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	<title>Geografitti - nicht nur Geografisches &#187; Textkoch</title>
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	<description>Die Vermessung meiner Welt</description>
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		<title>Lebenszeichen</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 08:01:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Selbstgespräche]]></category>

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		<description><![CDATA[Tatsächlich: Seit 19. Mai gab es hier keinen neuen Blogeintrag, wie ein aufmerksamer Kommentator anmerkt, der eine Fehlfunktion seines Feed-Readers vermutete. Die Unterstellung eines technischen Defekts ehrt ihn. Aber es ist ganz simpel: Ich ersticke in Arbeit und habe den Ehrgeiz, im Juli nach über zwei Jahren mal wieder so etwas, wie eine Urlaubsreise anzutreten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tatsächlich: Seit 19. Mai gab es hier keinen neuen Blogeintrag, wie ein aufmerksamer Kommentator anmerkt, der eine Fehlfunktion seines Feed-Readers vermutete. Die Unterstellung eines technischen Defekts ehrt ihn. Aber es ist ganz simpel: Ich ersticke in Arbeit und habe den Ehrgeiz, im Juli nach über zwei Jahren mal wieder so etwas, wie eine Urlaubsreise anzutreten, wenn auch nur nach Dänemark. Nun ist Urlaub bei mir seit dem Eintritt ins Arbeitsleben eine Illusion. Wenn ich meine Aufgaben nicht erledige, tut es auch kein Anderer. Urlaub ist also einfach nur umorganisierte Arbeitszeit, was regelmäßig dazu führt, dass vor und nach dieser Urlaubssache immer besonders viel zu tun ist. Andererseits lebe ich mit dem guten Gefühl, dass die eigene Arbeitskraft nicht von jetzt auf gleich durch einen schnell angelernten Neuling ersetzt werden kann (Grundsätzlich ist natürlich jeder ersetzbar, wie  große Friedhöfe beweisen).</p>
<p>Zwischen diesen Polen des Jammers auf hohem Niveau über zuviel Arbeit und der Genugutuung darüber, ein gefragter Mann zu sein, pendelt jedenfalls derzit mein Leben und leidet der/das Blog. Dazu kommt noch das übliche: Finanzamt will Geld, Anwälte drohen mit Klagen, ein Haufen ungesehener DVDs, Fußball-WM und die Jagd nach perfekten Erdbeeren. Wann soll ich da bitte schön noch Blogeinträge machen?</p>
<p>Aber ich gelobe Besserung. Außerdem ist ein leichtsinnigerweise angenommener Lehrauftrag an der Uni Osnabrück weitgehend erledigt. (Ich darf noch Noten verteilen, huarghhhhh&#8230;..). Der hat sich nämlich als außerordentlicher Zeitfresser entpuppt und dürfte sich schätzungsweise erst ab der dritten Auflage rechnen, und das auch nur, wenn ich das jetzt aufwändig erstellte Seminarprogramm jedesmal unverändert abspule.</p>
<p>Vielleicht schaffe ich es ja im Urlaub zumindest ein &#8220;Bild des Tages&#8221; zu übermitteln. Hotel mit kostenlosem WLAN ist jedenfalls vorhanden.</p>
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		<title>Rendevouz auf dem Sternentreck</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 17:53:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Selbstgespräche]]></category>

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Und mit dieser Botschaft, dass auch die Liebe in den kommenden Jahrhunderten die alles treibende Kraft sein wird, wünsche ich schon vorab frohe Ostern.
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<p>Und mit dieser Botschaft, dass auch die Liebe in den kommenden Jahrhunderten die alles treibende Kraft sein wird, wünsche ich schon vorab frohe Ostern.</p>
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		<title>Alles aus dem Netz: Fundstücke</title>
		<link>http://www.geografitti.de/2010/03/29/alles-aus-dem-netz-fundstucke/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 13:23:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Am Wegesrand]]></category>

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		<description><![CDATA[Und wieder mal gesammelter Lese-, Download- oder Aufrege-Stoff, der mir in jüngster Zeit gezielt oder auch weniger gezielt über den Weg gelaufen ist:

Arnulf Christl macht sich in seinem Blog Gedanken über Open Source und welches Verständnis EU-Projekte davon bisweilen haben
In Ergänzung zu OpenStreetMap sammelt OpenAddresses hausgenaue Gebäudedaten zur hausnummergenauer Geokodierung &#8211; kann man machen, muss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und wieder mal gesammelter Lese-, Download- oder Aufrege-Stoff, der mir in jüngster Zeit gezielt oder auch weniger gezielt über den Weg gelaufen ist:</p>
<ul>
<li>Arnulf Christl macht sich in seinem Blog <a href="http://arnulf.us/sevendipity/archives/30-The-European-Union,-Open-Source-and-INSPIRE.html" target="_blank">Gedanken</a> über Open Source und welches Verständnis EU-Projekte davon bisweilen haben</li>
<li>In Ergänzung zu OpenStreetMap sammelt <a href="http://www.openaddresses.org/" target="_blank">OpenAddresses</a> hausgenaue Gebäudedaten zur hausnummergenauer Geokodierung &#8211; kann man machen, muss man aber nicht</li>
<li>Schöne Animationen und Bilder der globalen Wolkendecke gibt es im <a href="http://svs.gsfc.nasa.gov/vis/a000000/a003600/a003659/" target="_blank">Goddard Space Flight Center</a></li>
<li>Wer braucht schon Vorratsdaten? Wahrscheinlichkeitsrechnung tuts auch. Chaoming Song, Zehui Qu, Nicholas Blumm und Albert-László Barabási zeigen, dass sich Standorte von Teilnehmern in Mobilfunknetzen zu 93 Prozent <a href="http://arstechnica.com/science/news/2010/02/cell-phones-show-human-movement-predictable-93-of-the-time.ars" target="_blank">vorhersagen</a> lassen.</li>
<li>Ein <a href="http://www.horizont.net/aktuell/digital/pages/protected/Revolution-2.0-Zukunftsforscher-Peter-Kruse-ueber-den-Boom-von-sozialen-Netzwerken_91138.html" target="_blank">langes Interview</a> mit dem Marketing-Experten und Sozialforscher Peter Kruse, dass vermutlich für die Page-View Statistik von Horizont in zehn Seiten aufgesplittet wurde. Da muss man durch, aber es lohnt sich: Lange nicht mehr gelesen, wie jemand so schöne große rote Fäden durch das ganze Social-Media Gewusel zieht.</li>
</ul>
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		<title>Zurück an die Universität</title>
		<link>http://www.geografitti.de/2010/03/24/zuruck-an-die-universitat/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 11:10:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das kleine ich bin ich]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute kam das offizielle Schreiben und ich kann es damit zur Überraschung aller meiner ehemaligen Mathematik-Lehrer verkünden: Ich habe ab dem Sommersemester 2010 einen Lehrauftrag des Fachbereichs Mathematik/Informatik an der Universität Osnabrück.
Wie konnte es dazu kommen?
Okay, es geht nicht um Differenzialrechnung (Sie können sich wieder beruhigen, Herr Unger), sondern um ein Seminar &#8220;Geomarketing&#8221; im Rahmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute kam das offizielle Schreiben und ich kann es damit zur Überraschung aller meiner ehemaligen Mathematik-Lehrer verkünden: Ich habe ab dem Sommersemester 2010 einen Lehrauftrag des Fachbereichs Mathematik/Informatik an der Universität Osnabrück.</p>
<p>Wie konnte es dazu kommen?</p>
<p>Okay, es geht nicht um Differenzialrechnung (Sie können sich wieder beruhigen, Herr Unger), sondern um ein Seminar &#8220;Geomarketing&#8221; im Rahmen des Masterstudiengangs &#8220;Geoinformatik&#8221;. In erster Linie soll es Ziel sein, den angehenden Technik-Experten aufzuzeigen, dass es auch Anwendungsfelder für geographische Informationen gibt, die wenig bis gar nichts mit Photogrammetrie und Katasterwesen zu tun haben. In gewisser Hinsicht kann  man Geomarkting ja als zu Business-Zwecken brauchbar gemachte Sozialwissenschaft bzw. Sozialgeographie beschreiben, womit ich erstens mich halbwegs gut auskenne und zweitens schon mitten im Seminar bin: Was ist eigentlich Geomarketing? Mal gucken wie weit man dabei in zwei Semesterwochenstunden kommen kann, wobei ich aus praktischen Gründen an ein Blockseminar denke. Ich denke, dass in naher Zukunft auch die <a href="http://tinyurl.com/ylk8p79" target="_blank">Ankündigung</a> dieses Seminars aktualisiert wird. So wird übrigens auch deutlich, wie ich an diesen Job kam: Als Ersatzmann.</p>
<p>Kein Ersatz bin ich aber am 27. Mai an der FH Oldenburg bzw. Jade-Hochschule . Im Rahmen des geodätischen Kolloquiums darf ich dort über &#8220;Streetview, Foursquare &amp; Co: Geodaten werden persönlich &#8211; Geomarketing und Datenschutz&#8221; referieren. Der Termin ist auch so frisch eingetütet, dass es ebenfalls noch einen Moment dauert, bis er &#8211; zusammen mit dem gesamten Kolloquium -  <a href="http://www.fh-oow.de/fbbug/index.php?id=552" target="_blank">hier verkündet</a> wird.</p>
<p>Ich bin ja gespannt, wie mir mehr als zehn Jahren nach Studienabschluss (übrigens in Oldenburg an der Uni) die andere Seite des Schreibtisches vorkommt, zumal ja seitdem an den Unis und FHs kein Stein auf dem anderen geblieben ist. Für den von mir als Magister mit Hingabe bewältigten großen Caféteria-Schein fehlt heutigen Bachelor- und Master-Studenten ja irgendwie die Muße&#8230;</p>
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		<title>Versuch der Enteignung</title>
		<link>http://www.geografitti.de/2010/03/09/versuch-der-enteignung/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 07:40:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Doofe Journaille]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich weiß ja nicht, warum die Verlage so lautstark nach einem Leistungsschutzrecht krähen. Welche Leistung soll da eigentlich genau geschützt werden? Die permanente Enteigung der Autoren und Schreiber, die sich Verlage heutzutage leisten?  Nachfolgend mal ein Auszug aus einer so genannten &#8220;Freistellungserklärung&#8221;, die mir jüngst eine Agentur hat zukommen lassen. Das ist inhaltlich zunächst kein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß ja nicht, warum die Verlage so lautstark nach einem <a href="http://www.netzpolitik.org/2009/hubert-burda-und-das-leistungsschutzrecht" target="_blank">Leistungsschutzrecht</a> <a href="http://netzwertig.com/2009/11/18/presseschau-leistungsschutzrecht-fuer-presseverlage/" target="_blank">krähen</a>. Welche Leistung soll da eigentlich genau geschützt werden? Die permanente Enteigung der Autoren und Schreiber, die sich Verlage heutzutage leisten?  Nachfolgend mal ein Auszug aus einer so genannten &#8220;Freistellungserklärung&#8221;, die mir jüngst eine Agentur hat zukommen lassen. Das ist inhaltlich zunächst kein so ungewöhnlicher Versuch, aber Tonlage und Inhalt offenbaren diesmal eine ungeheure Dreistigkeit. Offenbar glaubt man dort ernsthaft, ich würde meiner kompletten Enteigung mangels Alternativen zustimmen, denn nichts anderes bedeutet die Übertragung der ausschließlichen Nutzungsrechte. Danach besitze ich keinerlei Rechte mehr an meinen Texten, weswegen es tatsächlich straf- und zivilrechtliche Auswirkungen haben könnte, würde ich meine eigenen Worte nach der E-Mail an die Agentur noch mal benutzen. Macht sich ja auch immer gut, beim ersten Kontakt gleich mit Strafandrohungen zu wedeln. So weit wird es zum Glück nicht kommen, weil ich so etwas natürlich nicht unterschreibe, zumal mir als Entschädigung eine individuelle Honorarkürzung von knapp 40 Prozenz in Aussicht gestellt wurde. Die können mich mal.</p>
<blockquote><p>Die Agentur ist berechtigt, ein Exposé oder ein sonstiges, zur weiteren Bearbeitung bestimmtes Werk des Vertragspartners ganz oder teilweise nach seiner Wahl durch den Vertragspartner oder Dritte zur Veröffentlichung ausarbeiten oder fertig stellen zu lassen. Der Vertragspartner ist verpflichtet, der Agentur ein vollständiges Exemplar des Werkes abzuliefern. Mit der Ablieferung geht das Eigentum an diesem Exemplar auf die Agentur über.</p>
<p>(&#8230;) Der Vertragspartner räumt der Agentur hinsichtlich der von ihm erstellten Textbeiträge, einschließlich der von ihm beigefügten Bildvorlagen, Zeichnungen, Pläne, Karten, Skizzen und Tabellen (Unterlagen) das räumliche und inhaltliche unbeschränkte ausschließliche Recht zur Vervielfältigung und Verbreitung in zahlenmäßig unbegrenzter, einmaliger oder mehrfacher Auflage ein. Der Vertragspartners räumt der Agentur hinsichtlich seiner Textbeiträge nebst Unterlagen weiter die folgenden ausschlieÃßichen Nutzungsrechte räumlich und inhaltlich unbeschränkt ein.</p>
<ul>
<li>das Abdruckrecht, also das Recht 	zur Vervielfältigung und Verbreitung des ganzen Textbeitrages oder 	von Teilen des Textbeitrages oder von Bearbeitungen des 	Textbeitrages als Vorabdruck, Nachabdruck, auch als 	Fortsetzungsabdruck in Zeitungen und Zeitschriften sowie in nicht 	periodischen Sammlungen von Werken und Beiträgen mehrerer Autoren;</li>
</ul>
<ul>
<li>das Datenbankrecht, also das 	Recht, den Textbeitrag oder Bearbeitungen des Textbeitrages 	einschließlich von Abstracts oder sonstiger Inhaltsangaben 	digitalisiert zu erfassen und auf allen bekannten Speichermedien 	gemeinsam mit anderen Werken und Beiträgen zu speichern, zu 	bearbeiten und mit einer Retrieval·Software zu versehen sowie auf 	beliebigen Datenträgern zu speichern, diese Datenträger in 	beliebiger Form zu vervielfältigen, zu verbreiten, zu vermieten 	oder zu verleihen sowie ferner den Textbeitrag oder Bearbeitungen 	des Beitrages im Wege der Datenübertragung (Download) auf die 	Rechner Dritter zu übertragen und Ausdrucke von Papierkopien durch 	diese Endnutzer zu gestatten;</li>
</ul>
<ul>
<li>das Multimediarecht, also das 	Recht, den Textbeitrag oder Bearbeitungen des Textbeitrages 	digitalisiert oder nicht digitalisiert zu erfassen, im Rahmen einer 	Multimediaproduktion mit anderen Werken und Beiträgen zu vereinen, 	auf allen bekannten Speichermedien zu speichern und diese 	Textbeiträge auch interaktiv auf elektronischem Wege nutzbar zu 	machen sowie das Multimedia-Produkt sowohl auf beliebigen Bild-, 	Ton- oder Datenträgern (z.B. Disketten, CD-ROM, CDI, MC, DAT, DCC, Videokassetten, Platten usw.) zu vervielfältigen, zu verbreiten, zu vermieten und zu verleihen, als auch einer Onlinenutzung (d.h. insbesondere das Verfügbarmachen für die Öffentlichkeit zum individuellen Abruf, zur Wiedergabe auf dem Bildschirm und zum Ausdruck beim Nutzer) zugänglich zu machen, insbesondere &#8211; auch hierauf nicht beschränkt &#8211; das Recht, den Textbeitrag mit Unterlagen ganz oder teilweise in anderen Medien des Verlages zu verwerten;</li>
</ul>
<ul>
<li>das Übersetzungs- und Bearbeitungsrecht, also das Recht, den Textbeitrag oder Bearbeitungen hiervon umzugestalten und auf sonstige Art und Weise zu bearbeiten, insbesondere zu kürzen, sowie in andere Sprachen zu übersetzen und in andere Darstellungsformen zu übertragen;</li>
</ul>
<ul>
<li>das Buchrecht, also das Recht 	zu Vervielfältigung und Verbreitung des Textbeitrags oder von 	Bearbeitungen des Textbeitrags in allen Buchformen;</li>
</ul>
<p>Diese Erklärung habe ich zur Kenntnis genommen und stimme ihr zu. Mir ist bewusst, dass ich bei Zuwiderhandlung gegen diese Erklärung mit ernsten Auswirkungen auf den Inhalt oder Bestand des Freien Mitarbeiterverhältnisses mit Schadenersatzansprüchen sowie ggf. mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen muss.</p></blockquote>
<p>(Ich könnte natürlich auch unterschreiben und hinterher dagegen klagen. Nach der jüngsten <a href="http://www.djv.de/Verguetungsregeln.1174.0.html">Vereinbarung</a> zwischen dem Deutschen Journalisten Verband und dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger über die angemessene Vergütung freier Mitarbeiter an Tageszeitungen haben die Gerichte in solchen Streitfällen endlich eine Maßgabe, wie eine angemessene Vergütung und Rechteabtretung aussieht, auch wenn es sich hier nicht um eine Tageszeitung handelt, insofern wäre diese ganze Erklärung vermutlich null und nichtig weil sittenwidrig, aber ich hab nun wirklich besseres zu tun, als das juristisch zu klären.)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nichts sagen</title>
		<link>http://www.geografitti.de/2010/03/01/nichts-sagen/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 14:36:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Selbstgespräche]]></category>

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		<description><![CDATA[Nichts sagen ist großartig. Es ist eine wunderbare Strategie, um schwierige Situation des Alltags souverän zu bewältigen. Wer nichts sagt, gibt seinem Gegenüber stets auf geheimnisvolle Weise das Gefühl, verstanden und geliebt zu werden. Noch mehr: Nur wer nichts sagt, verschafft seinen Mitmenschen eine wirklich gute Zeit. Achten Sie mal darauf: Fast immer ist derjenige, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->Nichts sagen ist großartig. Es ist eine wunderbare Strategie, um schwierige Situation des Alltags souverän zu bewältigen. Wer nichts sagt, gibt seinem Gegenüber stets auf geheimnisvolle Weise das Gefühl, verstanden und geliebt zu werden. Noch mehr: Nur wer nichts sagt, verschafft seinen Mitmenschen eine wirklich gute Zeit. Achten Sie mal darauf: Fast immer ist derjenige, der die meiste Zeit geredet hat, der Auffassung, man habe doch eine gute Unterhaltung geführt. Nichts sagen bedeutet deshalb, seinem gegenüber Freiheit zu verschaffen, sich angenommen zu fühlen.</p>
<p>Und dieses Gefühl kommt zu dem Nichtssagenden zurück. Wer nichts sagt, gilt auch selbst  als verständnisvoll und intelligent, weil er seinem Gegenüber eben genau diese Gefühl verschafft: verstanden zu werden.  In Hal Ashbys Film „Willkommen Mr. Chance“ sagt die Hauptfigur meistens nichts oder gibt lediglich kurze, einfache Weisheiten aus der der Welt der Botanik zum Besten. Mit dieser Strategie bringt Mr. Chance es bis zum Berater des US-Präsidenten.</p>
<p>In einem Interview ist nichts sagen gar die schärfste Waffe des Befragers. Denn nicht scharfes nachhaken &#8211; das berühmte „kritische Hinterfragen“ &#8211; verlockt den Interviewten dazu, unwillentlich etwas preiszugeben, dass er eigentlich nicht erzählen wollte, schon gar nicht der Presse. Wer so fragt, produziert nur Fanfaren, die jedem Befragten weit im voraus die schwierigene Passagen der Unterhaltung ankündigen.</p>
<p>Wer aber nach einer Antwort nichts sagt, nur verständnisvoll guckt, produziert eine Gesprächslücke, ein schweigendes Schlagloch im ewigen medialen Redefluss, dass die meisten Befragten sofort mit weiterer Rede ausbessern möchten. Und schon erzählen sie scheinbar ungefragt die Dinge, die sich doch besser ungesagt gelassen hätten. Im Schweigeloch ertrunken. Gleichwohl, sie verlassen das Interview dennoch mit dem guten Gefühl, endlich mal einen feinsinnigen Geist unter all diesen Schreiberlingen angetroffen zu haben.</p>
<p>Bemerkt habe ich diesen Zusammenhang eher zufällig, als meine Gedanken einst inmitten eines Interviews in die Ferne streiften, das Mittagessen von morgen kalkulieren wollten oder das Muster der Schwämmchentechnik im Supermarktklo noch einmal Revue passieren ließen. Auf der Gesprächsaufnahme offenbarten sich mir die Lücken meiner Reaktion auf das Gesagte und wie sie vom Interviewten freundlicherweise mit allerlei nie nachgefragten Fakten aufgefüllt wurden.</p>
<p>Interessant.</p>
<p>Die erweiterte Dimension, auf diese Weise auch noch das Fluidum des verständigen Mitmenschen zu erlangen, offenbarte sich indes erst später, im privaten Kreis, als ich mich einst aus einer Unterhaltung geistig weitgehend ausklinkte, allenfalls suefzend nickte und alsbald nette E-Mails erhielt, dass gerade der gestrige Abend von seltener Nähe geprägt gewesen sei und wohliges Verstandensein quoll mir aus dem seinerzeit noch genutzten Outlook entgegen.</p>
<p>Seitdem setze ich nichts sagen gezielt ein und verstehe mich mit den meisten Menschen persönlich sehr gut – was angesichts des ein oder anderen Blog-Eintrag verwundern mag, aber hier plappere ich halt andauernd, zumindest wirkt es so. Noch mehr als ein Ironiezeichen, fände ich daher ein Schweigezeichen in der Schriftsprache hilfreich. Zwischen zwei Absätzen, könnte es zeigen, wie lange der Schreibende bei all seinem Mitteilungsbedüfnis auch einfach nichts gesagt hat. Das könnte manch Forumsdiskussion entkrampfen, meine ich.</p>
<p>Der Rest ist Schweigen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Als ich noch im Lokalen war&#8230;</title>
		<link>http://www.geografitti.de/2010/02/09/als-ich-noch-im-lokalen-war/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 16:49:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Selbstgespräche]]></category>

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		<description><![CDATA[Normalerweise lasse ich diese als Fernsehzeitung getarnte eingeschweiße Werbeflut, die einem der Briefträger jeden Sonnabend aufnötigt unbesehen in den Müll wandern, aber irgendwie erhaschte ich dabei einen Blick auf die Penny-Werbung. Diacanner für 69,99. Das finanzielle Risiko erschien überschaubar und schon seit geraumer Zeit denke ich darüber nach, meine Dia-Sammlung irgendwie ins digitale Zeitalter zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Normalerweise lasse ich diese als Fernsehzeitung getarnte eingeschweiße Werbeflut, die einem der Briefträger jeden Sonnabend aufnötigt unbesehen in den Müll wandern, aber irgendwie erhaschte ich dabei einen Blick auf die Penny-Werbung. Diacanner für 69,99. Das finanzielle Risiko erschien überschaubar und schon seit geraumer Zeit denke ich darüber nach, meine Dia-Sammlung irgendwie ins digitale Zeitalter zu überführen. Andererseits: Mehrere Tausend Dias digitalisieren sich auch nicht von selbst. Wann soll ich das denn noch machen? Gut, so peux a peux vielleicht. Ach: Negative scannen und zu Bildern machen will das Teilchen auch noch können? Also gekauft, wenn auch in der Erwartung eher durchwachsener Ergebnisse.</p>
<p>Ich bin aber nach ersten Tests völlig zufrieden. Ich will ja keine hochaufgelösten Wandplakate aus meinen Dias machen, sondern sie lediglich in die digitale Sammlung integrieren. Geradezu begeistert bin ich allerdings vom Negative sacnnen. Und was ich da noch für fast vergessene Schätzchen in den Mappen habe ! Vor allem aus meiner Zeit als freier Lokalschreiberling und Klatschreporter für die &#8220;Szene-Beilage&#8221;, mit der schon Anfang der 90er Jahre darbende Kleinstadtblättchen auf das schwierige jugendliche Lesepublikum abzielten.</p>
<p>Darum gleich mal diese wiederentdeckte Highlight: Jürgen Drews &#8211; schätzungsweise 1993</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.geografitti.de/wp-content/uploads/2010/02/drews.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1464" style="margin-top: 3px; margin-bottom: 3px;" title="drews" src="http://www.geografitti.de/wp-content/uploads/2010/02/drews.jpg" alt="" width="590" height="440" /></a>Glänzende gestreifte Anzüge und Löhwenmähne waren offenbar gerade der letzte Schrei. An die Damen rechts und links kann ich mich ehrlich gesagt nicht mehr erinnern, nur dass sie sich auf jedes Foto drängelten, ebenso wie der junge Mann ganz rechts, dem man &#8211; lebte er in Köln &#8211; sicher irgendwann ein Denkmal als stadtbekanntes Orginal setzen würde. In die Zeitung hat es das Foto seinerzeit aber nicht geschafft. Ebenso wenig wie diese Ablichtung von Gerhard Schröder:</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1465" style="margin-top: 3px; margin-bottom: 3px;" title="schroeder" src="http://www.geografitti.de/wp-content/uploads/2010/02/schroeder.jpg" alt="" width="590" height="440" /></p>
<p style="text-align: left;">Das muss so um 1986/87/88 gewesen sein, da war Schröder noch weit vom Kanzleramt entfernt und mimte in Hannover den Oppositionsführer gegen Ministerpräsident Ernst Albrecht &#8211; den Vater von Ursala von der Leyen. In dieser Rolle war er Gast auf einem Unterbezirksparteitag (oder Bezirk, ich weiß nicht mehr) in Delmenhorst, wo dieses Foto entstand. Vielleicht weiß jemand, wer der junge Mann  rechts ist? Ich erinnere mich lediglich an ein nettes, unkompliziertes Schröder-Interview mit seinerzeitigem Familienhund unterm Tisch.</p>
<p style="text-align: left;">Wo wir schon bei norddeutschen Charakterköpfen sind: Das Foto von Otto Waalkes muss 1982 oder 83 enstanden  sein. Da war Otto noch lustig (okay, ich hatte vielleicht auch einen anderen Humor) und nahm an einem Prominentenkick für einen guten Zweck teil (oder so). Warum der Junge rechts hinter ihm so betreten guckt, ist wohl nicht mehr zu ermitteln. Auch dieses Bild hat es wegen offenkundiger technischer Mängel nie in die Zeitung geschafft und ich glaube, ich war auch gar nicht für die Zeitung da, sondern allenfalls für eine Schülerzeitung. Aber hey: Selbstgebastelte Presseausweise funktionierten seinerzeit noch hervorragend &#8211; nix mit Plastik, Schreibmaschine genügte.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.geografitti.de/wp-content/uploads/2010/02/otto.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1466" style="margin-top: 3px; margin-bottom: 3px;" title="otto" src="http://www.geografitti.de/wp-content/uploads/2010/02/otto.jpg" alt="" width="590" height="440" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Und das sind wirkliche Schätzchen. Beachten sie bitte auf dem ersten Foto den durchtrainierten Herren im Ritterkostüm auf der rechten Seite. Es ist tatsächlich der gleiche, wie jener mit Hornbrille und Rentnerjacke auf dem zweiten Bild, der nunmehr seit zwei Jahrzehnten als Herbert Knebel bekannt ist. Was auch immer Herbert Knebels Affentheater 1990 oder 91 nach Delmehorst trieb: Es gab knapp gerde mal 20 zahlende Zuschauer in der &#8220;<a href="http://www.delmenhorst.de/freizeit/kultur/kulturbuero/villa.tpl" target="_blank">Villa</a>&#8220;. Neben Herbert Knebel hatte Uwe Lyko da noch ein paar mehr Figuren im Gepäck als heute, wobei ich mich an die Ritter nicht mehr erinnnere, wohl aber an Lykos Nachfrage, wie das denn mit den wenigen Zuschauern zu verstehen sei, denn bereits damals füllte die Truppe zumindest im Ruhrpott schon die größeren Hallen. Obs eine Antwort gab, weiß ich auch nicht mehr, aber fürs fotografieren war die Situation natürlich extrem luxeriös. So dicht rückt man Knebel während der Vorstellung heute vermutlich nur noch schwer auf die Pelle.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.geografitti.de/wp-content/uploads/2010/02/knebel1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1467" style="margin-top: 3px; margin-bottom: 3px;" title="knebel1" src="http://www.geografitti.de/wp-content/uploads/2010/02/knebel1.jpg" alt="" width="590" height="440" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.geografitti.de/wp-content/uploads/2010/02/knebel2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1468" style="margin-top: 3px; margin-bottom: 3px;" title="knebel2" src="http://www.geografitti.de/wp-content/uploads/2010/02/knebel2.jpg" alt="" width="590" height="440" /></a></p>
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		<title>Nachbar nervös machen?</title>
		<link>http://www.geografitti.de/2010/01/28/nachbar-nervos-machen/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 09:48:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Am Wegesrand]]></category>

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		<description><![CDATA[Lust ihren Sitznachbar im Internetcafé nervös zu machen? Einfach diese Seite öffnen. Falls auch noch Interesse besteht, Zweckgebäude der Justizverwaltung ausgiebig zu besichtigen, sollten sie das am besten im Wartebereich eines Flughafens machen, oder während des Fluges, soweit Netzanbindung vorhanden&#8230;.
via Didiman2000
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lust ihren Sitznachbar im Internetcafé nervös zu machen? Einfach <a href="http://www.myit-media.de/the_end.html" target="_blank">diese Seite</a> öffnen. Falls auch noch Interesse besteht, Zweckgebäude der Justizverwaltung ausgiebig zu besichtigen, sollten sie das am besten im Wartebereich eines Flughafens machen, oder während des Fluges, soweit Netzanbindung vorhanden&#8230;.</p>
<p>via <a href="http://www.twitlonger.com/show/5mef9" target="_blank">Didiman2000</a></p>
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		<title>Jahresrückblick 2009</title>
		<link>http://www.geografitti.de/2009/12/31/jahresruckblick-2009/</link>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 14:26:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das kleine ich bin ich]]></category>

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		<description><![CDATA[Beste Entscheidung: Umzug nach Bremen
Schlechteste Entscheidung: Das Fahrrad zwar ab- aber nicht anzuschließen

Beste Anschaffung: Sauna (mit neuer Wohung dran)
Dämlichste Anschaffung: Ein Waschbecken, dass nach dem Einbau den Zugang zur Toilette komplett versperrt hat

Schönster Absturz: War ein ziemlich nüchternes Jahr
Schlimmster Absturz: Tja&#8230;
Bestes Getränk: Haake Beck Edel-Hell &#8211; dieses gute alte Bauarbeiterbier
Ekelerregendstes Getränk: Irgendein Bionade-Derivat

Bestes Rezept: Vegetarisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Beste Entscheidung:</strong> Umzug nach Bremen<br />
<strong>Schlechteste Entscheidung: </strong>Das Fahrrad zwar ab- aber nicht anzuschließen<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Beste Anschaffung:</strong> Sauna (mit neuer Wohung dran)<br />
<strong>Dämlichste Anschaffung:</strong> Ein Waschbecken, dass nach dem Einbau den Zugang zur Toilette komplett versperrt hat<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Schönster Absturz:</strong> War ein ziemlich nüchternes Jahr<br />
<strong>Schlimmster Absturz:</strong> Tja&#8230;</p>
<p><strong>Bestes Getränk:</strong> Haake Beck Edel-Hell &#8211; dieses gute alte Bauarbeiterbier<br />
<strong>Ekelerregendstes Getränk: </strong>Irgendein Bionade-Derivat<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Bestes Rezept:</strong> Vegetarisch &#8211; Mangold Canneloni; Fleischlich &#8211; Sauerbraten von der Wildschweinkeule<br />
<strong>Schlimmstes Essen:</strong> Fischstäbchen mit Chili-Panade &#8211; fürchterlicher Fehlgriff</p>
<p><strong>Beste Musik: </strong>Tina Dico, Green Day und Regina Spektor<br />
<strong>Schlimmstes Gejaule: </strong>Kate Perry &amp; Polarkreis 18</p>
<p><strong>Eigene, schönste musikalische Wiederentdeckung:</strong> Katahrina Franck<br />
<strong>Peinlichster musikalischer Faux-Pas:</strong> Lange nicht mehr Scorpions gehört&#8230;<br />
<strong><br />
Beste Idee</strong>: Den Dachdecker doch noch dieses Jahr anzurufen..<br />
<strong>Dämlichste Idee</strong>: Die Commerzbank 2009 nach einem Kredit zu fragen</p>
<p><strong>Beste Lektüre:</strong> &#8220;Schneemann&#8221; von  Jo Nesbo<br />
<strong>Wiederentdeckte Lektüre</strong>: Ralf König (aufm Klo&#8230;)<br />
<strong>Langweiligste Lektüre</strong>: Das Hinweisschild &#8220;Abfahrt Ratingen &#8211; 500 Meter&#8221; &#8211; ungefährt zwei Studen lang</p>
<p>Zugenommen oder abgenommen?<br />
Hmpf..</p>
<p>Haare länger oder kürzer?<br />
Nähere mich dem großen Vorbild Zumwinkel</p>
<p>Kurzsichtiger oder weitsichtiger?<br />
Toitoitoi&#8230;</p>
<p>Mehr ausgegeben oder weniger?<br />
Soviel wie noch nie &#8211; ein Hoch auf die Kreditabteilung der Sparkasse</p>
<p>Der hirnrissigste Plan?<br />
Im dicksten Schneegestöber des Jahres auf der A3 nach Hause fahren zu wollen&#8230;.</p>
<p>Die gefährlichste Unternehmung?<br />
Eventuell eine <a href="http://www.geografitti.de/2009/11/05/74-kiiometer-leitungen-verschwunden/">Glosse</a> mit Bezug zur EWE, die sich auch die offensichtlich ziemlich humorlose Rechtsabteilung des Versorgers durchgelesen hat. (Also, das ist nicht wirklich gefährlich, aber möglicherweise noch arbeitsintensiv&#8230;)</p>
<p>Die teuerste Anschaffung?<br />
Abgesehen von Wohnung und Sauna: Dieser ziemlich massive Holztisch vom Tischler, der die nächsten hundert Jahre halten solllte</p>
<p>Der ergreifendste Film?<br />
&#8220;Oben&#8221; (Up), wer da nach 20 Minuten nicht schlucken muss, merkt nix mehr</p>
<p>Die beste CD?<br />
Tina Dico &#8211; “A Beginning, a Detour, an Open Ending&#8221;</p>
<p>Das schönste Konzert?<br />
<a href="http://www.geografitti.de/2009/04/01/vienne-teng-im-alten-pfandhaus-koln/" target="_blank">Vienna Teng, Altes Pfandhaus, Köln</a></p>
<p>Die meiste Zeit verbracht mit?<br />
der Frau an meiner Seite.</p>
<p>Die schönste Zeit verbracht mit?<br />
der Frau an meiner Seite.</p>
<p>Vorherrschendes Gefühl 2009?<br />
Ungläubiges Erstaunen</p>
<p>2009 zum ersten Mal getan?<br />
Immobilie erworben</p>
<p>2009 nach langer Zeit wieder getan?<br />
Umgezogen</p>
<p>Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können:<br />
Fünf Stunden für die Strecke Düsseldorf-Essen, fehlerhafte Teilungserklärungen und das Narbengewebe am linken Daumen</p>
<p>Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?<br />
Einen Kredit zu bekommen</p>
<p>Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?<br />
Ich verschenke ja nichts mehr..</p>
<p>Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?<br />
..und dann kriegt man auch nichts mehr</p>
<p>Song des Jahres:<br />
Maybe &#8211; Ingrid Michaelson</p>
<p>Fernsehserie des Jahres:<br />
Harpers Island &#8211; eine auf 13 Folgen und 25 Protagonisten aufgepumpte Einer-nach-dem-anderen Teenager-<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Slasher-Film" target="_blank">Slasher</a>-Story&#8230;Wunderbar.</p>
<p>Kleidungsstück oder Accessoire des Jahres:<br />
Die ölgetränkte Hose nach der Bearbeitung des Holzfußbodens</p>
<p>Tier des Jahres:<br />
Silberfischchen (treue Gefährten sind das&#8230;)</p>
<p>Wort des Jahres:<br />
Thermopadmaschine</p>
<p>Satz des Jahres:<br />
&#8220;Ich mache nichts mehr aus Geselligkeit&#8221;</p>
<p>Peinlich (andere) 2009:<br />
Nicht direkt peinlich, aber extrem nervtötend mit hohem Fremdschämfaktor und an der Grenze körperlichen Unwohlseins: Der Kommentator vom perfekten Dinner, das die Frau an meiner Seite unermüdlich gucken kann</p>
<p>Peinlich (selbst) 2009:<br />
Ein beauftragtes Kundenmagazin einfach nicht abliefern zu können, auch wenn das nicht allein meine Schuld ist/war&#8230;.</p>
<p>Angst 2009:<br />
Das Wohn-Objekt der Begierde nicht zu bekommen</p>
<p>Wutanfall 2009:<br />
Diverse Schimpfkanonaden über diverse Forenadmins. Wer sich immer gefragt hat, wo alle diese reaktionär-kleinbürgerlichen Hausmeister von früher geblieben sind: Sie sorgen jetzt für ihre Vorstellung von Ruhe und Ordnung im Internet.</p>
<p>Persönlicher Höhepunkt des Jahres:<br />
siehe unten</p>
<p>Persönlicher Tiefpunkt des Jahres:<br />
Ich hatte keinen direkten persönlichen  Höhe- oder Tiefpunkt. Es gab viele Momente, in denen ich mich gefreut habe und reichlich Situationen, in denen ich mich geärgert habe, aber ich lebe eigentlich seit geraumer Zeit in einer Phase tiefer persönlicher Zufriedenheit, die auch 2009 nicht grundsätzlich zu erschüttern war. Nicht mal die neue Regierung hat das geschafft&#8230;.</p>
<p>Siehe auch: <a href="http://www.geografitti.de/2009/01/04/jahresruckblick-mit-schafscontent/">2008</a>, <a href="http://www.geografitti.de/2007/12/31/jahresruckblick/">2007</a>, <a href="http://www.geografitti.de/2006/12/31/jahresruckblick-listen/">2006</a></p>
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		<title>Symbolfilm</title>
		<link>http://www.geografitti.de/2009/12/05/symbolfilm/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 13:35:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Doofe Journaille]]></category>

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		<description><![CDATA[Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann vorigen Donnerstag im ZDF-Morgenmagazin. Ein Live-Interview aus Bremen, weil dort gerade Innenministerkonferenz war und deshalb auch der bayerische Ressortchef in der Hansestadt weilte. Um den Ort des Interviews zu illustrieren steht oder sitzt der Interviewte beim ZDF seit geraumer Zeit stets vor ortstypischer Kulisse, in diesem Fall also vor dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann vorigen Donnerstag im ZDF-Morgenmagazin. Ein Live-Interview aus Bremen, weil dort gerade Innenministerkonferenz war und deshalb auch der bayerische Ressortchef in der Hansestadt weilte. Um den Ort des Interviews zu illustrieren steht oder sitzt der Interviewte beim ZDF seit geraumer Zeit stets vor ortstypischer Kulisse, in diesem Fall also vor dem Bremer Rathaus. Natürlich hält sich Herrmann nicht wirklich vor dem Rathaus auf, denn aufgrund der Perspektive müsste er in einigen Dutzend Metern Höhe davor schweben. Unwahrscheinlich .Tatsächlich weilt er wohl in einem Studio und wird in den filmischen Hintergrund hineinmontiert. Es ist also kein Standbild, das dort zu sehen ist, sondern ein Film in dem es wie an diesme Morgen regnet und weil es im Dezember morgens noch dunkel ist, ist natürlich auch das Rathaus dunkel, dazu noch die Einblendung, die den Live-Charakter betont&#8230;</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1336" title="zdf" src="http://www.geografitti.de/wp-content/uploads/2009/12/zdf.jpg" alt="zdf" width="570" height="316" /></p>
<p>Trotzdem stammt der Rathaus-Film aus der Konserve, denn die Redakteure werden sich kaum die Mühe gemacht haben, den aktuell dort zu sehenden Weihnachtsmarkt eigens fürs Morgenmagazin abzubauen.</p>
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