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	<title>Geografitti - nicht nur Geografisches &#187; Satelliten weisen den Weg</title>
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	<description>Die Vermessung meiner Welt</description>
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		<title>Fundstücke 19</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 09:04:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Am Wegesrand]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten weisen den Weg]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe mal wieder die Lesezeichen im Browser aufgeräumt und bevor ich diese paar Sachen dort auch noch lösche, werde ich sie hier verewigen: Koomot ist ein Tourenplaner für Outdoorsportler, also etwas, was ich ganz schnell löschen sollte, weil das so gar nichts mit mir zu tun hat. Andererseits: Gespeichert habe ich die Seite, weil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mal wieder die Lesezeichen im Browser aufgeräumt und bevor ich diese paar Sachen dort auch noch lösche, werde ich sie hier verewigen:</p>
<ul>
<li><a title="Komoot" href="http://www.komoot.de/" target="_blank">Koomot</a> ist ein Tourenplaner für Outdoorsportler, also etwas, was ich ganz schnell löschen sollte, weil das so gar nichts mit mir zu tun hat. Andererseits: Gespeichert habe ich die Seite, weil sie verspricht, ohne großen Rechercheaufwand Ideen für Radtouren zu liefern. Und das hat dann schon wieder was mit mir zu tun. Im Prinzip genügt dafür die Auswahl eines beliebigen  Startpunktes und eine Zeitvorgabe. Dann sollen Vorschläge für attraktive Rundtouren kommen. Das alles ist so lange kostenlos, bis man man sich zur mobilen Nutzung mittels App (iPhone/Android) entschließt. Dann gibts eine Heimatregion für lau, weitere dürfen nachgekauft werden. Man kann natürlich auch Start und Ziel eingeben, aber Rundtouren-Berechnungen (auch zum Wandern, Bergsteigen und Mountainbiken), sind aus meiner Sicht das Entscheidende. Dafür gibt es kaum Angebote, die nicht auf fertigen Routen basieren, sondern tatsächlich nach indviduellen Vorgaben geplant werden. Das scheint logisch, sind Rundtouren mathematisch-algorithmisch betrachtet doch weitaus anspuchsvoller, als einfache Start-Ziel-Touren. Und wie kompliziert ist, zeigt dann auch Kommot: Häufig spuckt die Seite bei Rundtouren nämlich so Hin- und Rückwegvorschläge aus, die nur deswegen als Rundtour durchgehen, weil man dank der Richtungsvektoren in den Straßendaten auf der einen Straßenseite hin- und auf der anderen zurückfährt.</li>
</ul>
<ul>
<li>Das kann bei <a title="GPS-Tour" href="http://www.gps-tour.info" target="_blank">GPS-Tour</a> nicht passieren, weil man dort auf die Sammlung erprobter Touren durch die User setzt, also keine Berechnung vornimmt, sondern eben vorgefertigte Touren anzeigt. In Kombination sind die beiden Seiten aber ziemlich gut, um Freizeitaktivitäten zu planen, die mit Laufen, Radfahren oder Wandern zu tun haben. Beide Seiten bieten zudem halbwegs komfortable Druckfunktionen an sowie die GPX-Downloadmöglichkeit, um eine Tour auf dem eigenen GPS-Gerät mitzunehmen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Und damit zu etwas ganz anderem und sehr speziellen aus den Staatlichen Archiven Bayerns: Eine Sammlung  von <a title="Luftbilder aus Palästina" href="http://www.gda.bayern.de/findmittel/ead/index.php?fb=102" target="_blank">Luftbildern aus Palästina aus den Jahren 1917/1918</a>. Die findet sich nahezu komplett digitalisiert im Netz. Das ist ganz hübsch gemacht. Die Bilder werden in einer eigenen auf Flash basierenden Anwendung präsentiert und sind gefühlt unendlich groß heranzoombar. Orte wie Jaffa, Jerusalem oder Haifa vor rund 100 Jahren sind dadurch wunderbar zu betrachten. Was fehlt, ist eine exakte wenigstens Georefernzierung bei den Vertikalaufnahmen und natürlich die Möglichkeit, die Bilddaten herunterzuladen oder gar in einer eigenen Anwendung zu nutzen. Der direkte Abgeich mit aktuellen Luftbildern wäre ja durchaus interessant.</li>
</ul>
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		<title>Galileo Sammlerstücke: Von Firmen und Flyern</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 09:03:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satelliten weisen den Weg]]></category>

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		<description><![CDATA[Anlässlich des für kommenden Donnerstag angekündigten Starts der ersten beiden Galileo-Satelliten sei ein kleiner Rückblick auf das endlose Gewürge gestattet, das am Anfang des gesamten Projekts stand. Wir erinnern uns: Die Europäische Union hatte die nicht nur aus der Rückschau aberwitzig erscheinende Idee, einen privaten Betreiber für das Satellitennavigationssystem zu finden und hat dazu schier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich des für kommenden Donnerstag <a title="ESA" href="http://www.esa.int/SPECIALS/Galileo_IOV/SEM88KCUHTG_0.html" target="_blank">angekündigten Starts</a> der ersten beiden Galileo-Satelliten sei ein kleiner Rückblick auf das endlose Gewürge gestattet, das am Anfang des gesamten Projekts stand. Wir erinnern uns: Die Europäische Union hatte die nicht nur aus der Rückschau aberwitzig erscheinende Idee, einen privaten Betreiber für das Satellitennavigationssystem zu finden und hat dazu schier unendliche Gespräche und auch mächtig Druck auf die voraussichtlich am Aufbau beteiligten europäsichen Luft- und Raumfahrtunternehmen gemacht. Doch die hatten allesamt Schwierigkeiten sich ein Geschäftsmodell für Galileo vorzustellen, das angesichts des quasi kostenlosen GPS-Signals funktioneren könnte.</p>
<p>Es hat lange gedauert, bis die EU-Institutionen eingesehen haben, das so etwas wie ein  Satellitennavigationssystem keine privat betreibbare Infrastruktur ist. Das machen ja nicht mal die USA so, wo ja im Zweifelsfall alles Privatsache ist. Konsequenz: Wollte die EU ein solches System haben, musste sie einfach mal entsprechende Aufträge verteilen. Hat sie schließlich gemacht und jetzt Donnerstag solls dann ja auch  logehen, mit  &#8211; je nach Lesart &#8211; drei bis fünf Jahren Verspätung. Mehr noch als der Streit der EU-Staaten um die jetzt staatliche Finanzierung des Vorhabens, hat der Versuch einen privaten Betreiber zu finden, das Projekt so verzögert.</p>
<p>Zwischenzeitlich gab es ja sogar einen so genannten privaten Konzessionär: der European Navigation Concessionaire (ENC) mit dem die EU über den Betreibervertrag verhandelte. Der ENC war allerdings auch eine abenteuerlich anmutende Kooperation von acht europäsichen Unternehmen, die die EU im Laufe der Ausschreibung allesamt in diese Kooperation hineinmanövriert hatte. Da waren so illustre Namen dabei wie EADS, Alcatel und Thales. Ganz zum Schluss hat man festgestellt, dass noch ein rein deutsches Unternehmen in der Sammlung fehlt und hat schnell eines gegründet: Die TeleOp GmbH. Einziger ursprünglicher Unternehmenszweck laut Handelsregister:</p>
<blockquote><p>&#8220;Durchführung der erforderlichen Verhandlungen im Rahmen des Projektes Galileo mit dem Ziel einer darauf folgenden Beteiligung am Konzessionär für Errichtung und Betrieb des europäischen Satellitennavigationsprogramms Galileo (im Folgenden &#8220;Galileo&#8221;) und dem Ziel der Erlangung von Unteraufträgen des Konzessionärs an die Gesellschafter oder mit diesen verbundene Unternehmen i.S.d. § 15 AktG. (&#8230;) Der Gesellschaftszweck umfasst <strong>nicht</strong> Erbringung von eigenen Errichtungs- und Betriebsleistungen im Hinblick auf Galileo, die vom Konzessionär an Unterauftragnehmer vergeben werden oder sonstige Leistungsbeziehungen oder Verpflichtungen außerhalb der Beteiligung.&#8221;</p></blockquote>
<p>Nur dass es dazu nie kam. Lustigerweise existiert die TeleOP GmbH mit den Gesellschaftern T-Systems, Astrium, DLR sowie die Förderbank Bayern aber immer noch. Ab 2007 gabs auch einen neuen Geschäftszweck:</p>
<blockquote><p>&#8220;Vertriebs-, Beratungs- und Managementaufgaben sowie entgeltliche Durchführung von Verhandlungen im Rahmen des Europäischen GNSS Projektes Galileo mit dem Ziel der Erlangung von Aufträgen für die Gesellschafter oder mit diesen verbundene Unternehmen i.S.d. § 15 AktG.&#8221;</p></blockquote>
<p>Also offenbar so eine Art outgesourcte Vertriebsabteilung, wobei sämtliche Kontaktdaten des ohnehin <a title="TeleOp" href="http://www.teleop.de" target="_blank">eher rustikalen Webauftritts</a> direkt auf die Gesellschafter verweisen. Man hat sich wohl bislang die Abwicklung erspart. Kleiner Tipp für Abmahner: Ich glaube, das Impressum ist formal nicht ausreichend, es fehlt die Handeelsregisternummer, die ich hier als kleinen  Service schon mal nachreiche: HRB 159186 am Amtsgericht München.</p>
<p>Die ENC ist als wirtschaftlich operierende Einheit oder gar handelndes Unternehmen nach außen kaum jemals in Erscheinung getreten. Eine wiederholt angekündigte Webseite ging nie online und das einzige sichtbare Überbleibsel des ganzen Unterfangens dürfte der in den folgenden Bildern dokumentierte Vier-Seiten-Prospekt sein. Er ist erkennbar nicht sonderlich textlastig und wurde 2006  auf dem Satellite Navigation Summit in München, nunja, verteilt. Eigentlich war er eher Bückware und wurde nur auf ausführliche Nachfrage herausgerückt. Ich hatte schon damals darüber <a title="Februar 2006" href="http://www.geografitti.de/2006/02/22/staatsempfang/" target="_blank">geschrieben</a> und bereits seinerzeit herausgefunden, dass dieser &#8230; äh &#8230; Flyer nur existierte, weil man ja auf der Konferenz was vorzeigen wollte. Ich hab ihn mir bis heute aufgehoben, mit dem guten Gefühl, damit ein echtes Sammlerstück zu besitzen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.geografitti.de/wp-content/uploads/2011/10/enc.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-1870" title="enc" src="http://www.geografitti.de/wp-content/uploads/2011/10/enc-709x1024.jpg" alt="" width="540" height="779" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wikileaks bringt Satellitenbauer von Galileo in Bedrängnis</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Jan 2011 11:43:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satelliten weisen den Weg]]></category>

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		<description><![CDATA[Enthüllungen von Wikileaks berühren jetzt auch am Rande die Geoinformatik-Szene, zumindest dort wo es um Satellitendaten, Fernerkundung und insbesondere den Aufbau entsprechender Kapazitäten geht. Die norwegische Tageszeitung &#8220;Aftenposten&#8221; hat eine als &#8220;Geheim&#8221; deklarierte aus der Berliner US-Botschaft stammende Depesche veröffentlicht, die ein Gespräch des OHB-System CEO Berry Smutny mit Mitarbeitern der Botschaft am 20. November [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Enthüllungen von Wikileaks berühren jetzt auch am Rande die Geoinformatik-Szene, zumindest dort wo es um Satellitendaten, Fernerkundung und insbesondere den Aufbau entsprechender Kapazitäten geht. Die norwegische Tageszeitung &#8220;Aftenposten&#8221; hat eine als &#8220;Geheim&#8221; deklarierte aus der Berliner US-Botschaft stammende <a href="http://www.aftenposten.no/spesial/wikileaksdokumenter/article3972436.ece" target="_blank">Depesche veröffentlicht</a>, die ein Gespräch des <a href="https://www.ohb-system.de/" target="_blank">OHB-System</a> CEO Berry Smutny mit Mitarbeitern der Botschaft am 20. November 2009 wiedergibt. Man kann das Papier in den Gesamtzusammenhang der <a href="http://tinyurl.com/6ypeko6" target="_blank">Wikileaks-Enthüllungen zum so genannten HiROS-Projekt</a> (High Resolution Optical Satellite) einordnen, über die Aftenposten seit Anfang des Jahres häppchenweise berichtet &#8211; allerdings ist das im Grunde kein Geheimnis. Die technischen Daten über HiROS finden sich seit 2009 im Netz, vor allem <a href="http://www.ifp.uni-stuttgart.de/phowo/presentations/150Eckhardt.pdf" target="_blank">in diesem PDF</a> und auch auf der Intergeo 2009 fand HiROS im <a href="http://www.intergeo.de/archiv/2009/Strunz.pdf" target="_blank">Vortrag von Günter Strunz</a> vom Deutsches Fernerkundungsdatenzentrum Erwähnung.</p>
<p>Allenfalls die Bewertung von HiROS als mehr oder weniger rein deutsch-amerkanisches Spionage-Projekt, das nicht der Umweltaufklärung dient, ist Wikileaks-Exklusiv. Dass Technologien der Fernerkundung allerdings sowohl zivil wie militärisch nutzbar sind &#8211; insbesondere rein optische Systeme hoher Auflösung &#8211; ist allerdings eine Binsenweisheit. Wer bei all diesen Projekten von ausschließlich und steter ziviler Nutzung der Satellitendaten ausgeht, ist ziemlich naiv.</p>
<p>Nach <a href="http://tinyurl.com/6hoflzr" target="_blank">jüngsten Meldungen</a> ist das Vorhaben allerdings vorerst gestorben &#8211; ob nun wegen der Enthüllungen sei mal dahingestellt. Offiziell will man Ärger mit den (nicht beteiligten) Franzosen vermeiden und damit bin ich wieder bei der eingangs erwähnten Depesche. Denn danach hat sich der seinerzeit frische gebackene OHB-Systems Chef Smutny in tendenziell eher persönlichen Einschätzungen relativ kritisch über die Nachbarn jenseits des Rheins geäußert. &#8220;France is the evil empire stealing technology and Germany knows this&#8221;, wird er wörtlich zitiert. (&#8220;Frankreich ist das Reich des Bösen, das Technologie stiehlt und Deutschland weiß das&#8221;) Damit begründet er sogar seinen Wechsel von einer EADS-Tochter zur Bremer OHB. Als rein deutsche Unternehmen könnten ihm dort die &#8220;Frenchis&#8221; nicht in die Quere kommen. Die hundertprozentige deutsche Eigentümerschaft sei ja auch schon der Grund gewesen, warum OHB beispielsweise den Auftrag für SAR-Lupe bekommen habe, das Satelliten-Aufklärungssystem der Bundeswehr</p>
<p>Smutnys Franzosen-Bashing scheint die US-Dipomaten ein wenig zu befremden. &#8220;While Smutny spent a great deal of time accusing the French of economic espionage, he took a much softer view on China´s espionage activities&#8221;, heißt es in der Depesche. (&#8220;Während Smutny viel Zeit darauf verwendete, die Franzosen der Industriespionage zu beschuldigen, betrachtete er Chinas Spionage-Bemühungen in viel milderem Licht.&#8221;)</p>
<p>Noch befremdlicher findet die gesamte Depesche allerdings OHB. Wie die Bundesregierung will auch die OHB Holding Ärger mit Frankreich vermeiden, schließlich gibt es eine Reihe gemeinsamer Vorhaben und Kooperationen  mit französichen und teilfranzösischen Unternehmen sowie reichlich Aufträge der EU &#8211; nicht zuletzt der Bau der Galileo-Satelliten. Deswegen gabs heute direkt ein deutliches Dementi und zwar als <a href="http://tinyurl.com/65g5ur7" target="_blank">wörtliche Erklärung</a> des Aufsichsratsvorsitzenden Manfred Fuchs: &#8220;Herr Smutny erklärt an Eides statt die ihm unterstellten Äußerungen nicht gemacht zu haben&#8221;, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.</p>
<p>Und zur Sicherheit: &#8220;Die OHB-Gruppe distanziert sich nachhaltig von allen Herrn Smutny zugeordneten Aussagen in den WikiLeaks-Papieren&#8230;&#8221; *  Damit hängt Smutnys Verbleib bei der OHB an seiner eidesstaatlicen Erklärung, das alles nicht erzählt zu haben. Mal gucken&#8230;</p>
<p>* (Quizfrage: Kann man das Wort &#8220;distanzieren&#8221; steigern/bekräftigen? A:  Nein. B: Ja, durch eigentlich jede entsprechende Floskel, z.B.  &#8220;nachhaltig&#8221;, &#8220;ausdrücklich&#8221;, &#8220;besonders&#8221;, &#8220;kräftig&#8221;, &#8220;ganz stark&#8221;, &#8220;mit  aller Kraft&#8221;, &#8220;so fest wir können&#8221; etc.)</p>
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		<title>Fahrrad und Flieger</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 11:01:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satelliten weisen den Weg]]></category>

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		<description><![CDATA[Genau so habe ich mir einen Radroutenplaner immer vorgestellt: Man gibt seinen Start- und Zielpunkt ein und wird tatsächlich über Nebenstrecken und reine Fahrradwege abseits des Verkehrs, durch Parks und Grünanlagen gelotst. Naviki leistet genau dies: Keine vorgegebenen Rundrouten, keine regionalen Grenzen (&#8220;Radeln im Münsterland&#8221; und ähnliches) und alles auch noch in einem aufgeräumten Design, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Genau so habe ich mir einen Radroutenplaner immer vorgestellt: Man gibt seinen Start- und Zielpunkt ein und wird tatsächlich über Nebenstrecken und reine Fahrradwege abseits des Verkehrs, durch Parks und Grünanlagen gelotst. <a href="http://www.naviki.org/de/start/" target="_blank">Naviki</a> leistet genau dies: Keine vorgegebenen Rundrouten, keine regionalen Grenzen (&#8220;Radeln im Münsterland&#8221; und ähnliches) und alles auch noch in einem aufgeräumten Design, mit guter Kartenauswahl, einer iPhone-App (Android kommt auch noch, gell?) sowie am Desktop mit komfortbalen GPX-Download der erzeugten Routen fürs eigene GPSr. Zusätzlich können eigene Routen hochgeladen werden, die aber nicht 1:1 ubernommen werden, sondern dem Grundkonzept von Naviki folgen verarbeitet werden: Alles was an Radwegen in OpenStreetMap enthalten ist, sowie sämtliche Rundtouren diverser regionaler Anbieter und Veranstalter werdenu einem flächendeckenden Gesamtfahrradnetz  zusammen gefasst. Gut, dass das mal jemand gemacht hat. Ein Dank an die Fachhochschule Münster, verbunden mit der Hoffnung, dass sich das gut weiterentwickelt.</p>
<p>Ein ganz anderes Verkehrsmittel stellt <a href="http://www.flightradar24.com/">Flightradar24</a> dar. Die Webseite/ das Mash-Up zeigt tatsächlich in Echtzeit den Flugverkehr über uns in Form kleiner animierter Flugzeuge über einer Landkarte, jedenfalls soweit die Flieger mit einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Automatic_Dependent_Surveillance" target="_blank">ADS-B Transponder</a> ausgestattet sind, der kontinuierlich eine mittels GPS berechnete Position des Fliegers übermittelt. Einziges Manko: Die Seite blockiert durch die fortlaufende Aktualisierung größere Teile des jeweiligen Netzzugangs. Jede andere Webseite daneben ruckelt immer mal, insbesonder bei gestreamten Inhalten. Das beste ist eigentlich, dass man die Flugzeuge sogar anklicken kann und &#8211; je nach Airline &#8211; Infos zu Reiseziele, Startpunkt und Status erhält, bisweilen sogar ein Foto des Flugzeugs. Also kurz gesagt: Wie cool ist das denn !!!!!</p>
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		<title>&#8220;Das ging ja 14:0 für uns aus&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 09:21:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satelliten weisen den Weg]]></category>

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		<description><![CDATA[Anbei die Aufzeichnung (MP3) einer Telefon-Pressekonferenz der OHB-Technology AG zum Gewinn der Galileo-Ausschreibung. Befragt wird der Vorstandvorsitzende Marco R. Fuchs. Die Fragen stellen Eckhard Stengel (freier Journalist, Bremen), Gerhard Hegemann (Financial Times Deutschland), Miriam Zißler (Augsburger Allgemeine), Klaus Wolschner (taz), Daniela Schröder (Spiegel Online), Sebastian Rösener (Bild), Markus Fasse (Handelsblatt) und Caroline Bruno (Le Figaro). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anbei die Aufzeichnung (MP3) einer Telefon-Pressekonferenz der OHB-Technology AG zum Gewinn der Galileo-Ausschreibung. Befragt wird der Vorstandvorsitzende Marco R. Fuchs. Die Fragen stellen Eckhard Stengel (freier Journalist, Bremen), Gerhard Hegemann (Financial Times Deutschland), Miriam Zißler (Augsburger Allgemeine), Klaus Wolschner (taz), Daniela Schröder (Spiegel Online), Sebastian Rösener (Bild), Markus Fasse (Handelsblatt) und Caroline Bruno (Le Figaro).</p>
<p>Inhaltlich ergibt das nicht so furchtbar viel Neues, allenfalls die Information, wie sich der Auftrag prozentual ungefähr zwischen OHB (60 %) und Surrey Satellite (40%) aufteilt. Aber die Aufzeichnung belegt erkennbar die gute Laune des Vorstandschefs über den Auftrag, der zwar auf Nachfrage verbal eine persönliche Genugtung über den Gewinn der Auschreibung wenigstens schwach dementiert, aber diese dann doch bei alle hanseatischen Zurückhaltung nicht gänzlich verbergen kann.</p>
<p>Kein Wunder bei der <a href="http://tinyurl.com/ycyw79s">Vorgeschichte</a>.</p>
<p><strong>Update</strong>: Aufzeichnung nach einiger Zeit auf Bitten der OHB wegen nachlassender Aktualität entfernt</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Google blockt Navi</title>
		<link>http://www.geografitti.de/2009/12/10/google-blockt-navi/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 10:11:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satelliten weisen den Weg]]></category>

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		<description><![CDATA[Schade eigentlich. Google blockt seit gestern sämtliche Navi-Anfragen, die von außerhalb der USA stammen. Das kostenlose Navi war damit ein kurzes Vergnügen auf meinen Android. Es wird also noch ein Weilchen dauern, bis die Funktion hierzlande offiziell verfügbar wird. Nachdem ich dies feststellen musste, konnte ich den bislang vermiedenen Update angehen, der als Kompensation ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schade eigentlich. Google blockt seit gestern sämtliche Navi-Anfragen, die von außerhalb der USA stammen. Das <a href="http://www.geografitti.de/2009/11/30/gadget-geil/" target="_blank">kostenlose Navi war damit ein kurzes Vergnügen auf meinen Android</a>. Es wird also noch ein Weilchen dauern, bis die Funktion hierzlande offiziell verfügbar wird. Nachdem ich dies feststellen musste, konnte ich den bislang vermiedenen Update angehen, der als Kompensation ein paar neue Features brachte. Alles <a href="http://google-latlong.blogspot.com/2009/12/find-whats-nearby-and-try-labs-features.html" target="_blank">hier</a> aufgelistet und es funktioniert auch alles hierzulande.</p>
<p>Als Ersatz teste ich derzeit <a href="http://www.andnav.org/" target="_blank">andnav2</a>, zu dem ich aber noch nicht viel sagen kann. Höchstens, dass mit das Menü insgesamt eine Spur zu bunt ist. Interessant ist aber immerhin die Möglichkeit, sich die notwendigen OSM-Karten dafür offline aufs Smartphone zu packen und so reichlich Verbindungsgebühren zu sparen. Dazu gibt es auch eine Bibliothek <a href="http://wiki.andnav.org/index.php/List_Of_MapTilePacks">fertig konfigurierter Karten für Android</a>. Das ist noch alles zusammen im extremen Fummelstadium &#8211; kein Vergleich zu Google. Dafür aber wirklich frei &#8211; und nicht nur kostenfrei.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gadget Geil</title>
		<link>http://www.geografitti.de/2009/11/30/gadget-geil/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 19:40:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satelliten weisen den Weg]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein jüngstes Spielzeug heißt HTC Tattoo und ist ein Smartphone. Böswillig könnte man auch vom „iPhone für Arme“ sprechen, weil es simlockfrei und ganz legal für rund 300 Euro zu haben ist – kein Vergleich zu den 900 Euro, die man für ein ähnlich konfiguriertes Apfeltelefon offiziell ausgeben müsste. Aber weil das Ganze ein Android-Handy [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Mein jüngstes Spielzeug heißt HTC Tattoo und ist ein Smartphone. Böswillig könnte man auch vom „iPhone für Arme“ sprechen, weil es simlockfrei und ganz legal für rund 300 Euro zu haben ist – kein Vergleich zu den 900 Euro, die man für ein ähnlich konfiguriertes Apfeltelefon offiziell ausgeben müsste. Aber weil das Ganze ein Android-Handy (Version 1.6) ist, also mit Googles Open Source Betriebssystem ausgestattet wurde, bedeutet das ähnlich wie beim iPhone ein paar Tausend Apps für alle Lebenslagen. Und in der Gesamtausstattung toppt das Gerät das iPhone (zum Beispiel in der Funktion als WLAN-Modem fürs Notebook&#8230;.).</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Sogar Googles mobile Beta-Version von Google Maps Navigation funktioniert, obwohl der entsprechende <a href="http://www.google.com/mobile/navigation/index.html#p=default" target="_blank">Blogeintrag bei Google</a> (noch) tapfer verkündet, diese Funktion stehe nur für die USA zur Verfügung. Aber die Fotos beweisen das Gegenteil. Eine etwas herrische Frauenstimme lotst einen auf deutsch durch die Gegend. Was fehlt ist hierzulande naturgemäß die StreetView-Ansicht und orginellerweise habe ich Google Maps jetzt zweimal auf dem Gerät, einmal mit, einmal ohne Navigation. Das könnte daran liegen, dass die Software nicht über den offiziellen Android-Market heruntergeladen wurde, weil sie darin eben hierzulande nicht zur Verfügung steht. Eine App namens <a href="http://www.androidpit.de/android/de/de/market/apps/app/com.madcowsolutions.NavLauncher/Nav-Launcher" target="_blank">Nav Launcher</a> brachte mich auf die Spur.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><img class="aligncenter size-large wp-image-1322" title="htc_1" src="http://www.geografitti.de/wp-content/uploads/2009/11/htc_1-1024x985.jpg" alt="htc_1" width="570" height="547" /><em>Die Apps auf dem HTC: Google Maps gleich zweimal, auch wenn einmal nur Maps dran steht, nach der Routensuche gibts dann erstmal eine Wegbeschreibung als Liste. Danach steht zur Auswahl der Blick auf die Karte oder eine &#8220;Navigieren&#8221;-Sicht, was eine sehr strenge Dame mit Richtungsanweisungen aktiviert.</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><img class="aligncenter size-large wp-image-1323" title="htc_3" src="http://www.geografitti.de/wp-content/uploads/2009/11/htc_3-1024x925.jpg" alt="htc_3" width="570" height="516" /><em>Die Navigationsicht beim Start auf der Karte (links) oder als gewöhnliche Übersichtsdarstellung, wie man sie auch aus dem Internet kennt, wahlweise mit Luftbild (wie im Bild) oder auch als Karte.</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1324" title="htc_2" src="http://www.geografitti.de/wp-content/uploads/2009/11/htc_2.jpg" alt="htc_2" width="570" height="308" /><em>Gleich zwei nette Features: Zum eine sorgt das HTC für die automatische Bilddrehung, wenn man das Gerät dreht und Google Maps liefert bei der Navigation eine perspektivische Sicht, ebenfalls wahlweise  mit Karte oder Luftbild. Nur Streetview fehlt hierzulande. Noch.</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><img class="aligncenter size-large wp-image-1325" title="htc_4" src="http://www.geografitti.de/wp-content/uploads/2009/11/htc_4-1024x938.jpg" alt="htc_4" width="570" height="523" /><em>Den Status des GPS kann man natürlich auch in Augenschein nehmen und dann noch die OSM-Darstellung &#8211; mit Positionsmännchen für den eigenen Standort.</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Hatte ich erwähnt, dass das Gerät mit GPS ausgestattet ist? Muss ja, sonst wäre die ganze Navi-Geschichte schließlich etwas sinnlos. Und wenn die Google Maps mal nicht mehr reichen: Dank  einer <a href="http://code.google.com/p/osmdroid/" target="_blank">OpenStreetMap-App</a> muss man nicht mal dafür den regulären WebBrowser in Anspruch nehmen, den das HTC natürlich auch hat (das Ding beherrscht sogar Flash). Aber damit bin zugleich ich beim einzigen Manko des Geräts: Es gibt auch eine <a href="http://www.androidpit.de/android/de/de/tests/test/201795/AndNav2" target="_blank">Navigation auf der Basis von OSM</a>, allerdings (noch) nicht für das HTC Tattoo. Die Bildschirmauflösung ist niedriger als bei allen anderen Android-Smartphones und die Apps müssen ausdrücklich von ihren Entwicklern dafür konfiguriert werden. Das dauert offenbar und wird vermutlich nicht bei jeder App funktionieren.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ich warte aber ohnehin noch, bis mein Datentarif bezahlbar geworden ist, um das mobile Web  außerhalb des heimischen WLAN zu nutzen. Bis dahin erfreue ich mich an der nahtlosen Synchronisation mit meinem ebenfalls frisch erstandenen iMac (jawollja, das 27-Zoll-Teil !!), denn dank „<a href="http://www.markspace.com/products/android/mac/android-guide-en.html#ringtones-sync" target="_blank">Missink Sync for Android</a>“ (auch noch Beta, aber läuft rund) ist der direkte Draht zum Adressbuch ebenso möglich wie zu iTunes. Da lassen sich sogar die Playlists auswählen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Mit der entsprechenden Speicherkarte, könnte ich das Teil noch auf 16 Gigabyte Speicher pimpen oder wie weit gibts MicroSD?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><em>Siehe auch den Beitrag: <a href="http://www.geografitti.de/2009/10/29/nur-noch-speziallosungen/">&#8220;Nur noch Speziallösungen&#8221;</a></em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
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		<title>Fundgrube NOAA</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 08:37:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satelliten weisen den Weg]]></category>

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		<description><![CDATA[Der „Satellite and Information Service“ der „National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA)“ &#8211; die Meeres- und Wetter-Bundesbehörde der USA – ist eine riesige Fundgrube von Bildern, Daten und multimedial aufbereiteten Geoinformation über den ganzen Globus, wenn auch erwartungsgemäß mit deutlichem Schwerpunkt Nordamerika. Das Angebot ist so unüberschaubar, dass man innerhalb der Webseite stundenlang surfen kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Der „<a href="http://www.nesdis.noaa.gov">Satellite and Information Service</a>“ der „National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA)“ &#8211; die Meeres- und Wetter-Bundesbehörde der USA – ist eine riesige Fundgrube von Bildern, Daten und multimedial aufbereiteten Geoinformation über den ganzen Globus, wenn auch erwartungsgemäß mit deutlichem Schwerpunkt Nordamerika. Das Angebot ist so unüberschaubar, dass man innerhalb der Webseite stundenlang surfen kann (oder muss), um die eine oder andere Perle zu entdecken bzw. das Gewünschte zu finden. Da ist man bei dem sehr viel dünneren Daten- und Medienangebot etwa des <a href="http://www.dwd.de">Deutschen Wetterdienstes</a> natürlich schneller am Ziel.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ein Vergleich der angebotenen Klimadaten hierzulande mit der Arbeit der NOAA offenbart allerdings auch die Unterschiede im behördlichen Selbstverständnis. Während der DVD mittels <a href="http://tinyurl.com/ycvbhdr" target="_blank">einiger Auswahl-Buttons einfach statische Karten im Internet</a> in Form von .jpg-Dateien anbietet, leistet sich die NOAA eine Art Suchmaschine für Klimakarten (&#8220;<a href="http://tinyurl.com/ydqrycw">CliMaps</a>&#8220;) und bietet diese vielfach auch noch kostenlos für Otto-Normalnutzer als PDF-Datei. Wer mehr will und kann, darf sich die Karten auch als Shape-File fürs eigene GIS herunterladen &#8211; auch das ist zumeist ohne Gebühren möglich.</p>
<p>Zum weiteren anfüttern nur mal so einiger meiner Fundstücke aus dem umfangreichen NOAA-Angebot, etwa eine <a href="http://www.nnvl.noaa.gov/MediaDetail.php?MediaID=306&amp;MediaTypeID=2">Animation der Entwicklung des arktischen Eises</a>. Daraus stammt auch das untere Bild. Die gibt es nicht nur als Webvideo sondern auch in hoher Auflösung als MP4-Download. Und von der <a href="http://www.nnvl.noaa.gov/MediaHome.php?MediaTypeID=2&amp;CategoryID=0&amp;Page=0" target="_blank">Startseite</a> des NOAA Environmental Visualization Laboratory öffnet sich eine ganze Bibliothek solcher Animationen zu allen möglichen Geo-Themen, etwa auch zur <a href="http://www.nnvl.noaa.gov/MediaDetail.php?MediaID=186&amp;MediaTypeID=3" target="_blank">globalen Temperaturentwicklung</a>.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1265" title="noaa" src="http://www.geografitti.de/wp-content/uploads/2009/10/noaa.jpg" alt="noaa" width="570" height="326" /></p>
<p>Scheinbar unendlich auch die Zahl der verfügbaren Bildern. Im National Geophysical Data Center der NOAA gibt es zum Beispiel diese <a href="http://www.ngdc.noaa.gov/mgg/image/tsunami_posteroct08.jpg" target="_blank">Weltkarte (JPG mit 7 MB)</a> mit allen seit 1650 vor Christus bekannten Orten, die jemals von einem Tsunami btroffen waren. Wer es höher aufgelöst braucht, über entsprechende Netzverbindungen verfügt oder einfach Geduld hat, kann sich die gleiche Karte auch als <a href="http://www.ngdc.noaa.gov/hazard/data/publications/tsunami_posteroct08.pdf">PDF mit 300 MB</a> herunterladen. Überhaupt gibt es <a href="http://www.ngdc.noaa.gov/mgg/image/globalimages.html">eine Menge Globen und Weltkarten</a> in allen möglichen Formaten, Aufbereitungen und mit zahlreichen thematischen Schwerpunkten. Und weil es sich bei dem Anbieter um eine US-Behörde handelt,  ist das alles vom US-Steuerzahler finanziert und damit nach dortigen Verständnis Public Domain und somit frei verwendbar.</p>
<p>Und auch nur mal so als Vergleich: Das Geoforschungszentrum Postdam bietet eine <a href="http://www.gitews.de/fileadmin/multimedia/index_de.html" target="_blank">interaktive Tsunami-Präsentation</a> zu Ursachen, Folgen und Frühwarnmöglichkeiten, bei der sich die Interaktivität darauf beschränkt, das Nutzer per Mausklick durch einige Folien klickt. Wie anders und umfangreicher dagegen das <a href="http://nctr.pmel.noaa.gov/animate.html" target="_blank">didaktische Angebot der NOAA zum Thema Tsunami</a>, vielleicht auch nicht interaktiv, aber mit Flash-Animationen und zahlreichen herunterladbaren Animationen ist das Thema allemal besser aufbereitet. Mein Favorit: Ein Film, der die globale Ausbreitung der Flutwelle von Dezember 2004 she schön deutlich macht (<a href="http://nctr.pmel.noaa.gov/animations/sumatraGlobe.mpg" target="_blank">MPG mit 12 MB</a>).</p>
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		<title>Identitätskrise</title>
		<link>http://www.geografitti.de/2009/08/20/identitatskrise/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 07:46:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satelliten weisen den Weg]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Thema „Navi für Frauen“ hatten wir ja schon mal. Seinerzeitige Erkenntnis: Frauen brauchen eigentlich keine Navis, Frauen fragen nach dem Weg. Navteq hat dazu jetzt eine Studie über Geschlechterunterschiede bei der Nutzung von Navigationssysteme gemacht, die das im Prinzip bestätigt. Zwar kennen und nutzen auch Frauen Navis, aber Dinge wir Points of Interest oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Das Thema „Navi für Frauen“ hatten wir ja <a href="http://www.geografitti.de/2007/09/13/frauen-navi/" target="_blank">schon mal</a>. Seinerzeitige Erkenntnis: Frauen brauchen eigentlich keine Navis, Frauen fragen nach dem Weg.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Navteq hat dazu jetzt eine Studie über Geschlechterunterschiede bei der Nutzung von Navigationssysteme <a href="http://corporate.navteq.com/webapps/NewsUserServlet?action=NewsDetail&amp;newsId=760&amp;lang=de&amp;englishonly=true" target="_blank">gemacht</a>, die das im Prinzip bestätigt. Zwar kennen und nutzen auch Frauen Navis, aber Dinge wir Points of Interest oder irgendwelche besonderen Features rund um die aktuelle Verkehrssituation (Staumelder, Radarwarnung, etc) sind ihnen weitgehend egal. Während lediglich zwei Prozent der Männer angebe, niemals die POI-Suche zu nutzen, sagen dies 15 Prozent der Frauen. Die Verkehrsfeatures werden demnach sogar von 39 Prozent der Frauen niemals benutzt, während nur zehn Prozent der Männer konsequent darauf verzichten. Dass sich Frauen anders übers Navi informieren (Männer nutzen Medien, Frauen sprechen miteinander) und diese im Falle eines Kaufs auch auf anderen Kanälen erwerben (Männer gehen ins Elektrokaufhaus, Frauen kaufen online) dürfte aber eigentlich niemanden überraschen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Allerdings bin ich nach diesen Kriterien navitechnisch eine Frau.</p>
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		<title>GPS 2009: Zoobesuche und User-Spionage</title>
		<link>http://www.geografitti.de/2009/08/17/gps-2009-zoobesuche-und-kanufahren/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 10:25:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geoinformation]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten weisen den Weg]]></category>

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		<description><![CDATA[Hatten wir hier ja lange nicht: Fundstücke und Meldungen aus des weltweiten Weiten des Netzes. Orientierungsschwierigkeiten im Zoo? In Osnabrück kann man sich jetzt die Standorte der einzelnen Tiergehege als GPX-Datei herunterladen. Etwas übertrieben vielleicht, so groß dürfte der Zoo Osnabrück nicht sein, aber bitte&#8230;. TomTom jetzt auf dem iPhone: Das niederländische Unternahmen hat angkündigt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hatten wir hier ja lange nicht: Fundstücke und Meldungen aus des weltweiten Weiten des Netzes.</p>
<ul>
<li>Orientierungsschwierigkeiten im Zoo? In Osnabrück kann man sich jetzt die Standorte der einzelnen Tiergehege als GPX-Datei <a href="http://igf-srv-maps.igf.uos.de/zoo/index.php?gewaehlte_sprache=de&amp;id_datei_01=7" target="_blank">herunterladen</a>. Etwas übertrieben vielleicht, so groß dürfte der Zoo Osnabrück nicht sein, aber bitte&#8230;.</li>
<li>TomTom jetzt auf dem iPhone: Das niederländische Unternahmen hat angkündigt, eine entsprechende Navi-Applikation kann heute im Laufe des Tages im <a href="http://www.tomtom.com/tomtom-app" target="_blank">iTunes App Store von Apple</a> erworben werden. Kostenpunkt: 69,99 Euro für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Dafür wird auch intelligentes Routing versprochen, dass die statistischen Verkehrsbelastungen berücksichtigt. Für 99,99 Euro gibt es Westeuropa und die Standorte der fest installierten Radargeräte zur Geschwindigkeitskontrolle in elf europäischen Ländern. Natürlich nicht in Deutschland.</li>
<li>Noch bis 30 Oktober kann man sich bei der <a href="http://www.lbschallenge.com/" target="_blank">NAVTEQ Global LBS Challenge</a> 2010 registrieren, ein Entwicklerwettbwerb rund um ortsbezogene Dienste. Die Hersteller von Mobilfunkgeräten aller Art sponsorn die Veranstaltung und verlangen zumeist  Wettbewerbsbeiträge auf ihren Produkten. Zumindest nicht kommerzielle Anwendunge dürfen aber dieses Jahr auf jedem Gerät laufen (so lange man Navteq-Karten verwendet). Esrtmals gibt es auch diverse Kategorien wie &#8220;Best Use of User Generated Content (UCG)“, „Best Use of Location-Based Advertising“ und „Best Use of Pedestrian Content“.</li>
<li>FluGGS ist schon lange das Flussgebiets-Geoinformationssystem des Wupperverbandes, ursprünglich nur zum internen Gebrauch entwickelt, seit geraumer Zeit aber auch mit zahlreichen Anwendungen<a href="http://fluggs.wupperverband.de/geodienste_internet.html" target="_blank"> im Internet präsent.</a> Vieles, wenn nicht das Meiste benötigt ein Passwort und mag keine Popup-Blocker, aber frei und die jüngste Neuerung ist ein <a href="http://fluggs.wupperverband.de/internet/index.jsp?role=Kanusport_Wupper" target="_blank">Infodienst für Kanufahrer</a>. Gezeigt werden die aktuelle Pegelstände und daraus abgeleitet in grün die gerade per Kanu befahrbaren Strecken sowie in rot jene Abschnitte, in denen der Wasserstande und/oder Naturschutzbelange Kanufahren nicht zulässt. GPS-Koordinaten für die zugehörigen Ein- und Ausstiege gibts auch.</li>
<li>Der neue iPhone-Konkurrent <a href="http://www.palm.com/de/de/products/phones/pre/" target="_blank">Palm Pre</a> telefoniert mehr oder weniger heimlich nach Hause und übermittelt dabei einmal pro Tag die GPS-Koordinaten seines Besitzers bzw. des Smartphone-Standortes sowie die jeweils genutzten Applikationen an den Hersteller. Das hat der kalifornische Debian-Entwickler Joey Hess vor zwei Tagen in seinem <a href="http://kitenet.net/~joey/blog/entry/Palm_Pre_privacy/" target="_blank">Blog</a> veröffentlicht. Um die Datenübertragung abzustellen müsse man laut Hess das Betriebssystem WebOS hacken. Palm sagt etwas anderes und verweist a<span>uf Anfrage des britischen Online-Dienstes &#8220;<a href="http://www.theregister.co.uk/2009/08/12/palm_pre_privacy_concerns/" target="_blank">The Register</a>&#8220;  auf seine Privacy Policy. Man behandle die Geodaten vertraulich und nutze diese, um den Usern lokalisierte Informationen via Google Maps zur Verfügung zu stellen. Was andere Palm-Modelle sonst nach Hause senden, ist offenbar noch nicht genauer untersucht worden.<br />
</span></li>
</ul>
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