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	<title>Geografitti - nicht nur Geografisches &#187; Alle sind gegen mich</title>
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	<description>Die Vermessung meiner Welt</description>
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		<title>Fischstäbchen-Waterloo</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 13:44:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle sind gegen mich]]></category>

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		<description><![CDATA[Welcher verkokste Produktmanager ist bei Iglo eigentlich für die neuen Fischstäbchen mit Chili-Panade verantwortlich?
Welcher korrupte Marktforscher hat sämtliche Testergebnisse dazu eigenhändig gefälscht?
Welcher Weichbirne von Graphiker hat das Verpackungsdesign nur minimal unterschiedlich zu den &#8220;Fischstäbchen classic&#8221; gestaltet?
Man, schmecken die doof.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welcher verkokste Produktmanager ist bei Iglo eigentlich für die neuen Fischstäbchen mit Chili-Panade verantwortlich?<br />
Welcher korrupte Marktforscher hat sämtliche Testergebnisse dazu eigenhändig gefälscht?<br />
Welcher Weichbirne von Graphiker hat das Verpackungsdesign nur minimal unterschiedlich zu den &#8220;Fischstäbchen classic&#8221; gestaltet?</p>
<p>Man, schmecken die doof.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ich war eine Spam-Schleuder</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 19:24:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle sind gegen mich]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurzzeitig aus dem Google-Index geflogen: Mein Blog war zur Spamschleuder mutiert und hat fleißig verdeckte Links zu allerlei chemischen Substanzen feilgeboten. Ich war da auch etwas nachlässig und fuhr immer noch auf Version 2.5 von Wordpress. Jetzt musste sich mich zu einem Update durchringen. Aber damit sind mit Glück nur die alten Lücken gestopft, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurzzeitig aus dem Google-Index geflogen: Mein Blog war zur Spamschleuder mutiert und hat fleißig verdeckte Links zu allerlei chemischen Substanzen feilgeboten. Ich war da auch etwas nachlässig und fuhr immer noch auf Version 2.5 von Wordpress. Jetzt musste sich mich zu einem Update durchringen. Aber damit sind mit Glück nur die alten Lücken gestopft, der Schadcode indes noch nicht gefunden. Offenbar wurde ich in ähnlicher Weise gehackt, wie <a href="http://www.teohuiming.name/blog/wordpress-exploit" target="_blank">hier</a> und <a href="http://linux.byexamples.com/archives/397/wordpress-exploit-we-been-hit-by-hidden-spam-link-injection/" target="_blank">hier</a> beschrieben, aber eben nur ähnlich. Die Tipps halfen mir lediglich grundsätzlich weiter: Ich wusste, nach was ich suchen musste, aber nur sehr ungefähr wo.</p>
<p>Da das Problem nach dem Update fortbestand, gebot allerdings die Logik, dass die verseuchten Dateien in den davon unberührten Teilen liegen mussten. Fündig wurde ich dann in diversen Plugins und nach Löschungsrunden, Neuinstallationen und einigen Tagen Beobachtungen glaube ich jetzt, das Problem gelöst zu haben. Allerdings habe ich im Zuge der Aufräumarbeiten die vorhandenen User löschen müssen und lasse erstmal auch keine Neuen mehr zu, die sich als Leser registrieren könnten.</p>
<p>Wer kommentieren möchte, muss jetzt durch die Captcha-Augenprüfung.</p>
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		<title>Fotolia reagiert auf Schifferscheiße</title>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2009 15:49:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle sind gegen mich]]></category>

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		<description><![CDATA[Das sind empfindliche Leute mit &#8220;pädagogischen Idealen&#8221; wie man es mir gegenüber am Telefon ausdrückte. Gemeint sind sie Macher von Fotolia, einen Fotoportal im Internet, deren Bilder man recht hübsch für Prospekte und Ähnliches verwerten darf. Die Quelle der Bilder sind prinzipiell wir alle, aber es nicht so, dass jeder jedes Bild hochladen darf. Vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das sind empfindliche Leute mit &#8220;pädagogischen Idealen&#8221; wie man es mir gegenüber am Telefon ausdrückte. Gemeint sind sie Macher von Fotolia, einen Fotoportal im Internet, deren Bilder man recht hübsch für Prospekte und Ähnliches verwerten darf. Die Quelle der Bilder sind prinzipiell wir alle, aber es nicht so, dass jeder jedes Bild hochladen darf. Vor den Verkauf haben die Macher eine Qualitätsprüfung gesetzt. Allerdings mit einer eher mechanistischen Auffassung von Qualität: Verwackelt oder unscharf geht zum Beispiel gar nicht. Als Stilmitel ist das der in Fotolia erwünschten Nierentisch-Ästhetik weitgehend unbekannt.</p>
<p>Ich habe irgendwann mal im Forum der Webseite angemerkt, dass vor diesem Hinterund weite Teile der professionellen Fotografie in Fotolia keine Chance hätten und da ich gar gerade richtig gut drauf war, fiel in diesem Zusammenhang auch der Ausdruck &#8220;Schifferscheiße&#8221; für das Regelwerk von Fotolia.</p>
<p>Neulich bemerkte ich dann, dass mein Account blockiert war und als ich anfragte, was denn los sei, wurde mir ziemlich von oben herab mitgeteilt, das müsste ich ja wohl wissen. Ehrlich gesagt, ich wusste es nicht (mehr), denn ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass (zugegeben deftige) Kritik am Unternehmen mit sofortigen Einträgen in der Kaderakte sanktioniert wird. Ich musste dann feststellen, dass vor allem die &#8220;Schifferscheiße&#8221; sauer aufstieß. (Was für ein Bild&#8230;.). Man bevorzuge eine gepflegte Asudrucksweise. Aber kein Problem: Ich könnte mich ja entschuldigen.</p>
<p>Wirklich köstlicher Witz. Ich kritsiere ein Unternehmen und soll mich entschuldigen? Was <span style="text-decoration: line-through;">ist</span> sind denn das für <span style="text-decoration: line-through;">eine</span> <span style="text-decoration: line-through;">Schifferscheiße</span> Matrosenexkremente? Oh, Mann!!!! Ich bin für solche Erziehungsversuche einfach zu alt. Und ich hatte schon immer Schwierigkeiten mit mimosenhaften Gemütern. Neu ist mir nur, das sich inzwischen auch Unternehmen als Mimosen aufführen.</p>
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		<title>Monatsticket kündigen</title>
		<link>http://www.geografitti.de/2009/04/06/monatsticket-kundigen/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 12:09:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle sind gegen mich]]></category>

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		<description><![CDATA[Mal wieder Kontakt zu meinem Lieblingsaufreger, dem ÖPNV in Gestalt des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr. Heutiges Kapitel: Wie ich ein Abonnement kündige. Schwierige Angelegenheit. Das macht man natürlich schriftlich, aber nicht einfach so, sondern wie sich das gehört, mit einem Formular. Das kann man sich aus dem Internet herunterladen und ausfüllen. So weit noch ganz einfach, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal wieder Kontakt zu meinem Lieblingsaufreger, dem ÖPNV in Gestalt des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr. Heutiges Kapitel: Wie ich ein Abonnement kündige. Schwierige Angelegenheit. Das macht man natürlich schriftlich, aber nicht einfach so, sondern wie sich das gehört, mit einem Formular. Das kann man sich aus dem Internet herunterladen und ausfüllen. So weit noch ganz einfach, aber dann: Wohin mit dem Formular?</p>
<p>Adresse oder Faxnummer ist nicht angegeben, man soll es zu <strong>seinem</strong> Verkehrsunternehmen schicken oder im Kundencenter abgeben. Das heißt allerdings nicht, in <strong>irgendeinem</strong> Kundencenter des VRR sondern im Kundencenter des Verkehrsunternehmens, bei dem das Ticket gekauft wurde. Das von &#8220;Stadtbus Dormagen&#8221; betriebene Kundencenter des VRR ist nicht in der Lage eine Kündigung für ein Abo-Ticket des VRR entgegenzunehmen, dass bei der Deutschen Bahn gekauft wurde, wie ich lernen musste. Der Verkehrsverbund existiert mehr so virtuell als Dachmarke und Tarifgebiet. Zur Servicegemeinschaft reicht es noch nicht.</p>
<p>Über so etwas kann ich mich wirklich aufregen. Ich zeig der Dame im Kundencenter mein Ticket: Da steht VRR drauf, ich zeig auf das Schild, hinter dem sie sitzt, da steht auch VRR drauf. Wo denn das Problem sei. Antwort: Ich habe das Ticket ja nicht bei ihrem Verkehrsunternehmen gekauft. Ich werde pampig: Sei das jetzt ein VRR-Kundencenter, ja oder nein?  Schon, ja, aber ich müsste das Ticket da kündigen, wo ich es gekauft habe. Verdammt nochmal: Warum kann Sie das dann nicht an die zuständige Stelle weiterleiten, so als Kundencenter?</p>
<p>Kann Sie aber nicht.</p>
<p>Die DB-Agentur am Bahnhof Dormagen ist gleichfalls überfordert. Abokündigungen schicken sie eigentlich direkt an die Stadtbus, einfacher wärs, ich bringe es direkt dorthin. Ich erkäre mit zusammen gebissenen Zähnen den Sachverhalt. Hmja, soso, aber sie könnten die Kündigungen dann auch nur ans Abocenter der Bahn weiterfaxen. Das empfinde ich als entscheidenden Durchbruch.</p>
<p>Warum die Stadtbus das nicht konnte? Die haben die Faxnummer nicht und wenn ich überlege, wo ich noch überall Dinge kündigen muss, könnte ich jetzt schon loskotzen.</p>
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		<title>Nicht jünger</title>
		<link>http://www.geografitti.de/2008/12/12/nicht-junger/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 08:09:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle sind gegen mich]]></category>

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		<description><![CDATA[Samstag und Sonntag in Bremen gewesen, am Montag ganztätgig bis in den Abend in Karlsruhe gearbeitet, am Dienstag Moderation einer Podiumsdiskussion auf der Where2B-Konferenz in Bonn (mit gemütlichem Teil im Brauhaus bis Mittwoch), am Mttwoch Weihnachtsfeier der Bürogemeinschaft in Düsseldorf (Küchenzange gewichtelt gekriegt), am Donnerstag adventlicher Gänesebraten mit Familie in Köln und seit heute zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Samstag und Sonntag in Bremen gewesen, am Montag ganztätgig bis in den Abend in Karlsruhe gearbeitet, am Dienstag Moderation einer Podiumsdiskussion auf der <a href="http://www.where2b-conference.com/" target="_blank">Where2B-Konferenz in Bonn</a> (mit gemütlichem Teil im Brauhaus bis Mittwoch), am Mttwoch Weihnachtsfeier der Bürogemeinschaft in Düsseldorf (Küchenzange gewichtelt gekriegt), am Donnerstag adventlicher Gänesebraten mit Familie in Köln und seit heute zu Hause erkältet.</p>
<p>Man wird nicht jünger.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Info-Loch</title>
		<link>http://www.geografitti.de/2008/08/21/info-loch/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 13:01:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle sind gegen mich]]></category>

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		<description><![CDATA[Besser als in diesem Forumseintrag kann man den heutigen Vormittag nicht zusammen fassen:
&#8220;Unitymedia tauscht im laufenden Betrieb Hardware aus, ohne vorher die EInstellungen zu testen (und) den betroffenen Nutzern vorher über eventuell mögliche Probleme zu unterichten. Außerdem wird der betroffene Nutzerkreis nicht spätestens bei Auftreten des Problems davon informiert, geschweige denn, (es) wird ihm geholfen.&#8221;
Jawohl, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Besser als in <a href="http://www.unitymediaforum.de/viewtopic.php?f=77&amp;t=4414&amp;st=0&amp;sk=t&amp;sd=a&amp;start=70" target="_blank">diesem Forumseintrag</a> kann man den heutigen Vormittag nicht zusammen fassen:</p>
<p><em>&#8220;Unitymedia tauscht im laufenden Betrieb Hardware aus, ohne vorher die EInstellungen zu testen (und) den betroffenen Nutzern vorher über eventuell mögliche Probleme zu unterichten. Außerdem wird der betroffene Nutzerkreis nicht spätestens bei Auftreten des Problems davon informiert, geschweige denn, (es) wird ihm geholfen.&#8221;</em></p>
<p>Jawohl, so ist das: 17 Stunden partieller Netzausfall und keine einzige Information darüber an die Kunden, keine Erklärung, keine Hilfe, keine Entschuldigung. Lediglich eine inkomptente Hotline für 99 Cent die Minute. Okay, es ist kein Premiumanbieter, aber die Kernleistung sollte erbracht werden und falls nicht, wäre man ja schon mit ein paar erklärenden Worten auf der Homepage zufrieden. Wenn die <a href="http://www.unitymediaforum.de/index.php" target="_blank">Kunden-Selbsthilfegruppe</a> nicht wäre, würde ich jetzt noch rätseln, was da los ist/war.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schlafender Hund im Maul</title>
		<link>http://www.geografitti.de/2008/05/02/schlafender-hund-im-maul/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 May 2008 09:21:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle sind gegen mich]]></category>

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		<description><![CDATA[Grundregel Nummer Eins misachtet: Wenn etwas keine Probleme macht, soll man es in Ruhe lassen.
Gilt meines Erachtens für Computer und Zähne gleichermaßen. Ist meinem Zahnarzt aber egal, Parodontosebehandlung muss sein, auch wenn ich außer seinen warmen Worten, dass das notwendig sei, wenig Anlass dafür sehe. Vermutlich kann mein Zahnarzt gar nicht richtig einschätzen, was so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Grundregel Nummer Eins misachtet: Wenn etwas keine Probleme macht, soll man es in Ruhe lassen.</p>
<p>Gilt meines Erachtens für Computer und Zähne gleichermaßen. Ist meinem Zahnarzt aber egal, Parodontosebehandlung muss sein, auch wenn ich außer seinen warmen Worten, dass das notwendig sei, wenig Anlass dafür sehe. Vermutlich kann mein Zahnarzt gar nicht richtig einschätzen, was so eine Behandlung ohne spürbaren Schmerz für mich bedeutet. Ich gehör nämlich zu den Leuten, die nur zum Arzt gehen, wenn es weh tut. Und auch dann erst, wenn nix mehr geht. Wenn ich denn mal wegen irgendwas beim Arzt bin, machen die auch immer gleich so Dinge, die kein Mensch verlangt hat, zum Beispiel Blutdruck messen. Bei 80 zu 130 muss man sich dann bereits gegen Tabletten wehren.</p>
<p>Irgendwann vor zehn Jahren hat so ein Lungenarzt auch mal Asthma bei mir diagnostiziert und wollte mich für den Rest des Lebens auf Cortisonspray setzen, nur weil ich mit schwerer Bronchitis seinen Lungentest nicht bestanden hatte. Ärzte sind eine echte Gefahr für die Gesundheit und bei eher unspezifischen Symptomen wird das Rumgerate mit lateinischen Begriffen karschiert. So ist das.</p>
<p>Also, wenn man an sich nix merkt, auch nicht daran rühren. Nur bei den Zähnen habe ich mich jetzt mal ausnahmsweise überreden lassen. Und was ist? Üble Zahnfleischschmerzen, pochernder Weisheitszahn. &#8220;Jaja&#8221;, heißt es dann hinterher schlauscheißig. &#8220;Das kann schon mal passieren, dass man da einen schlafenden Hund mit weckt, der Zahn muss raus.&#8221;</p>
<p>Jaja, erklär ich irgendwann dem Richter, kann schon mal passieren, dass man hinterher seinen Arzt vermöbelt.<br />
Zumal ich meine Weisheit jetzt los bin.</p>
]]></content:encoded>
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		<title></title>
		<link>http://www.geografitti.de/2008/03/27/658/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 18:03:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle sind gegen mich]]></category>

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		<description><![CDATA[Offener Brief an den Lokführer der S11 von Düsseldorf HbF (18:41 Uhr) nach Bergisch Gladbach (20:07) am 27. März 2008
Sehr geehrter Herr Lokführer,
vermutlich ist Ihnen entgangen, wie ich sie am S-Bahnhof Friedrichstadt als &#8220;das größte frei herumlaufende Arschloch&#8221; bezeichnet habe und sich diesem eher sachlichen Befund noch zahlreiche weitere, sehr viel üblere Verwünschungen anschlossen. Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="font-style: italic"><strong>Offener Brief an den Lokführer der S11 von Düsseldorf HbF (18:41 Uhr) nach Bergisch Gladbach (20:07) am 27. März 2008</strong></p>
<p>Sehr geehrter Herr Lokführer,</p>
<p>vermutlich ist Ihnen entgangen, wie ich sie am S-Bahnhof Friedrichstadt als &#8220;das größte frei herumlaufende Arschloch&#8221; bezeichnet habe und sich diesem eher sachlichen Befund noch zahlreiche weitere, sehr viel üblere Verwünschungen anschlossen. Sie konnten das auch nicht hören, weil Sie zu diesem Zeitpunkt schon gar nicht mehr im Bahnhof waren. Mich und mein Fahrrad hatten Sie einfach stehen lassen. Eigens dazu haben sie eine halb geöffnete Tür Ihrer Bahn, in die ich gerade meinen Drahtesel bugsieren wollte, vor meiner Nase geschlossen.</p>
<p>Ich dachte kurzzeitig darüber nach, all meine Beleidigungen hier noch einmal in angemessener Deftigkeit zu wiederholen. Aber ich bin inzwischen der Überzeugung, Sie sind es einfach nicht wert. Andererseits: Vielleicht läsen Sie das zufällig oder es würde Ihnen berichtet und Sie fühlten sich in Ihrer Würde angegriffen und verklagten mich. Das bedeutet, sie müssten aus der Anonymität Ihrer Führerhauses heraustreten und ich wüsste wer sie sind. Sicher könnte ich herausfinden, welche Bahn sie so fahren. Und dieses Wissen gäbe mir Gelegenheit Ihren Feierabend durch ein paar vergessene Gepäckstücke ebenfalls ein wenig nach hinten zu verlagern.</p>
<p>Ein interessantes Rache-Szenario&#8230; Wissen Sie was? Die Vorstellung genügt mir schon zur Katharsis. Und falls ich Ihnen heute ein kleines Überlegenheitsgefühl gegeben habe, dass Ihre frustierende Gesamtexistenz entscheidend bereichert hat: Keine Ursache. Mach ich doch gern. Sie&#8230;Sie&#8230;Lokführer !!!!</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Ihr Textkoch</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Drei Gläser Medinait</title>
		<link>http://www.geografitti.de/2008/03/07/drei-glaser-medinait/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Mar 2008 08:14:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle sind gegen mich]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute wäre erstmals der Tag, an dem ich einen Blog-Eintrag am liebsten mit den altmodischen Worten „Liebes Tagebuch“ beginnen würde, um dann in ausschweifenden Worten und mit viel Selbstmitleid darüber zu berichten, wie sehr mein beruflicher Ausflug nach München und anschließend nach Salzburg von Krankheit und Siechtum geprägt war. Jawohl. Spätestens am Abend des zweiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute wäre erstmals der Tag, an dem ich einen Blog-Eintrag am liebsten mit den altmodischen Worten „Liebes Tagebuch“ beginnen würde, um dann in ausschweifenden Worten und mit viel Selbstmitleid darüber zu berichten, wie sehr mein beruflicher Ausflug nach München und anschließend nach Salzburg von Krankheit und Siechtum geprägt war. Jawohl. Spätestens am Abend des zweiten Tages des Runden Tisches GIS war es nämlich vorbei mit gespannter Aufmerksamkeit und interessierten Gesprächen. Eine Grippe, die ich schon seit Tagen zu ignorieren versuchte, haute mit brachialer Gewalt zu und mich von den Beinen.</p>
<p>Es kam das erste Gläschen Wick-Medinait, aber nicht, dass ich nun liegend und schlafend genesen wäre, wie die Werbung suggeriert&#8230; Nee, nach einer weitgehend schlaflosen Nacht mit komplett gestörten Magen-Darm Aktivitäten heulte ich mich erst telefonisch bei der Frau an meiner Seite aus und schlich dann um kurz nach acht zum Zug nach Salzburg, um dort direkt ins nächste Hotelbett zu sinken. Das war im Vergleich zu der Münchener Absteige, in dem noch die gleichen Renovierungsankündigungen im Fahrstuhl hingen, wie vor zwei Jahren, hinreichend kuschelig und sorgte in Kombination mit einigen weiteren chemischen Substanzen endlich für etwas Schlaf.</p>
<p>Statt um zehn trudelte ich also dann so gegen 16 Uhr auf dem <a href="http://www.flickr.com/photos/davidroethler/2300097636/in/photostream/">Kick-Off Meeting</a> des Bridge2Geo-Projektes ein, denn  deswegen war ich ja eigentlich in Salzburg. Bridge2Geo ist ein EU-Projekt, gefördert unter der Überschrift „<a href="http://www.forschungsrahmenprogramm.de/wissensregionen.htm">Regions of Knowledge</a>“ im 7. Forschungsrahmenprogramm. Konkret geht es darum, die in den Regionen Salzburg und Bonn vorhandenen Geoinformatik-Cluster aus Unternehmen, Behörden und Forschungseinrichtungen stärker miteinander zu vernetzen, um gemeinsam unter anderem Themenfelder wie Tourismus oder Gesundheitswirtschaft zu bearbeiten und darin Anwendungen der Geoinformatik bekannter zu machen. Letztlich nackte Wirtschaftsförderung. Immerhin konnte ich noch dem Rest des Freitags- und dem gesamten Samstag-Programm der versammelten  Geoinformatik-Expertise aus Bonn und Salzburg beiwohnen und ab und an interessiert herumhusten und fragend schnäuzen. Dazwischen kam das zweite Gläschen Wick-Medinait.</p>
<p>Jetzt muss man noch erwähnen, dass die genauen Eckdaten dieser Salzburger Veranstaltung etwas länger in der Schwebe waren, jedenfalls zu lange, um seine Reiseplanungen exakt darauf abzustimmen. Deswegen ging es erst am Sonntagvormittag und ab München per Flieger zurück in heimatliche Gefilde. Um nicht zu allzu unchristlich früher Zeit von Salzburg aus zum Münchener Flughafen starten zu müssen, hatte ich deshalb noch eine weitere Übernachtung von Sonnabend auf Sonntag in München eingeplant. Und das hat sich im Nachhinein als gar nicht so schlecht entpuppt, denn der Orkan „Emma“ hat die meisten Reiseplanungen für Samstag ohnehin weggepustet – inklusive meiner Zugfahrt nach München.</p>
<p>Am Salzburger Hauptbahnhof herrschte entsprechendes Chaos, Skiausrüstungen starrten auf Anzeigetafeln und belagerten die Schalter. Der Mensch im Infopoint verwies mich auf den Bus-Ersatzverkehr, die Strecke Salzburg-München sei orkanbedingt gesperrt. Am Bahnhofsvorplatz verstopften die Skiausrüstungen allerdings schon sämtliche Busse. Nach München fuhr sowieso keiner. „Nehmen sie den Bus nach Innsbruck, da können sie dann ab Kuftstein die Bahn nehmen“, hieß es. Kuftstein kannte ich bislang nur aus dem gleichnamigen Lied, mit dem ich als Kind regelmäßig im Rahmen eines im elterlichen Haus gern gehörten Radio-Wunschkonzertes konfrontiert wurde. Da wollte ich auf keinen Fall hin.</p>
<p>Das war genau der richtige Moment für meine gestörte Verdauung, wieder ein wenig Aufmerksamkeit einzuklagen. Mein glasiger werdende Blick folgte den WC-Pfeilen und inmitten der geschäftlichen Verrichtung erscholl die Ansage, dass Reisende mit dem Ziel München, jetzt den Ersatzzug auf Gleis vier nehmen könnten. Was für eine Schei&#8230;</p>
<p>Aber ich erspare mir jetzt weitere detaillierte Schilderungen des Fortgangs der Ereignisse und springe direkt zum Happy-End: Mit unwesentlicher Verspätung bringt mich der Zug tatsächlich zu meinem dritten Gläschen Wick-Medinait. Dann schüttelt es mich am Sonntag per Flieger von München nach Düsseldorf (Emma ist immer noch zu Gange) und der Ausflug war beendet.  Seitdem geht es stetig aufwärts, jedenfalls gesundheitlich. Nur die zwei bis drei liegen gebliebenen Aufträge, die ich eigentlich während der Zugfahrten oder mal im Café/Hotel abarbeiten wollte, belegen mich jetzt dieses Wochenende.</p>
<p>Und damit wollen wie das persönliche Tagebuch auch wieder zuklappen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>München ist und bleibt doof</title>
		<link>http://www.geografitti.de/2008/02/25/munchen-ist-und-bleibt-doof/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Feb 2008 17:58:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle sind gegen mich]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Besuch beim Runden Tisch GIS an der TU München in zwei Tagen fängt ja gut an: Angeblich wurde meine Hotelreservierung storniert, leider kann mir der Beherbungsbetrieb keinerlei Angaben darüber machen wann oder von wem (&#8220;Wir sind eine kleine Familienpension, sowas notieren wir nicht&#8221;, soweit ich das bayerische Orginal verstanden habe). Saftladen.
Meine Vermutung: Da die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Besuch beim Runden Tisch GIS an der TU München in zwei Tagen fängt ja gut an: Angeblich wurde meine Hotelreservierung storniert, leider kann mir der Beherbungsbetrieb keinerlei Angaben darüber machen wann oder von wem (&#8220;Wir sind eine kleine Familienpension, sowas notieren wir nicht&#8221;, soweit ich das bayerische Orginal verstanden habe). Saftladen.</p>
<p>Meine Vermutung: Da die ganze Sache nur telefonisch gebucht war, hat irgendjemand aus der Pensionsfamilie auf eine unabgesprochene Bestätigung meinerseits gelauert und da diese nicht kam, meinen Namen sicherheitshalber  gestrichen. Wenn ich da heute nicht vorahnend angerufen hätte (auch weil ich nix Schriftliches zu meiner Buchung fand), hätte ich da blöde an der Rezeption gestanden.</p>
<p>Andereseits können auch die Herbergseltern froh sein, dass es nicht zu dieser Situation gekommen ist. Ich hab schon Leute wegen geringerer Missverständnisse <span style="text-decoration: line-through;">zur Sau gemacht</span> kritisiert. Bei meinem Temperament und bayerischen Ordnungsvorstellungen hätte ich dabei aber wahrscheinlich den Kürzeren gezogen.</p>
<p>Wieder ein Grund mehr, München einfach nur <a href="http://www.geografitti.de/?p=210">doof</a> zu finden.</p>
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