minuten genehmige ich mir &#8230;.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich heute sehr vorbildhaft streng mit mir sein und konzentriert arbeiten. Und dann kommt <a href="http://earth.google.de/intl/de/index.html" target="_self">Google Earth 5.0</a> dazwischen. Okay, 20 Minuten genehmige ich mir &#8230;.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Verquere Straßenbahn</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jan 2009 10:11:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Kartentisch beschreibt eine Neuerung bei Google Maps: Nahverkehrsnetze für zahlreiche Großstädte. In Deutschland zum Beispiel Berlin, Köln und Düsseldorf. Das steckt aber noch in den Kinderschuhen und ist auf den ersten Blick weit von vollständig und richtig entfernt.
Die Haltestellen waren schon zuvor vielfach in den Karten verzeichnet, auch mit Angabe der dort haltenden Linien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://www.kartentisch.de/?p=298" target="_blank">Kartentisch</a> beschreibt eine Neuerung bei Google Maps: Nahverkehrsnetze für zahlreiche Großstädte. In Deutschland zum Beispiel Berlin, Köln und Düsseldorf. Das steckt aber noch in den Kinderschuhen und ist auf den ersten Blick weit von vollständig und richtig entfernt.</p>
<p>Die Haltestellen waren schon zuvor vielfach in den Karten verzeichnet, auch mit Angabe der dort haltenden Linien und Verlinkung zum entsprechenden ÖPNV-Anbieter. Neu ist die Abbildung der Netztopologie, allerdings ohne genaue Linienführung zwischen den Haltepunkten. Das Ergebnis sind Nahverkehrsnetze, die irgendwo in der Mitte zwischen dem bekannten U-Bahn Schemaplan und einer echten kartographischen Darstellung liegen. Nach meinem Kenntnisstand hat Navteq solche Daten in der Pipeline, das heißt das jetzt zu Nokia gehörende Unternehmen arbeitet daran, die Navigationsmöglichkeiten mit seinen Daten um das ÖPNV-Angebot zu erweitern &#8211; möglichst weltweit mit Blick auf den Handynutzer in den Metropolen des Planeten. Genau dafür reicht die Netztopologie plus geokodierter Haltepunkte aus.</p>
<p>Es sieht auf den Karten und erst recht auf dem Luftbild aber einfach doof aus, wenn eine Straßenbahnlinie quer durch die Hauszeilen brackert.</p>
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		<title>Schöner wählen mit Google Earth</title>
		<link>http://www.geografitti.de/2008/10/31/schoner-wahlen-mit-ge/</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Oct 2008 14:29:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Googles Kugel]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch ein letzter Eintrag zu den US-Wahlen:
Google hat auf einer Seite eine ganze Riehe von Mashups zussammengestellt, die allesamt politische Informationen auf US-Karten visualisieren. Nichts was man da nicht findet, von der geographischen Verteilung der Spender für die jeweiligen Wahlkampagnen, über die Auftrittsorte der beiden Kandidaten bis (natürlich) den Vorhersagen zum Wahlausgang aus den Umfragen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch ein letzter Eintrag zu den US-Wahlen:</p>
<p>Google hat auf einer Seite eine ganze Riehe von Mashups zussammengestellt, die allesamt politische Informationen auf US-Karten visualisieren. Nichts was man da nicht findet, von der geographischen Verteilung der <a href="http://maps.google.com/help/maps/elections/index.html#fundrace" target="_blank">Spender</a> für die jeweiligen Wahlkampagnen, über die <a href="http://maps.google.com/help/maps/elections/index.html#campaign_trail" target="_blank">Auftrittsorte</a> der beiden Kandidaten bis (natürlich) den <a href="http://maps.google.com/help/maps/elections/#electoral_votes">Vorhersagen</a> zum Wahlausgang aus den Umfragen, besonders schön in einer<a href="http://maps.google.com/help/maps/elections/#search_queries" target="_blank"> animierten Version</a> der Zustimmungskurven national und je Bundesstaat.</p>
<p>Und wirklich bemerkenswert ist diese kleine <a href="http://mw2.google.com/mw-earth-vectordb/gallery_layers/election2008/elections.kmz" target="_blank">KMZ-Date</a>i. Sie visualisiert sämtliche Wahlergebnisse der Präsidentschaftswahlen seit 1980 auf Google Earth. Wenn man dicht genug heranzoomt, kann man sogar die Ergebnisse der Landkreise (County) einsehen. Zum Beispiel wählt San Franzisko seit 28 Jahren demokratisch, genauso wie Wyondotte County als einziger Landkreis in ganz Kansas. In sowas könnte ich ja stundenlang herumsuchen&#8230;</p>
<p>Übrigens: Falls Obama nicht Präsident wird, kann man künftig sämtliche Nachrichten, die sich in irgendeiner Weise auf die Ergebnisse amerikanischer Meinungsforscher stützen, getrost dem Papierkorb überantworten.</p>
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		<title>Arbeit für alle &#8211; die Rechte für Google</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 16:20:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Googles Kugel]]></category>

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		<description><![CDATA[Google will seine Karten jetzt auch direkt durch die Nutzer vervollständigen lassen. Die neue Anwendung MapMaker fühlt sich daher fast wie Openstreetmap an, aber eben nur fast. Die Rechte an allen eingstellten Daten gehen nämlich vollständig an Google über und Google wählt auch aus, wo man Daten hinzufügen darf.
Alles was ich dazu noch kommentieren könnte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Google will seine Karten jetzt auch direkt durch die Nutzer vervollständigen lassen. Die neue Anwendung <a href="http://google-latlong.blogspot.com/2008/06/making-your-mark-on-world.html" target="_blank">MapMaker</a> fühlt sich daher fast wie Openstreetmap an, aber eben nur fast. Die Rechte an allen eingstellten Daten gehen nämlich vollständig an Google über und Google wählt auch aus, wo man Daten hinzufügen darf.</p>
<p>Alles was ich dazu noch kommentieren könnte, steht aber schon <a href="http://www.opengeodata.org/?p=307">hier</a>. Falls der Wunsch massenhaft geäußert wird, übersetze ich es einfach.</p>
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