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	<title>Geografitti - nicht nur Geografisches &#187; Alle sind gegen mich</title>
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	<description>Die Vermessung meiner Welt</description>
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		<title>Mein Versuch, den Telefonanbieter zu wechseln</title>
		<link>http://www.geografitti.de/2011/12/08/mein-versuch-den-telefonanbieter-zu-wechseln/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 18:43:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle sind gegen mich]]></category>
		<category><![CDATA[Das kleine ich bin ich]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstgespräche]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine hundertfach erzählte Geschichte, aber ich erzähle sie trotzdem nochmal in meiner persönlichen und gerade aktuellen Version: Es geht um den Mobilfunkanbieter. Ich habe da bislang auf Simyo gesetzt. Hatte ich auch nichts dran auszusetzen, bis auf den Umstand der Netzqualität. Simyo ist e-Plus und e-Plus ist schön zum telefonieren, aber häufig etwas dünne fürs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine hundertfach erzählte Geschichte, aber ich erzähle sie trotzdem nochmal in meiner persönlichen und gerade aktuellen Version:</p>
<p>Es geht um den Mobilfunkanbieter. Ich habe da bislang auf Simyo gesetzt. Hatte ich auch nichts dran auszusetzen, bis auf den Umstand der Netzqualität. Simyo ist e-Plus und e-Plus ist schön zum telefonieren, aber häufig etwas dünne fürs mobile Internet. Nach kurzer Marktrechereche sollte es Fyve sein, der Billigflieger von Vodafone. Ähnliche Tarife, Flatrate für den gleichen Preis zwar nur für 500 MB Datenvolumen pro Monat, bevor der Anbieter einen ausbremst (Simyo: 1 GB), aber eine kurze Kontrolle ergab, dass ich das Volumen bislang nie auch nur annäherend ausgereizt habe. Passt schon.</p>
<p>Simyo als Prepaid-Anbierer hat keine Mindestvertragslaufzeit oder andere Hürden. Man kann jederzeit kündigen. Allerdings will ich meine Handynummer behalten, wozu es einer so genannten Verzichtserklärung bedarf, mit der der man seine Mobilfunknummer frei gibt, damit der neue Anbieter sie nutzen kann. Der neue Anbieter stellt dazu eine so genannte Protierungsanfrage, der im Normalfall entsprochen wird, wenn denn die Verzichtserklärung vorliegt. Praktischerweise hat der neue Anbieter (wie alle) einen so genannten Kündigungshelfer. Ein paar notwendige Angaben ins Web-Formular und die fertige Verzichtserklärung steht als PDF zum Ausdruck bereit. Ausgedruckt, unterschrieben, in den Briefumschlag, abgeschickt. Alles am gleichen Tag. Das war am 17. November. Ich bin stolz auf mich.</p>
<p>Am 24. November teilt mir Simyo per Mail mit, dass man meine Erklärung erhalten hat und sie im System vorgemerkt sei. Gleichzeitig weist man mich darauf hin, dass ich nicht das korrekte Formular dafür verwendet habe. Ich möge daher die Verzichtserklärung nochmal schicken, das korrekte Formular war als Anhang netterweise gleich mitgeschickt worden. Nanu, Simyo spielt die gute alte Bundespost nach, denke ich noch, aber bitte: Korrektes Formluar ausgefüllt und abgeschickt, direkt per Fax am 24. November. Wird wohl klappen, ich bestelle auch gleich das Fyve-Starterpaket.</p>
<p>Am 25. November bestätigt Fyve meine Bestellung des Starterpakets inklusive des Antrags auf Portierung der Mobilfunknummer.</p>
<p>Am 1. Dezember teilt mir Fyve mit, das Simyo die Portierung abgelehnt hat. Der Grund: Die Verzichtserklärung liegt nicht vor. Anruf im Simyo-Servciecenter für 14 Cent pro Minute am gleichen Tag: Was ist da los?&#8230;. Die Verzichtserklärung sei nicht auf dem korrekten Formular&#8230;.Hinweis von mir auf das Fax vom 24. November&#8230;.knappe fünf Minuten Warteschleife&#8230;.wortreiche Entschuldigung, technischer Fehler, Fax nicht registriert, ist jetzt von Hand korrigiert. Danach direkte Mitteilung von mir an Fyve, den Portierungsantrag doch erneut zu stellen.</p>
<p>Am 2. Dezember teilt mir Fyve mit, dass man den Portierungsantrag neu gestellt hat und Simyo bestätigt mir den Eingang der korrekten Verzichtserklärung. Es sieht gut aus.</p>
<p>Am 7. Dezember teit mir Fyve mit, das Simyo die Portierung endgültig abgeleht habe. Der Grund: das Ende meine Mobilfunkvertrags mit dem alten Anbieter liege schon länger als 30 Tage zurück, weshalb Simyo diese Rufnummer leider nicht mehr zur Rufnummernmitnahme (sog. Portierung) freigibt. Enneuter Anruf im Simyo-Kundencenter und Nachfrage ab man a) den Kalender beherrsche, denn vom 17. November bis 7. Dezember seien nicht 30, sondern 21 Tage vergangen und b) grundsätzlich noch alle Tassen im Schrank habe, denn die ganze Verzögerung habe ja wohl allein Simyo zu verantworten. Erneute wortreiche Entschuldigung, und die Zusage, die Verzichtserklärung werde mit neuem Datum erneut ins System gestellt. Direkte Mitteilung von mir ans Fyve-Servicecenter doch ein drittes mal einen Portierungantrag zu stellen.</p>
<p>Noch am gleichen Tag teilt mir Fyve per Mail mit, dass dies nun nicht möglich sei, weil Simyo mit Hinweis auf die 30-Tage-Frist die Portierung ja endgültig abgelehnt habe. Meine Nummer stünde dadurch auch für keinen anderen Abieter mehr zur Verfügung und mein Vertrag, der ja ausdrücklich mit der Portierung verbunden war, sei von ihrer Seite automatisch storniert worden. Ich müsste einen ganz neuen Vertrag/Portierungswunsch beauftragen. Aber ich sollte dafür 48 Stunden warten, erst dann seien meine alten Daten endgültig aus ihrem System gelöscht. Wnen ich in der Zeit einen neuen Vertrag in Auftrag gebe..also, man wüsste nicht so genau, was dann passiert, wenn ich das richtig verstanden habe.</p>
<p>Morgen sind die 48 Stunden um und ich versuch dann einfach nochmal, das Fyve-Starterset zu bestellen und die Portierung zu beuaftragen. So, als hätte ich das noch nie gemacht. Dummdidumm&#8230;.pffffhhhh&#8230;.. Ich wundere mich über mich selbst: Ich habe keine Mordphantasien und bin ganz ruhig.</p>
<p>Spannend.</p>
<p>Die Medikamente wirken wohl doch. Und wenn mir das Tippen wieder leichter fällt, schreib ich auch, wie es denn ausgegangen ist&#8230;.</p>
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		<title>Lesen und rechnen?</title>
		<link>http://www.geografitti.de/2010/08/02/lesen-und-rechnen/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 09:24:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle sind gegen mich]]></category>
		<category><![CDATA[Textkoch]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hätte Buch darüber führen sollen, wie viel Stunden Arbeitszeit mich das Finanzamt Bremen bislang gekostet hat. Dann könnte ich den Damen und Herrn auch mal eine hübsche Zahlungsaufforderung schicken. Nachvollziehen kann ich allerdings die Zahl der inzwischen bei mir eingegangen Schreiben aller Art. Das sind in rund einem Jahr elf Stück zum Themenkomplex Umsatz- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->Ich hätte Buch darüber führen sollen, wie viel Stunden Arbeitszeit mich das Finanzamt Bremen bislang gekostet hat. Dann könnte ich den Damen und Herrn auch mal eine hübsche Zahlungsaufforderung schicken.</p>
<p>Nachvollziehen kann ich allerdings die Zahl der inzwischen bei mir eingegangen Schreiben aller Art. Das sind in rund einem Jahr elf Stück zum Themenkomplex Umsatz- und Einkommenssteuer. Bislang war nicht eines fehlerfrei – und damit meine ich keine Tippfehler.</p>
<p>Ich will hier keine großen Details ausbreiten, aber das begann bereits bei der Schwierigkeit, mir eine Steuernummer zuzuweisen. Hintergrund: Als Verheiratete werden ich und die Frau an meiner Seite natürlich zusammen veranlagt. Allerdings haben wir nach modernem Eherecht unsere Geburtsnamen behalten. Meine Frau hat also einen anderen Nachnamen als ich – und die Anfangsbuchstaben unterschiedliche Sachbearbeiter. Als Ehepaar haben die uns irgendwie nicht zusammengekriegt. Als Entschuldigung hieß es auch, eine gemeinsame Veranlagung bei unterschiedlichen Nachnamen sei im Computersystem nicht vorgesehen. Das produziere eine Fehlermeldung.</p>
<p>Jedenfalls gab es zwei Steuernummern und eine Menge daraus resultierendes Chaos hinsichtlich der Verbuchung von Zahlungen und dem schnellen Verschicken von Mahnungen.</p>
<p>Hübsche Idee auch, meine noch in Düsseldorf bezahlte Büromiete als Aufwändungen für ein häusliches Arbeitszimmer anzusehen und als solche nicht anzuerkennen, womit dann auch der Einkommensteuerbescheid nicht Widerspruchsfrei bleiben konnte.</p>
<p>Der vorläufig letzte Akt war heute der §46 des Umsatzteuergesetzes, die so genannte Dauerfristverlängerung. Erstens hatte man übersehen, dass eine solche Fristverlängerung vorlag und dann stand mein Sachbearbeiter auf dem Standpunkt, man könne zwar dadurch seine Umsatzsteuererklärung einen Monat später abgeben, aber nicht die Zahlung. Den in in dieser Annahme enthalten Widerspruch vermochte er nicht auf Anhieb zu erkennen, aber ich konnte ihn dann vorsichtig zu einer offenbar länger nicht mehr ausgeführten Tätigkeit überreden: Er riskierte tatsächlich einen Blick ins Gesetz!</p>
<blockquote><p>Das Finanzamt hat dem Unternehmer auf Antrag die Fristen für die Abgabe der Voranmeldungen <strong>und</strong> <em>(Hervorhebung d. V.)</em> für die Entrichtung der Vorauszahlungen (§ 18 Abs. 1, 2 und 2a des Gesetzes) um einen Monat zu verlängern.</p></blockquote>
<p>Damit war auch diese Mahnung (und der Säumniszuschlag) aus der Welt. Allerdings frage ich mich langsam, welche besonderen Qualifikationen man als Mitarbeiter des  Finanzamtes Bremen braucht.</p>
<p>Lesen und rechnen stehen jedenfalls nicht an oberster Stelle.</p>
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		<title>Fischstäbchen-Waterloo</title>
		<link>http://www.geografitti.de/2009/08/25/fischstabchen-waterloo/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 13:44:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle sind gegen mich]]></category>

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		<description><![CDATA[Welcher verkokste Produktmanager ist bei Iglo eigentlich für die neuen Fischstäbchen mit Chili-Panade verantwortlich? Welcher korrupte Marktforscher hat sämtliche Testergebnisse dazu eigenhändig gefälscht? Welcher Weichbirne von Graphiker hat das Verpackungsdesign nur minimal unterschiedlich zu den &#8220;Fischstäbchen classic&#8221; gestaltet? Man, schmecken die doof.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welcher verkokste Produktmanager ist bei Iglo eigentlich für die neuen Fischstäbchen mit Chili-Panade verantwortlich?<br />
Welcher korrupte Marktforscher hat sämtliche Testergebnisse dazu eigenhändig gefälscht?<br />
Welcher Weichbirne von Graphiker hat das Verpackungsdesign nur minimal unterschiedlich zu den &#8220;Fischstäbchen classic&#8221; gestaltet?</p>
<p>Man, schmecken die doof.</p>
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		<title>Ich war eine Spam-Schleuder</title>
		<link>http://www.geografitti.de/2009/08/09/ich-war-eine-spam-schleuder/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 19:24:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle sind gegen mich]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurzzeitig aus dem Google-Index geflogen: Mein Blog war zur Spamschleuder mutiert und hat fleißig verdeckte Links zu allerlei chemischen Substanzen feilgeboten. Ich war da auch etwas nachlässig und fuhr immer noch auf Version 2.5 von WordPress. Jetzt musste sich mich zu einem Update durchringen. Aber damit sind mit Glück nur die alten Lücken gestopft, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurzzeitig aus dem Google-Index geflogen: Mein Blog war zur Spamschleuder mutiert und hat fleißig verdeckte Links zu allerlei chemischen Substanzen feilgeboten. Ich war da auch etwas nachlässig und fuhr immer noch auf Version 2.5 von WordPress. Jetzt musste sich mich zu einem Update durchringen. Aber damit sind mit Glück nur die alten Lücken gestopft, der Schadcode indes noch nicht gefunden. Offenbar wurde ich in ähnlicher Weise gehackt, wie <a href="http://www.teohuiming.name/blog/wordpress-exploit" target="_blank">hier</a> und <a href="http://linux.byexamples.com/archives/397/wordpress-exploit-we-been-hit-by-hidden-spam-link-injection/" target="_blank">hier</a> beschrieben, aber eben nur ähnlich. Die Tipps halfen mir lediglich grundsätzlich weiter: Ich wusste, nach was ich suchen musste, aber nur sehr ungefähr wo.</p>
<p>Da das Problem nach dem Update fortbestand, gebot allerdings die Logik, dass die verseuchten Dateien in den davon unberührten Teilen liegen mussten. Fündig wurde ich dann in diversen Plugins und nach Löschungsrunden, Neuinstallationen und einigen Tagen Beobachtungen glaube ich jetzt, das Problem gelöst zu haben. Allerdings habe ich im Zuge der Aufräumarbeiten die vorhandenen User löschen müssen und lasse erstmal auch keine Neuen mehr zu, die sich als Leser registrieren könnten.</p>
<p>Wer kommentieren möchte, muss jetzt durch die Captcha-Augenprüfung.</p>
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		<title>Fotolia reagiert auf Schifferscheiße</title>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2009 15:49:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle sind gegen mich]]></category>

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		<description><![CDATA[Das sind empfindliche Leute mit &#8220;pädagogischen Idealen&#8221; wie man es mir gegenüber am Telefon ausdrückte. Gemeint sind sie Macher von Fotolia, einen Fotoportal im Internet, deren Bilder man recht hübsch für Prospekte und Ähnliches verwerten darf. Die Quelle der Bilder sind prinzipiell wir alle, aber es nicht so, dass jeder jedes Bild hochladen darf. Vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das sind empfindliche Leute mit &#8220;pädagogischen Idealen&#8221; wie man es mir gegenüber am Telefon ausdrückte. Gemeint sind sie Macher von Fotolia, einen Fotoportal im Internet, deren Bilder man recht hübsch für Prospekte und Ähnliches verwerten darf. Die Quelle der Bilder sind prinzipiell wir alle, aber es nicht so, dass jeder jedes Bild hochladen darf. Vor den Verkauf haben die Macher eine Qualitätsprüfung gesetzt. Allerdings mit einer eher mechanistischen Auffassung von Qualität: Verwackelt oder unscharf geht zum Beispiel gar nicht. Als Stilmitel ist das der in Fotolia erwünschten Nierentisch-Ästhetik weitgehend unbekannt.</p>
<p>Ich habe irgendwann mal im Forum der Webseite angemerkt, dass vor diesem Hinterund weite Teile der professionellen Fotografie in Fotolia keine Chance hätten und da ich gar gerade richtig gut drauf war, fiel in diesem Zusammenhang auch der Ausdruck &#8220;Schifferscheiße&#8221; für das Regelwerk von Fotolia.</p>
<p>Neulich bemerkte ich dann, dass mein Account blockiert war und als ich anfragte, was denn los sei, wurde mir ziemlich von oben herab mitgeteilt, das müsste ich ja wohl wissen. Ehrlich gesagt, ich wusste es nicht (mehr), denn ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass (zugegeben deftige) Kritik am Unternehmen mit sofortigen Einträgen in der Kaderakte sanktioniert wird. Ich musste dann feststellen, dass vor allem die &#8220;Schifferscheiße&#8221; sauer aufstieß. (Was für ein Bild&#8230;.). Man bevorzuge eine gepflegte Asudrucksweise. Aber kein Problem: Ich könnte mich ja entschuldigen.</p>
<p>Wirklich köstlicher Witz. Ich kritsiere ein Unternehmen und soll mich entschuldigen? Was <span style="text-decoration: line-through;">ist</span> sind denn das für <span style="text-decoration: line-through;">eine</span> <span style="text-decoration: line-through;">Schifferscheiße</span> Matrosenexkremente? Oh, Mann!!!! Ich bin für solche Erziehungsversuche einfach zu alt. Und ich hatte schon immer Schwierigkeiten mit mimosenhaften Gemütern. Neu ist mir nur, das sich inzwischen auch Unternehmen als Mimosen aufführen.</p>
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		<title>Monatsticket kündigen</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 12:09:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle sind gegen mich]]></category>

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		<description><![CDATA[Mal wieder Kontakt zu meinem Lieblingsaufreger, dem ÖPNV in Gestalt des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr. Heutiges Kapitel: Wie ich ein Abonnement kündige. Schwierige Angelegenheit. Das macht man natürlich schriftlich, aber nicht einfach so, sondern wie sich das gehört, mit einem Formular. Das kann man sich aus dem Internet herunterladen und ausfüllen. So weit noch ganz einfach, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal wieder Kontakt zu meinem Lieblingsaufreger, dem ÖPNV in Gestalt des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr. Heutiges Kapitel: Wie ich ein Abonnement kündige. Schwierige Angelegenheit. Das macht man natürlich schriftlich, aber nicht einfach so, sondern wie sich das gehört, mit einem Formular. Das kann man sich aus dem Internet herunterladen und ausfüllen. So weit noch ganz einfach, aber dann: Wohin mit dem Formular?</p>
<p>Adresse oder Faxnummer ist nicht angegeben, man soll es zu <strong>seinem</strong> Verkehrsunternehmen schicken oder im Kundencenter abgeben. Das heißt allerdings nicht, in <strong>irgendeinem</strong> Kundencenter des VRR sondern im Kundencenter des Verkehrsunternehmens, bei dem das Ticket gekauft wurde. Das von &#8220;Stadtbus Dormagen&#8221; betriebene Kundencenter des VRR ist nicht in der Lage eine Kündigung für ein Abo-Ticket des VRR entgegenzunehmen, dass bei der Deutschen Bahn gekauft wurde, wie ich lernen musste. Der Verkehrsverbund existiert mehr so virtuell als Dachmarke und Tarifgebiet. Zur Servicegemeinschaft reicht es noch nicht.</p>
<p>Über so etwas kann ich mich wirklich aufregen. Ich zeig der Dame im Kundencenter mein Ticket: Da steht VRR drauf, ich zeig auf das Schild, hinter dem sie sitzt, da steht auch VRR drauf. Wo denn das Problem sei. Antwort: Ich habe das Ticket ja nicht bei ihrem Verkehrsunternehmen gekauft. Ich werde pampig: Sei das jetzt ein VRR-Kundencenter, ja oder nein?  Schon, ja, aber ich müsste das Ticket da kündigen, wo ich es gekauft habe. Verdammt nochmal: Warum kann Sie das dann nicht an die zuständige Stelle weiterleiten, so als Kundencenter?</p>
<p>Kann Sie aber nicht.</p>
<p>Die DB-Agentur am Bahnhof Dormagen ist gleichfalls überfordert. Abokündigungen schicken sie eigentlich direkt an die Stadtbus, einfacher wärs, ich bringe es direkt dorthin. Ich erkäre mit zusammen gebissenen Zähnen den Sachverhalt. Hmja, soso, aber sie könnten die Kündigungen dann auch nur ans Abocenter der Bahn weiterfaxen. Das empfinde ich als entscheidenden Durchbruch.</p>
<p>Warum die Stadtbus das nicht konnte? Die haben die Faxnummer nicht und wenn ich überlege, wo ich noch überall Dinge kündigen muss, könnte ich jetzt schon loskotzen.</p>
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		<title>Nicht jünger</title>
		<link>http://www.geografitti.de/2008/12/12/nicht-junger/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 08:09:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle sind gegen mich]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.geografitti.de/?p=811</guid>
		<description><![CDATA[Samstag und Sonntag in Bremen gewesen, am Montag ganztätgig bis in den Abend in Karlsruhe gearbeitet, am Dienstag Moderation einer Podiumsdiskussion auf der Where2B-Konferenz in Bonn (mit gemütlichem Teil im Brauhaus bis Mittwoch), am Mttwoch Weihnachtsfeier der Bürogemeinschaft in Düsseldorf (Küchenzange gewichtelt gekriegt), am Donnerstag adventlicher Gänesebraten mit Familie in Köln und seit heute zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Samstag und Sonntag in Bremen gewesen, am Montag ganztätgig bis in den Abend in Karlsruhe gearbeitet, am Dienstag Moderation einer Podiumsdiskussion auf der <a href="http://www.where2b-conference.com/" target="_blank">Where2B-Konferenz in Bonn</a> (mit gemütlichem Teil im Brauhaus bis Mittwoch), am Mttwoch Weihnachtsfeier der Bürogemeinschaft in Düsseldorf (Küchenzange gewichtelt gekriegt), am Donnerstag adventlicher Gänesebraten mit Familie in Köln und seit heute zu Hause erkältet.</p>
<p>Man wird nicht jünger.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Info-Loch</title>
		<link>http://www.geografitti.de/2008/08/21/info-loch/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 13:01:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle sind gegen mich]]></category>

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		<description><![CDATA[Besser als in diesem Forumseintrag kann man den heutigen Vormittag nicht zusammen fassen: &#8220;Unitymedia tauscht im laufenden Betrieb Hardware aus, ohne vorher die EInstellungen zu testen (und) den betroffenen Nutzern vorher über eventuell mögliche Probleme zu unterichten. Außerdem wird der betroffene Nutzerkreis nicht spätestens bei Auftreten des Problems davon informiert, geschweige denn, (es) wird ihm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Besser als in <a href="http://www.unitymediaforum.de/viewtopic.php?f=77&amp;t=4414&amp;st=0&amp;sk=t&amp;sd=a&amp;start=70" target="_blank">diesem Forumseintrag</a> kann man den heutigen Vormittag nicht zusammen fassen:</p>
<p><em>&#8220;Unitymedia tauscht im laufenden Betrieb Hardware aus, ohne vorher die EInstellungen zu testen (und) den betroffenen Nutzern vorher über eventuell mögliche Probleme zu unterichten. Außerdem wird der betroffene Nutzerkreis nicht spätestens bei Auftreten des Problems davon informiert, geschweige denn, (es) wird ihm geholfen.&#8221;</em></p>
<p>Jawohl, so ist das: 17 Stunden partieller Netzausfall und keine einzige Information darüber an die Kunden, keine Erklärung, keine Hilfe, keine Entschuldigung. Lediglich eine inkomptente Hotline für 99 Cent die Minute. Okay, es ist kein Premiumanbieter, aber die Kernleistung sollte erbracht werden und falls nicht, wäre man ja schon mit ein paar erklärenden Worten auf der Homepage zufrieden. Wenn die <a href="http://www.unitymediaforum.de/index.php" target="_blank">Kunden-Selbsthilfegruppe</a> nicht wäre, würde ich jetzt noch rätseln, was da los ist/war.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Schlafender Hund im Maul</title>
		<link>http://www.geografitti.de/2008/05/02/schlafender-hund-im-maul/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 May 2008 09:21:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle sind gegen mich]]></category>

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		<description><![CDATA[Grundregel Nummer Eins misachtet: Wenn etwas keine Probleme macht, soll man es in Ruhe lassen. Gilt meines Erachtens für Computer und Zähne gleichermaßen. Ist meinem Zahnarzt aber egal, Parodontosebehandlung muss sein, auch wenn ich außer seinen warmen Worten, dass das notwendig sei, wenig Anlass dafür sehe. Vermutlich kann mein Zahnarzt gar nicht richtig einschätzen, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Grundregel Nummer Eins misachtet: Wenn etwas keine Probleme macht, soll man es in Ruhe lassen.</p>
<p>Gilt meines Erachtens für Computer und Zähne gleichermaßen. Ist meinem Zahnarzt aber egal, Parodontosebehandlung muss sein, auch wenn ich außer seinen warmen Worten, dass das notwendig sei, wenig Anlass dafür sehe. Vermutlich kann mein Zahnarzt gar nicht richtig einschätzen, was so eine Behandlung ohne spürbaren Schmerz für mich bedeutet. Ich gehör nämlich zu den Leuten, die nur zum Arzt gehen, wenn es weh tut. Und auch dann erst, wenn nix mehr geht. Wenn ich denn mal wegen irgendwas beim Arzt bin, machen die auch immer gleich so Dinge, die kein Mensch verlangt hat, zum Beispiel Blutdruck messen. Bei 80 zu 130 muss man sich dann bereits gegen Tabletten wehren.</p>
<p>Irgendwann vor zehn Jahren hat so ein Lungenarzt auch mal Asthma bei mir diagnostiziert und wollte mich für den Rest des Lebens auf Cortisonspray setzen, nur weil ich mit schwerer Bronchitis seinen Lungentest nicht bestanden hatte. Ärzte sind eine echte Gefahr für die Gesundheit und bei eher unspezifischen Symptomen wird das Rumgerate mit lateinischen Begriffen karschiert. So ist das.</p>
<p>Also, wenn man an sich nix merkt, auch nicht daran rühren. Nur bei den Zähnen habe ich mich jetzt mal ausnahmsweise überreden lassen. Und was ist? Üble Zahnfleischschmerzen, pochernder Weisheitszahn. &#8220;Jaja&#8221;, heißt es dann hinterher schlauscheißig. &#8220;Das kann schon mal passieren, dass man da einen schlafenden Hund mit weckt, der Zahn muss raus.&#8221;</p>
<p>Jaja, erklär ich irgendwann dem Richter, kann schon mal passieren, dass man hinterher seinen Arzt vermöbelt.<br />
Zumal ich meine Weisheit jetzt los bin.</p>
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		<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 18:03:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle sind gegen mich]]></category>

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		<description><![CDATA[Offener Brief an den Lokführer der S11 von Düsseldorf HbF (18:41 Uhr) nach Bergisch Gladbach (20:07) am 27. März 2008 Sehr geehrter Herr Lokführer, vermutlich ist Ihnen entgangen, wie ich sie am S-Bahnhof Friedrichstadt als &#8220;das größte frei herumlaufende Arschloch&#8221; bezeichnet habe und sich diesem eher sachlichen Befund noch zahlreiche weitere, sehr viel üblere Verwünschungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="font-style: italic"><strong>Offener Brief an den Lokführer der S11 von Düsseldorf HbF (18:41 Uhr) nach Bergisch Gladbach (20:07) am 27. März 2008</strong></p>
<p>Sehr geehrter Herr Lokführer,</p>
<p>vermutlich ist Ihnen entgangen, wie ich sie am S-Bahnhof Friedrichstadt als &#8220;das größte frei herumlaufende Arschloch&#8221; bezeichnet habe und sich diesem eher sachlichen Befund noch zahlreiche weitere, sehr viel üblere Verwünschungen anschlossen. Sie konnten das auch nicht hören, weil Sie zu diesem Zeitpunkt schon gar nicht mehr im Bahnhof waren. Mich und mein Fahrrad hatten Sie einfach stehen lassen. Eigens dazu haben sie eine halb geöffnete Tür Ihrer Bahn, in die ich gerade meinen Drahtesel bugsieren wollte, vor meiner Nase geschlossen.</p>
<p>Ich dachte kurzzeitig darüber nach, all meine Beleidigungen hier noch einmal in angemessener Deftigkeit zu wiederholen. Aber ich bin inzwischen der Überzeugung, Sie sind es einfach nicht wert. Andererseits: Vielleicht läsen Sie das zufällig oder es würde Ihnen berichtet und Sie fühlten sich in Ihrer Würde angegriffen und verklagten mich. Das bedeutet, sie müssten aus der Anonymität Ihrer Führerhauses heraustreten und ich wüsste wer sie sind. Sicher könnte ich herausfinden, welche Bahn sie so fahren. Und dieses Wissen gäbe mir Gelegenheit Ihren Feierabend durch ein paar vergessene Gepäckstücke ebenfalls ein wenig nach hinten zu verlagern.</p>
<p>Ein interessantes Rache-Szenario&#8230; Wissen Sie was? Die Vorstellung genügt mir schon zur Katharsis. Und falls ich Ihnen heute ein kleines Überlegenheitsgefühl gegeben habe, dass Ihre frustierende Gesamtexistenz entscheidend bereichert hat: Keine Ursache. Mach ich doch gern. Sie&#8230;Sie&#8230;Lokführer !!!!</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Ihr Textkoch</p>
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